Ein paar Monate nach der Echseninvasion bleiben wir inmitten der hitzigen Kämpfe um die Vorherrschaft des neuen Kontinents mal stehen und sehen zurück. Was hat sich seit Release getan und was bleibt zu sagen?
Um euch vorab zu informieren, empfehlen wir euch auch unser Beta-Review zu lesen.Seit dem 13. November können Spieler im Besitz der neuesten Erweiterung Rise of Kunark (RoK) Abenteurer- und Handwerker-Level auf 80 spielen, sich 40 neue Leistungspunkte dazu verdienen und zusammen mit ihrer
Gilde auf Level 80 pushen. Sogar einige neue Götter sind aus der Versenkung aufgetaucht und warten auf Spieler mit neuen Wundern und speziellen Umhängen, die je nach Charakter des Gottes entsprechende Wirkung haben. Insgesamt fünf neue riesige Überlandzonen gibt es seit Release zu erkunden - vollgestopft mit
Quests und trotz der bisher ungesehenen Größe absolut detailverliebt .

Hier geht es einem Sarnak an den Kragen.

Der Weg zu Level 80Ganz klar ist diese Erweiterung in erster Linie etwas für erfahrene Everquest-Abenteurer, denn vier der fünf neuen Areale sind für Spieler ab etwa Stufe 70 und höher ausgelegt worden. Bisher sah das Leveln in den drei vorherigen Add-Ons so aus, dass man ein paar pfiffige

Quests machen konnte und den Rest der Erfahrung in den neuen Dungeons einfuhr - dies war allerdings nur in Gruppen möglich. Man möchte diese Art und Weise auch gern als
Grinden bezeichnen, obwohl auch gute Items in die Instanzen lockten. In RoK hat SOE in vielerlei Hinsicht einen Kurswechsel eingeschlagen: Der einzig vernünftige Weg Richtung Level 80 sind
Quests. In jeder Überlandzone gibt es etwa 80-100 Aufgaben zu meistern - größtenteils für Einzelspieler ausgelegt. Da längst nicht alle Klassen gleichzeitig ein Solotalent sind, gibt es aber auch Content für Gruppen. So hat ein Assassin gegenüber einem Raufbold starke Probleme, unbeschadet durch die Aufgaben zu kommen. Auch die Geschwindigkeit variiert sehr stark von Klasse zu Klasse. Verbunden mit den
Quests sind verschiedene Fraktionen, die oft ein Zusammenschluss aus den Echsenmenschen und den Iksar sind. Hat man genug Ansehen verdient, darf man in den Posten und Dörfern der Fraktionen die eigene Rüstung reparieren oder den Markt nach Waren durchsuchen. Ist man sogar ein sehr geschätztes Mitglied, ist es möglich, spezielle Gegenstände der einzelnen Gruppierungen zu erwerben. Die können zwar hin und wieder richtig teuer sein, strotzen aber vor nützlichen Eigenschaften.

Der Mann - pardon, Iksar - von Welt trägt musterverzierte Kleidung.

Die
Quests sind meist einfach gestrickt und leicht verständlich. Oft bekommt man auch Items, mit denen man zum Beispiel ein Rhinozeros einfangen oder entkommene Häftlinge wieder hinter Schloss und Riegel bringen soll. Wer vorher
Quests eher als nervig und unnötig empfand, wird sie jetzt entweder lieben lernen oder sie endgültig verdammen. Leider gibt es kaum einen anderen Weg, denn die Instanzen bringen bei weitem nicht so viel Erfahrung wie das normale Soloquesten. Das ist durchaus ein nicht zu unterschätzender Kritikpunkt, denn es gibt wieder mal keine Alternative.

Brücke hinüber - hier kommt keiner mehr rüber.

Früher war das
Grinden die einzige Möglichkeit, ans Levelcap zu kommen. Nun sind es die Massen an Quests, die man absolvieren muss -
Quest-Hasser sehen in die Röhre. Dennoch geht es diesmal sehr flott in Richtung Level 80. Einige Tage nach Release gab es schon die ersten 80er und viele weitere Spieler stießen schnell ans Maximum-Level.
29.01.2008 - 08:36 Uhr Turican
Maßlos übertrieben. 2 fast ausgestorbene deutsche
Server sagen was anderes
14.01.2008 - 18:07 Uhr Ghaleon
Ich werde in Everquest einstiegen, nachdem ich nun mal
die Trail-Version gespielt habe :)
13.01.2008 - 17:16 Uhr Passatuner
MMORPG.
12.01.2008 - 12:10 Uhr edik
Wobei ich sagen muss dass man auch als Non-Quester auf
80 kommt ohne sooo große Probleme. Nur nicht so schnell
wie mit dem Questen, dass stößt bei den Grindern zwar
sauer auf weil Quester besser wegkommen, aber was
solls! Heißt ja nicht umsonst Everquest. Klasse Addon
ohne Frage.