Wenn sich markig designte Konsolenrowdys mit ausgefallenen Kampftechniken die Stirn bieten, kann es sich nur um Tekken handeln. Oder Virtua Fighter. Oder Soul Calibur - das setzt im Sommer nämlich schon zum vierten Anlauf an. Wir haben uns die ersten spannenden Duelle geliefert.
Och neee, wieso zur Hölle spuckt die Zufallsfunktion eigentlich immer diese vermaledeite Eisarena aus? Da wird jeder Schritt zu einem Glücksspiel, jede Bewegung zu einem Affront gegen die eigene Trägheit, eine schmissige Kombo schnell zum Tanz mit dem Teufel. Da ist der klirrende Schlund nur einen falschen Tastendruck weit entfernt, der Frust über die zehnte aufeinander folgende Niederlage herzzerreißend.

Allein gegen den Koloss - die bekannten Recken geben sich wieder die Klinke in die Hand.
Also wirklich: Was kann ich denn dafür, wenn mein bester Kumpel, mit dem ich seit Jahren am GameCube die Pads zum Knacksen bringe,

wie ein Zementsack im Weg steht und nur im rechten Moment ausweicht, während ich schreiend den Abgrund begrüße? Mit echtem Können hat das wirklich nichts zu tun. Ach so: In den Pausen stellt er übrigens immer seine Energie nach oben. Wenn ich gerade nicht hinschaue. Ein Teufelsbraten.
Soul Calibur hat schon was, meint ihr nicht? Dieses fast schon familiäre Zusammentreffen all der mir über die Jahre ans Herz gewachsenen Raufbolde hat nichts von seinem einstigen Charme verloren. Der hünenhafte Astaroth, Taki, der
Polygon gewordene Kampfanzug mit den traumhaft animierten Einblicken, der adrette Raphael, die süße Talim - bald sehen wir sie wieder. Im vierten Teil bekommen sie Verstärkung von der hellen und dunklen Seite der Macht. Auf der PS3 feiert Darth Vader einen Gastauftritt, dem Xbox 360-Ensemble wird durch Meister Yoda der Rücken gestärkt.

Oh mein Gott, der schon wieder! Einen vernünftigen Gang hat Voldo noch immer nicht ...
In der frühen Vorabfassung konnten wir die Star Wars-Streithähne leider noch nicht in den Ring schicken. Immerhin war die Doppel-X-Fraktion bereits mit Taki (ja, die Beiden hüpfen geschmeidiger denn je) und Cassandra vertreten; für die männliche Gegenseite sprang Mitsurugi in die Bresche, der mit seiner Klinge nach wie vor ein wenig übermächtig wirkt. Während er Taki mit ein paar lockeren Streichen über ein Viertel des Lebensbalkens abzwackt, hat die Gute sichtlich Probleme dabei, selbst nach mehreren Kombos gleichzuziehen. Aber: Dieser kräftetechnische Unterschied zwischen den einzelnen Recken gehört seit jeher zur Soul Calibur-Reihe wie die Peitsche zu Ivy. Ich bin gespannt, wie sich Muskelberg Astaroth präsentiert, der körperliche Einschränkungen seit Jahr und Tag mit seiner monströsen Axt kaschiert.
Erinnern wir uns zurück: Schon die Kulisse der Vorgänger war mit ausladenden Plätzen, teils erdrückend wirkender Architektur und einer respektablen Weitsicht eine süße Liebeserklärung an die Augen anspruchsvoller Spieler. In Teil vier ändert sich daran nichts: die insgesamt 19 verschiedenen Arenen wurden mit vielen optischen und belebenden Kleinigkeiten abseits des eigentlichen Kampfplatzes für die heutige Konsolengeneration fit gemacht. Dschungelpflanzen und armdicke Lianen wuchern auf einer verzierten Plattform, die schon halb vom angrenzenden Wasser verschlungen wurde. Im Hintergrund schäumt ein Wasserfall kräftig ins Tal, das von der Abendsonne in ein rötliches Licht getaucht wird. Inmitten dieser traumhaften Urlaubsidylle balancieren Flamingos in einem Seerosenweiher, während Nilpferde gähnend auf Tauchstation gehen.
21.02.2008 - 12:54 Uhr NinjaWursti
erfahren das die Charaktere Yoda und Darth Vader dabei
sein sollen. Leider ist von diesen ja jeweils nur einer
dabei (Dumme Konsolenexklusivität. Ich hab mich schon
auf einen Kampf der dunkel und der hellen Seite
gefreut, natürlich mein ich Yoda gg. Darth Vader. :(
15.02.2008 - 09:35 Uhr Ghaleon
14.02.2008 - 19:59 Uhr Xenic