Lena "Amonbell" Eierhoff Für mich steht fest, ich werde Weltraumpilot. Jumpgate Evolution hat nicht nur einen ansprechenden Grafikstil, sondern spielt sich auch mit dem Joystick gut. Sci-Fi-Fans, die actionreiche Weltraumschlachten mögen, sollten sich das Spiel auf ihren Wunschzettel schreiben.
Endlose Weiten, das sanfte Leuchten der Sterne, mysteriöse Asteroiden - und mitten drin ein epische Weltraumschlacht. Hyperantrieb, aufblitzende Schilde und jede Menge Waffeneinsatz, das klingt nach jeder Menge Spaß. Bisher haben Sci Fi-MMOs in Sachen Action allerdings eher enttäuscht. Jumpgate Evolution will das jetzt ändern und macht Schluss mit dem Runden basierten Kampfsystem - hier wird selbst geflogen, geschossen und gesiegt!
Michael Rowland verkörpert das actiongeladene Kampfsystem seines Spiels schon ganz gut, denn er scheint gar nicht mehr still zu stehen als er uns Bilder aus der Alpha des neuen Sci Fi Onlinegames aus dem Hause Codemasters zeigt. Wer Offline-Spiele wie Freelancer kennt und mag, wird sich in der Welt von Jumpgate Evolution schnell zu Recht finden, denn: Wir sitzen selbst im Cockpit unserer Raumschiffs und bewegen uns in Echtzeit durch die Galaxis. Für das richtige Feeling geht das nicht nur mit Maus und Tastatur, sondern auch mit dem Joystick oder ähnlichem Zubehör.
Da kommt doch gleich viel mehr Freude auf, wenn man mit Karacho durch den Weltraum düst und sich eine heiße Verfolgungsjagd mit feindlichen Schiffen liefert, als wenn man nur per Mausklick von Stern zu Stern schippert. Wie sich Jumpgate mit einem Joystick spielt, konnten wir auf der Games Convention am Stand von Saitek schon persönlich testen. Das Fazit ist eindeutig positiv - wenn ich groß bin, werd ich jetzt doch Weltraumpilot anstatt Redakteur!
Das eigene Schiff lässt sich nach belieben ausrüsten und verändern.
Das gesamte Kampfsystem basiert auf den Fähigkeiten der Spieler. Sind wir für einige Minuten unaufmerksam oder beschleunigen an der falschen Stelle, fliegen wir schneller gegen einen nahen Asteroiden als uns lieb ist und werden durchgeschüttelt. Trotzdem bleibt das Ganze für Einsteiger gut geeignet und spielt sich besonders mit dem Joystick sehr intuitiv - Hinsetzen und Losspielen ist hier kein Problem.
Die Grafik ist mit der des Vorgängers "Jumpgate" nicht vergleichbar, sondern wurde richtig aufpoliert. Die Asteroiden werden von dem bläulichen Licht der Sterne schön in Szene gesetzt und auch das eigene Schiff kann sich sehen lassen. Das, was uns bisher gezeigt wurde, lässt auf jeden Fall auf eine stimmige Spielwelt schließen. Hoffen wir, dass sie auch abwechslungsreich genug wird, um mehrere Stunden in den weiten des Weltraums verbringen zu können.
Stimmungsvolle Lichteffekte, große Asteroiden - so sieht eine gelungene Sci Fi-Atmosphäre aus.
Um solcher Langeweile vorzubeugen haben sich die Entwickler ein paar nette Extras einfallen lassen. So zeigt uns Rowland z.B. einen ausgehöhlten Asteroiden, der nicht nur nett anzusehen ist, sondern auch durchflogen werden kann. Doch Vorsicht, solche Höhlen haben nicht immer nur Positives zu bieten, sondern sind auch ein perfektes Versteck für eine feindliche Basis oder andere Spieler, die nur darauf warten euch über den Jordan zu schicken.
Der Weltraum ist nämlich keinesfalls so friedlich wie er erscheint. Gute Nachrichten für die Freunde des Player vs. Player-Modus: Es wird sowohl PvE- als auch eigene PvP-Server geben! Trotzdem müssen die PvEler nicht auf spannende Weltraumgefechte verzichten, denn auch auf den "friedlicheren" Servern gibt es Zonen in denen sich die Player gegenseitig bekriegen können.
Gerade in den PvP-Gefechten wird das Zusammenspiel der einzelnen Gruppen von großer Bedeutung sein. Ein Handelsschiff, das allein durch gefährliche Zonen fliegt, hat nicht allzu gute Chancen sein Ziel unbeschadet zu erreichen. Hat es jedoch eine Flotte von Minen- und Kampfschiffen als Bodyguards, wird es für die Feinde schon schwieriger an die Beute zu kommen. Natürlich bietet sich für das Finden solcher Gruppen das Gründen einer Gilde an, aber auch sonst, ist es möglich sich mit anderen Schiffen zusammenzuschließen.Eine große Flotte ist auch wichtig, wenn es darum geht eines der so genannten "Captain Ships" zu bewachen. Diese enorm eindrucksvollen Giganten sollen ein fester Bestandteil der epischen Schlachten von Jumpgate Evolutions werden. Zerstören oder beschützen - je nach Mission erwartet die Kapitänsschiffe ein anderes Schicksal.
Warte auch schon gespannt auf das Game, aber
PvP-Server, für mich "Nein danke"
Da muss man wieder stundenlang nach nem Bodyguard
suchen als Händler um da ne Chance zu haben, da es
immer wieder kleine Kinder mit zuviel Zeit gibt die
alle profitablen Routen besetzen. Oder man einfach so
mein questen von hinten abgeschossen wird.
21.08.2008 - 17:08 Uhr Gwildor
PvP-Server, für mich "Nein danke"
Da muss man wieder stundenlang nach nem Bodyguard
suchen als Händler um da ne Chance zu haben, da es
immer wieder kleine Kinder mit zuviel Zeit gibt die
alle profitablen Routen besetzen. Oder man einfach so
mein questen von hinten abgeschossen wird.