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Hype it!
Release: PC: 2008
XBox 360: 2008
PS3: 2008
Status: keine Angabe
Plattformen: PC, PS3, XBox 360
Publisher: Codemasters
Entwickler: Liquid Entertainment
Genre: Rollenspiel
Off. Seite: keine Angabe
Fansite: keine Angabe

Argohaut's bis Herbst noch hin?

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Hype it!
Ein König, ein Argonaut, ein Held - so wird Iason beschrieben. Eigentlich drei prägende Beschreibungen, über die man sich nicht beschweren möchte. Doch Ruhm schafft Neider. Neider, die auch mal richtig austeilen und zuschlagen können. So auch, als der König der beschaulichen Insel Iolcus seine hübsche Alceme heiraten will. Noch bevor Iason das Ja über die Lippen rutschen kann, peitscht ein Pfeil durch die Menge und tötet seine Geliebte - die Hochzeitsnacht ist damit futsch. Hassentbrannt und fast schon mit Schaum vorm Mund schnappt sich Iason den stämmigen Hercules und macht sich auf die Jagd nach den Mördern. Die Söldnertruppe voller Assassinen konnten die beiden schnell ausfindig und zunichte machen, der Schmerz über den Verlust seiner großen Liebe blieb Iason allerdings erhalten. Das Aufgeben lehnte der stolze Gläubige kategorisch ab und so beschließt er kurzerhand, seine Alceme von den Toten auferstehen zu lassen. Ganz so einfach wie es sich anhört ist das allerdings nicht. Es beginnt eine epische Reise über mehrere Inseln Griechenlands. Immer auf der Suche nach dem Goldenen Vlies, das seine Frau erwecken kann...

Prächtige Rüstung, breite Schulter, Brust rausgestreckt - Iason ist ein Musterkönig.

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Erste bewegte Bilder des Spiels zeigte uns Entwickler-Chef Ed del Castillo in Bayerns Landeshauptstadt. Mit Hauptfigur Iason, der während des Spiels von seinen tapferen Argonauts unterstützt wird, legen wir an einem Hafen an. Kaum ein paar Schritte festen Boden unter den Füßen, können wir auch schon die erste Konversation führen. Schon hier zeigt sich die eigenwillige Mischung des offiziell als Action-RPG titulierten Spiels: Mehrere kurze Antworten werden angezeigt und ihr habt die Qual der Wahl. Dankend ablehnen, den hilflosen Mann an der Straßenecke doch unterstützen oder sprachlos weiterziehen. Liquid Entertainment will euch mehr Freiräume bieten als es zum Beispiel ein Titan Quest getan hat. Multiple-Choice als Antwort auf die Frage nach mehr Tiefgang. Das funktionierte schon erstaunlich gut. Die vier Antwortmöglichkeiten werden sinngemäß in kleinen Textbauten zusammengefasst und je nachdem, welche Antwort ihr wählt, holt Iason wortgewandt aus. Gänzlich frei vom roten Storyfaden seid ihr dadurch allerdings nicht. Die verschiedenen Möglichkeiten sollen helfen, sich mehr mit der Welt auseinander zu setzen, noch mehr über sie erfahren zu können und nicht nur stumpf
von A nach B zu rennen.
Zum RPG-Aspekt gesellt sich außerdem der Glaube an die vier Götter Apollo, Ares, Athena und Hermes. Je nachdem, welchem Gott ihr huldigt, entwickelt sich Iason in eine bestimmte Richtung. Ob reine Kampfmaschine, die durch Ares geprägt ist oder dank Apollo Herr von magischen Fähigkeiten - das Prinzip der Typen-Skillung soll das wiederholte Durchspielen interessanter machen.

Hercules das Riesenbaby steht euch immer treu zur Seite und hilft, wo er kann.

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Für den actionreichen Part des Spiels dienen blutige Schlachten, in denen Iason all seine Waffen - hat stets Speer, Hammer und Schwert auf dem Rücken - sprechen lässt. Vorgeführt hat uns Ed del Castillo die Kampfkünste seines Schützlings in einer großen Arena. Kurz bevor die Tore zum Schlachtplatz hochgezogen wurden, haben wir noch ein kurzes Gespräch mit dem kernigen Waffenschmied in den dreckigen Katakomben geführt - auch hier sprangen uns wieder etliche Lösungswege für unsere missliche Lagen entgegen. Der Kampf vor der tobenden Menge war allerdings unausweichlich. Die Kampftechniken sind eher einfacher Natur. Blocken, Schlagen und eventuell hier und da mal eine Kombination oder einen Zauberspruch einwirken lassen. Umso spektakulärer ist dafür das, was Iason aus den Befehlen macht. Drei Schläge mit seinem schweren Hammer und er wuchtet ein komplettes Schild auseinander. Klingt toll, sieht momentan allerdings ein bisschen arm aus. Zerspringt das Schild eures Gegenübers, fliegen drei kleine Holzteile auf den Boden - zurück in die Vergangenheit. Die Art und Weise, seine Widersacher auf die Reise zum Hades zu schicken, ist fast ein bisschen zu filmreif. Das dicke und äußerst breite Schwert stößt Iason unbeeindruckt vom spritzenden Blut zwischen Leber und Milz. Doch damit nicht genug. Der Abgang ist schließlich auch ein wichtiger Bestandteil einer Kür. Also hebt der Argonaut den durchbohrten Kämpfer kurzerhand in die Höhe, um ihn dem schmutzigen Sandboden gen zu schleudern. Klingt hart, geht aber noch eine Stufe weiter: Setzt ihr nach einem Block mit eurem Schild zum Angriff an, könnt ihr mit dem runden, großen Etwas dank euren kampferprobten Fähigkeiten den Feind enthaupten. Da solche Kampfszenen in Rise of the Argonauts an der Tagesordnung sind, dürfen wir auch auf die USK-Einstufung gespannt sein. Leider bedient sich Iason im aktuellen Entwicklungsstand noch ausschließlich dieser äußerst prägnanten Moves. Ein "normaler Kampf", bei dem mal nicht irgendwelche Körper(teile) durch die Luft schleudern, scheint nicht möglich.

Na, woher kennt ihr diese maskierten Krieger? Die Ähnlichkeiten zu den Recken aus 300 sind unverkennbar.

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Optisch setzt Rise of the Argonauts auf die Unreal Engine 3, die unter anderem schon bei Unreal Tournament 3 ihre Muskeln spielen ließ. Neben der eindrucksvollen griechischen Architektur, die sich durch verzierte Säulen, monumentale Tempel und eindrucksvolle Großbauten auszeichnet, gefallen vor allem die Lichteffekte. Wenn das Rot der Abendsonne mit dem Himmel spielt und sich Lichtstrahlen freudig auf die glänzenden Rüstungen legen, sieht das richtig klasse aus. Ein bisschen mehr Detailverliebtheit könnte es aber schon noch sein. Doch auch hier hat Ed del Castillo bereits vorgewarnt: Momentan arbeitet Liquid Entertainment an der Lebendigkeit des Spiels. Bedeutet im Klartext: Die funktionellen Dinge stehen, jetzt kommt der Feinschliff. Lodernde Flammen hier, spielende Kinder dort und ein ordentlicher Hauch Leben für das ganze Dorf. Warten wir ab, was den Jungs aus dem kalifornischen Pasadena bis zum Release noch einfällt...
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Kommentare

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  • 13.05.2008 - 21:03 Uhr kandor1

    ui ui wie kann mann soooo gut schreiben

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