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Hype it!
Release: PC: 07.09.2008
NDS: 07.09.2008
Status: Released
Plattformen: NDS, PC
Publisher: Electronic Arts
Entwickler: Maxis
Genre: Anderes
Off. Seite: keine Angabe
Fansite: keine Angabe

Kreatives Vorspiel

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Hype it!
Dick oder dünn? Lang oder kurz? Schuppig oder glatt? Verträumte Kuller- oder gnadenlose Killeraugen? Lieber dünne, schlaksige Beine oder stämmige Treter? Breit grinsendes Maul mit messerscharfen Zähnen oder Schnabel? Wir Spieler mögen sowas. Die Qual der Wahl, die Aussicht auf Individualisierung. Die süße Gewissheit, etwas Großes, etwas Einzigartiges zu erschaffen. Einen Charakter, den niemand sonst hat. Das ist motivierend. Und spaßig. Es soll doch tatsächlich Leute geben, die stundenlang über dieser optischen Charaktererstellung brüten, Nasenform anpassen, Stirn verbreitern oder sich die virtuellen Augenbrauen zupfen. Wer mal Oblivion ausprobiert hat, weiß, wie viel Zeit man damit versumpfen kann. Schließlich soll der Recke doch etwas Besonderes, kein Prügelknabe von der Stange werden. Will Wrights Evolutionswundertüte Spore müsste sich mit seinem faszinierenden Universum und den fantasievollen Geschöpfen, die es besiedeln, eigentlich keine Gedanken diesbezüglich machen. Allein die bislang veröffentlichten Videos machen Lust auf diese Welt mit ihren putzigen Kreaturen, die euch Ende des Jahres auf den immer näher kommenden Evolutionszug aufspringen lassen.

Schaut euch nur diese Äuglein an! Wer kann diesem kleinen Kerl schon böse sein?

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Aber bis sich der September in fetten Lettern auf den Kalender geschummelt hat, vergehen noch einige Monate. EA heizt die Stimmung schon mal ordentlich an und veröffentlicht mit Spore Labor eine Art Kreaturen-Editor, der die ersten Geschöpfe für den Herbst fit machen soll. Mit anderen Worten: Für zehn Euro bekommt ihr im Grunde nicht mehr als einen Baukasten für kreative Momente. Aber der ist wenigstens richtig bunt gefüllt und garantiert jede Menge (Spiel-)Spaß. Zumindest wenn man sich für derartige Bastelstunden begeistern kann. Wer sich bei Rollenspielen regelmäßig in die Riege der vorgefertigten Helden verirrt oder gar vor Fummelarbeit zurückschreckt, sollte sich vorher sicherheitshalber die schlanke Demoversion anschauen. Denn neben über 200 individuellen Körperteilen und ersten zaghaften Einblicken in den Stil dieser ansehnlichen Welt gibt es nichts Spielbares. Zwar könnt ihr eure Kreaturen im Testlauf ohne störende Icons von allen Seiten betrachten, könnt sie putzig animiert durchs Bild wirbeln lassen und auf witzige Emotes zurückgreifen. Aber besiedeln, erkunden oder kämpfen dürft ihr erst im Herbst.

Also dann, was hat das Paket zu bieten? Der Anfang einer jeden Kreaturen-Erstellung ist der Rumpf. Mit dem bestimmt ihr schon nach wenigen Sekunden, welche Statur euer fertiges Geschöpf haben soll.
Das Ganze basiert auf einer virtuellen Wirbelsäule, die bei einem Klick auf den Rumpf eingeblendet wird. Was darf's sein? Ein aufrecht gehendes oder auf allen Vieren schlurfendes Wesen? Eine lang gezogene oder gnadenlos zusammengestauchte Rückenpartie? Ihr könnt die Wirbelsäule nach Lust und Laune strecken, könnt für einen stabilen Knochenbau sorgen oder den Rücken schmerzhaft verrenken. Obwohl es lediglich einen vorgegebenen Torso gibt, entstehen hier so viele kreative Ideen, so viele Möglichkeiten, allein auf die grundlegende Statur Einfluss zu nehmen.

Im Testlauf-Modus könnt ihr eure Kreatur mit witzigen Emotes durch die Gegend tanzen lassen.

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Einen Kopf dürft ihr nicht wählen. Stattdessen könnt ihr das obere Ende der Halspartie so anpassen, dass eine ähnliche Form dabei herauskommt. Müsst ihr aber nicht. Denn egal, wie wenig Mühe man sich beim Erstellen gibt - irgendwie entsteht dabei immer eine auf ihre Weise ansehnliche Kreatur. Auch ohne echten Kopf. Das erste markante Merkmal sollte der Mund sein: 40 verschiedene Modelle locken mit Bezeichnungen wie "Terrorzahn", "Krokobussi" oder "Brummschnabel", die ihr per Drag & Drop an euer Baby pappt. Danach könnt ihr Länge, Breite und Positionierung in gewissem Rahmen anpassen und etwa eine Breitmaul-Visage oder einen behörnten Schlund kreieren; sogar ein pelikanähnlicher Schnabel ist möglich. Danach geht's an die Wahl der Augen: verführerischer Wimpernschlag oder die bösen Glotzer des Grauens? Zusammengekniffene Schlitze oder strahlende Glubscher? Hier könnt ihr zum Beispiel den Abstand zueinander und die Position anpassen, euren Schatz schielen oder wehmütig dreinschauen lassen. Dadurch entstehen stets neue, richtig putzige Gesichtsausdrücke, die immer wieder für einen herzhaften Lacher gut sind.

Ohne Arme wäre nicht nur ein trinkender Pferdedoktor gnadenlos aufgeschmissen. Also könnt ihr euch im Menü für Gliedmaßen austoben, eurem Wesen dicke Stampfer, dünne Stelzen, dürre Ärmchen oder kräftige Stämme verpassen. Auch hier seid ihr nicht an die Vorgaben gebunden, sondern könnt verlängern, verkürzen, drehen oder verschieben. Je nachdem, ob ihr einen stummelärmigen Zwerg oder die Tentakel des Todes haben wollt. Und da wir hier unserer Fantasie freien Lauf lassen, versehen wir unseren charmanten Schützling gleich noch mit spitzen Klauen oder amphibienähnlichen Flossen. Auch die so genannten "Schmuddelgrabbler" und "Krakenhaken" ergeben bizarre Kombinationen, wenn sie auf einen verkrümmten Arm oder ein schmerzhaft gebogenes Bein geklatscht werden. Darüber hinaus stehen über 20 verschiedene Füße zur Verfügung - vom "Stubbszeh", über froschähnliche Flossen bis hin zu echsenhaften Krallen reicht hier die Palette.

Klein, bunt, verspielt - jede Kreatur ist einzigartig und auf ihre Art faszinierend.

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Im Waffenmenü bestückt ihr euren Protegé anschließend noch mit zangenartigen "Giftgriffeln", "Schmerzstacheln", pflanzt ihm beispielsweise Hörner auf den Rücken oder ein Geweih auf den Kopf. Anschließend geht's ans Feintuning: Unter "Details" verziert ihr eure Schöpfung unter anderem mit Kristallen, bunten Blüten, grünen Blättern oder martialischen Hörnern. Währenddessen könnt ihr die Kamera natürlich nach Gutdünken drehen und wenden, herein- und herauszoomen, während sich der eigentliche Star mit lustigen Animationen die Zeit vertreibt. Apropos Zeit: Die kann bei so vielen Möglichkeiten, bei so viel Liebe zum Detail wie im Flug vergehen. Und damit auch bei der Farbgebung klare Verhältnisse herrschen, lädt der Bemalen-Modus zur munteren Farbschubserei. Hier entscheidet ihr euch entweder für einen der mitgelieferten Gesamtstile oder ihr geht ins Detail und passt Haut-, Flecken- sowie Unterleibfarbe selbst an.
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Kommentare

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  • 21.06.2008 - 22:45 Uhr Rusherman

    Da aus eurem beitrag ja hervorgeht das ihr die
    kostenplfichtige Version getestet habt, möchte ich mal
    richtigstellen, das in dieser Version 100% der
    Körperteile enthalten sind, die 25% beziehen sich auf
    die kostenlose ;)

    -- Rusherman --

  • 19.06.2008 - 11:25 Uhr Amonbell

    Ich liebe das Spiel jetzt schon xD

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