Seit 2005 ist die Xbox 360 im Handel. Vier verschiedene Versionen hat Microsoft bereits auf den Markt geworfen, um den unterschiedlichen Ansprüchen der Kunden gerecht zu werden. Angeblich soll eine weitere schon bald folgen. Wir haben alle Fakten der vergangenen und womöglich kommenden Versionen zusammengefasst.
Nach mehr als drei Jahren Entwicklungszeit und der Arbeit tausender Mitarbeiter präsentierte Microsoft am 12. Mai 2005 mit der Xbox 360 den ersten Schritt auf Next-Gen-Terrain. In einer MTV-Live-Show wurde die Konsole mit Unterstützung Elijah Woods und der Band The Killers erstmals der breiten Öffentlichkeit vorgeführt. Mehr als ein halbes Jahr später rückte das Gerät in die US-amerikanischen Läden. In Deutschland durfte der geneigte Konsolero ab dem zweiten Dezember 2005 für den Nachfolger der Xbox anstehen.

Die Standardkonsole im schlichten Weiß.

Zur Markteinführung standen vorerst zwei unterschiedliche Versionen bereit. Core lautete der Name der Einsteigerkonsole. Ohne Speichermöglichkeit, war man zu einem Kauf der Festplatte oder einer Memory Unit gezwungen. Somit beglückte die günstigere Variante vor allem Zocker mit dünnerem Gelbeutel. Kabelloses Spielen konnte man sich mit der Core vorerst auch abschminken, der mitgelieferte Controller musste noch direkt an die Konsole gestöpselt werden. Natürlich lagen alle nötigen Kabel zum Anschluss ans Stromnetz und den Fernseher bereit, damit es sofort losgehen konnte. Leider war die Abwärtskompatibilität nicht gewährleistet, da der benötigte Emulator für Xbox-Originalspiele auf der Festplatte abgelegt wurde.


Dieses verworfene Xbox 360 Design-Konzept orientierte sich stark am Aussehen des Vorgängers.

Die technischen Daten der "kleinen" Xbox 360 überdeckten sich ansonsten mit denen der Premium-Ausführung. Dieser lagen neben einem Wireless-Controller auch eine 20GB-Festplatte, eine Fernbedienung und ein Headset bei. Musik, Demos oder Spielstände konnten auf der Festplatte abgelegt werden - das erhöhte die Funktionalität der Konsole enorm. Allerdings sind für den User nur ca. 15GB verfügbar. Einen Großteil des Speicherplatzes nimmt der Emulator ein. Obwohl die Xbox 360 Premium mit 399 Euro ganze 100 Euro mehr kostete, war sie das beliebtere Modell sämtlicher Next-Generation-Spieler.
In allen Konsolen gibt der auf dem IBM-PowerPC basierende Xenon-Prozessor mit drei Kernen, die jeweils 3,2 GHz leisten, die Taktfrequenz vor. ATI hat sich um die Grafik-Hardware gekümmert und eine 500MHz starke Xenos-Karte spendiert. Derartig ausgestattet schafft die Konsole eine Berechnung von bis zu 9,6 Milliarden Polygonen pro Sekunde und einem TFLOP.

Die Xbox 360 Elite kommt im eleganten Schwarz daher.

Seit dem 24. August 2007 ist in Deutschland die komplett in Schwarz gehüllte Xbox 360 Elite erhältlich. Doch nicht nur die Konsole, auch der Controller und das Headset kommen in der Nicht-Farbe daher. Die Elite stellt die derzeitige Speerspitze im Xbox-Aufgebot dar. Ihre Festplatte schluckt ganze 120 Gigabyte an Datensätzen, das Motherboard ist mit einem HDMI 1.2-Ausgang ausgestattet und die dazugehörigen Kabel sind auch mit dabei. Stolze 450 Euro muss man für das gute Stück berappen.
Kurz nach Einführung der Elite sind auch die Premium- und die Core-Varianten durch das HDMI-Motherboard aufgewertet worden. Ersterer liegen ebenfalls die passenden Kabel bei. Mittlerweile löste eine weitere Ausführung die Core-Version ab - die Xbox 360 Arcade. Abgesehen von einer größeren Memory Unit und einem Wireless Controller hat sie jedoch keine bedeutenden Neuerungen auf der Pfanne. Wie der Name aber bereits vermuten lässt, kommen die Besitzer schon durch den Kauf der Konsole in den Genuss von fünf Arcade-Klassikern.
05.01.2008 - 17:16 Uhr karaokefreak
Nur die Verkaufszahlen der Box sind mit Vorsicht zu
genießen. Die angegeben 17,7 Mio beziehen sich auf die
Auslieferungsmenge an den Handel - wieviele Xbox 360
Konsolen bei den Konsumenten stehen, geht daraus nicht
hervor.
Die Mini würd ich mir auber auch ins HAus stellen ;)