Ein paar Monate nach der Echseninvasion bleiben wir inmitten der hitzigen Kämpfe um die Vorherrschaft des neuen Kontinents mal stehen und sehen zurück. Was hat sich seit Release getan und was bleibt zu sagen?
Die KursänderungWie schon angeschnitten, möchten wir nun auf die Unterschiede zu bisherigen AddOns hinweisen. Was als erstes auffällt, ist das neue Zonenkonzept. Etwa drei- bis viermal so groß wie Greater Faydark sind allein die Kylong Plains! Die anderen Zonen, Nathsar Niederungen, Jarsath-Einöde und der Kunzar-Dschungel, sind ähnlich groß. Wider unserer Befürchtungen sind die Zonen allerdings detailreicher und abwechslungsreicher als die älteren. Man erkennt schnell, wie viel Mühe im Detail steckt, alles möglichst harmonisch und detailverliebt zu gestalten. Besonders fielen uns die griechisch-römisch antik angehauchten Bauten auf, die durch die Säulen sehr majestätisch wirken. In der Betaphase verriet uns CRM Vanessa "Eovania" Barrera, dass in Zukunft die Qualität im Vordergrund stehen wird und neue Riesenzonen eventuell im nächsten Add On wiederkommen, wenn sie jetzt gut aufgenommen werden. Danach sieht es momentan sogar fast aus, denn bis auf wenige Einzelkritik unter Spielern wurden die neuen Zonen sehr positiv empfangen.

Ein besonders heißes Gefecht.

Highlevel-ContentIst das letzte Levelup geschafft, eröffnet sich euch eine Vielfalt an Möglichkeiten, euren Charakter möglichst zu perfektionieren. Nun ist es sinnvoll, sich in die zahlreichen Instanzen zu begeben und den wirklich guten Loot zu schnappen. Teilweise gibt es sagenumwobene Gegenstände zu erbeuten, die sowohl begehrt als auch selten sind.

Allerdings sind die Instanzen diesmal etwas kniffliger und härter als zuvor: Unerfahrene, schlecht ausgerüstete oder spielerisch untalentierte Gruppen müssen sich auf Wipes einstellen! Aber nicht gleich verzweifeln, denn es ist nicht jede Zone gleich eine Todesfalle. Wer es langsamer angehen lassen will, braucht nicht sofort in die aller schwersten Instanzen zu spazieren, sondern sucht sich eine leichtere heraus. Gekennzeichnet sind die Instanzen zwar nicht, aber je nachdem, in welcher Überlandzone sie liegen, sehen meist auch das Level und der Schwierigkeitsgrad der Monster aus.

Natürlich gibt es dank verschiedenster Zauber auch wieder farbprächtige Duelle.

Der Raid-Content wurde mit RoK neu strukturiert: Es gibt insgesamt vier Schwierigkeitsgrade (T1-T4, SOE meint damit aber keine Level-Bereiche, sondern die Schwierigkeit, also T1=leicht, T4=sehr schwer). Ein paar Zonen bestehen nur aus einigen Trash-Mobs und einem einzigen Boss; andere sind wie gewohnt mit mehreren Nameds bestückt. Während in die T1-Zonen noch jeder frei hinein kann, muss man für alle weiteren Schwierigkeitsstufen die Nameds im aktuellen Tier töten. Um in eine höhere Zone zu kommen, müssen 18 von insgesamt 24 Raid-Teilnehmer die Zugangsquest abgeschlossen haben.
Rein optisch sind zumindest die ersten drei T1-Zonen allerdings teilweise nur ein Abklatsch der schon vorhandenen Zonen. Trotzdem erwarten Raider knifflige Herausforderungen, die sich durch interessante Scripts der Bosse auszeichnen. So kann man sich den Kampf gegen einen Obermacker vereinfachen, indem man den riesigen, in den Boden gebauten Mixer benutzt - nach getaner Arbeit darf man sich sogar selbst zerstückeln lassen.
Bis auf die neuartige Strukturierung der Raid-Zonen hat sich allerdings nicht all zu viel getan, außerdem beschweren sich die Hardcore-Raider nun - nach drei Monaten - schon alles geschafft zu haben. Normalsterbliche sind allerdings noch lange nicht so weit.

Die Architektur setzt meist auf große, überdimensionale Bauten.

FazitAbschließend dürfen wir mit Fug und Recht behaupten, dass Everquest-Spieler bedenkenlos zugreifen können. Neben der neuen, sehr großen Erweiterung bekommt ihr zusätzlich alle bisherigen AddOns und Adventurepacks.
SOE zeigt mit Rise of Kunark, dass Quantität Qualität nicht ausschließen muss und beeindruckt mit riesigen, wundervollen neuen Zonen, massenhaft Inhalt und spannendem Raid-Content. Einzig die einseitige Strategie zum Leveln ist sehr bedauernswert, denn gerade hier hätte nicht viel getan werden müssen, um Alternativen zum stupiden Dauerquesten zu schaffen.
29.01.2008 - 08:36 Uhr Turican
Maßlos übertrieben. 2 fast ausgestorbene deutsche
Server sagen was anderes
14.01.2008 - 18:07 Uhr Ghaleon
Ich werde in Everquest einstiegen, nachdem ich nun mal
die Trail-Version gespielt habe :)
13.01.2008 - 17:16 Uhr Passatuner
MMORPG.
12.01.2008 - 12:10 Uhr edik
Wobei ich sagen muss dass man auch als Non-Quester auf
80 kommt ohne sooo große Probleme. Nur nicht so schnell
wie mit dem Questen, dass stößt bei den Grindern zwar
sauer auf weil Quester besser wegkommen, aber was
solls! Heißt ja nicht umsonst Everquest. Klasse Addon
ohne Frage.