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Hype it!
Off. Seite: cebit.de
Fansite: keine Angabe

Wir gingen trotz Streiks an Bord

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Hype it!
Schon nach den ersten Schritten durch den Osteingang war klar, dass sich die CeBit kaum verändert hat. Der Schwerpunkt liegt nach wie vor auf seriösen IT-Produkten und unser Eintritt in die Welt der Bits und Bytes nahm zwangsläufig in Halle 3 seinen Anfang. Thematisch tummelte sich hier alles, was mit Unternehmenslösungen und Buchhaltung zu tun hatte. Herren in feinen Anzügen und Damen im Businessdress taten alles, um einen möglichst kompetenten Eindruck zu hinterlassen.

Bei solch einem Empfang fühlt man sich auch in den "seriösen" Hallen mit trockenen Themen auf Anhieb wohl.

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Doch wir wären nicht auf einer Messe, wenn wir nicht selbst in dieser für Spieler lebensfeindlichen Umgebung die ersten leichtbekleideten Lockmittel ausmachen würden. Zwei Grazien im Matrosendress hoben sich vom Meer der Steuerpiraten ab - willkommen an Bord!

Trotz der sympathischen Hostessen wechselten wir das Schiff, um in seichteren Gefilden die Angel nach unterhaltsameren Themen auszuwerfen. Doch auch in den Hallen eins, zwei, vier und fünf änderte sich der Anblick nicht merklich. Die Anzüge wichen Frackträgern, das wies jedoch nur darauf hin, das Linux mit Maskottchen Tux für Open Source und GNU die Flagge hoch hielt.

Aibo wurde eingeschläfert, Pleo lebt. Der Robotosaurus war einer der heimlichen Stars der Messe.

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Mit Asus Eee PC und den zahlreichen Nachahmern dürfte das Freeware-Betriebssystem für viele Computerbenutzer erstmals relevant werden, wobei viele Distributionen inzwischen einen ähnlichen Komfort wie Windows oder MacOS bieten. Das Gegenteil von behaglichem Wohlgefühl beschlich einige Messebesucher unwillkürlich bei den Pavillons bestimmter Bundesländer. Wenn ein Land wie Hessen mit dem Slogan "An uns führt kein Weg vorbei" wirbt, dürften sich bei Politikinteressierten mit einem Faible für Datenschutz die Nackenhaare sträuben. Die dekorativ geparkten Polizeimotorräder in der Nähe lassen erahnen, dass ein digitaler orwellscher Überwachungsstaat einigen Geistern in der Regierung vorschweben könnte.

"Green IT" war das Thema der diesjährigen CeBit. Bei den vielen Spielern mit watthungrigen Systemen dürfte der Ruf nach Umweltbewusstsein allerdings auf taube Ohren stoßen.

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Weniger paranoid aber dafür umso penetranter war das Motto der diesjährigen CeBit vertreten - GreenIT. Natürlich sind Computer und Mediengeräte wahre Stromfresser und es ist nur lobenswert, wenn Initiativen zur Senkung des Energieverbrauches angeregt werden.

Kaum ist man in Halle 22 angekommen, wird man nicht nur virtuell in eine andere Welt versetzt. Im Gegensatz zu der murmelnden Stille in den anderen Hallen wummerten hier die Bässe, es war deutlich dunkler und riesige Displays priesen Hardware für Gamer an.

Mit neuen Grafikkarten läuft selbst Crysis flüssig. Modelle wie diese GeForce 9800 zogen Spieler nahezu magisch an.

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Von GreenIT war hier nichts zu merken. Im Gegenteil, ATI und NVIDIA stellten erstmals SLI-Systeme mit bis zu drei Grafikkarten vor und die neuesten Referenzmodelle prangten in den Vitrinen von Herstellern wie MSI. Bei den aktuellen Rechenboliden steigt dabei natürlich der Stromverbrauch ins Unermessliche, was vor allem die Hersteller von Netzteilen und Moddingequipment freuen dürfte. Ehrlich gesagt waren es aber keine Wattzahlen, die uns an den Stand von BeQuiet lockten, sondern das leicht bekleidete Model.

Netzteile mit 1200 Watt Leistung gab es unter anderem bei be quiet! zu bewundern. Damit wird der Aufsprung auf die Green IT Welle zwar verpasst, dafür bekommen dreifach-SLI-Systeme ausreichend Saft geliefert.

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Lediglich mit einem Tanga und einer dünnen Schicht Farbe bekleidet lockte die Schönheit Scharen junger Männer in das Reich von Stromquellen, Lüftern und Peripherie. Neben regelrechten Kleinkraftwerken mit 1200 Watt Ausgangsleistung für den Heimcomputer ließen sich Ersatzlüfter für Grafikkarten sowie Tastaturen und Mäuse bewundern, die über Revoltec vertrieben werden.

Die Speedlink-Girls sind nicht nur auf der Games Convention eine feste Institution.

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Überhaupt konnte der Eindruck entstehen, dass Eingabegeräte und hübsche Frauen praktisch zusammengehören. Die Speedlink-Girls sind inzwischen eine regelrechte Institution auf Computermessen und auch bei Roccat lockte das schönere Geschlecht.

Neben Notebooks gab es bei MSI vor allem Grafikkarten der neuesten Generation zu bewundern. Von leisen Modellen ohne Lüftung bis zum Spieleboliden war alles verfügbar.

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