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Ein Rückblick auf die Messe![]() 16 ![]() ![]() Dann gab es da noch die eSportler. Trotz eines breiten Angebots von Wettbewerben in Mario Kart DS (Nintendo DS), Mario Strikers Charged Football (Wii), Virtua Fighter 5 (Xbox 360), Wii Tennis (Wii) und Pro Evolution Soccer 2008 (Playstation 2) hatte man den Eindruck, dass lediglich Letztgenanntes angeboten worden wäre. Während es im PES 2008 Einzel-Turnier insgesamt 25 Gruppen mit jeweils sechs Spielern, also 150 Teilnehmer gab, partizipierte am Virtua Fighter 5-Turnier gerade mal ein gutes Dutzend. Kurios: Egal ob Pro Evolution Soccer oder Virtua Fighter, pro Disziplin wurden 1.000 Euro Preisgeld ausgeschüttet (1: 600 EUR, 2: 250 EUR, 3: 100 EUR, 4: 50 EUR). Im Übrigen war Electronic Arts nicht vertreten. "Ohne FIFA, ohne uns" schien dort wohl das Motto gewesen zu sein. Nachdem sich die Veranstalter mit dem durchaus unmoralischen Angebot "FIFA statt Pro Evo" nicht ködern ließen, entschied man bei EA, einen Bogen um die Olymptronica zu machen.
Angehörige der oben genannten Gruppen konnten also aus einem durchaus angemessenen Angebot schöpfen. Nun steht natürlich die Frage, was denn für "die anderen" blieb. Also solche, die sich weder in die eine, noch die andere Gruppe einordnen ließen? Quasi der ambitionierte Zocker von heute: kein eSportler, aber auch kein Kind oder Rentner, dem es wie eine Zeitreise in eine ferne Zukunft vorkommt, wenn das Männchen auf dem Fernseher tatsächlich den Schläger schwingt, wenn er mit der Remote wedelt. Es gab nicht besonders viel, aber es gab Lichtblicke. Zum einen konnte auf vier oder fünf Rechnern Sacred 2: Fallen Angel angezockt werden. Nächstes Jahr erscheint das neueste Werk aus dem Hause Ascaron und dürfte für Freunde des Action-RPG-Genres ein absolutes Highlight darstellen. Das wahre Zuhause der "Nicht-Grüppler" war jedoch die Retro-Ecke. Hier gaben sich Nostalgiker und solche, die einfach auf Old-School stehen, die Klinke in die Hand. Auf einem der insgesamt fünf Automaten konnte Metal Slug in Reinform zelebriert werden: ausgeleierter Joystick, quietschende Knöpfe und ein unnachahmlicher Sound. Dieser pure und unvergessene Spielspaß war ein absolutes Highlight.Alles in allem war die Messe für die Veranstalter sicherlich ein großer Erfolg. Zu Höchstzeiten fanden so viele Besucher den Weg ins Innere der Hyundai-Gallery, dass vermutlich nicht mehr viele hätten hineingelassen werden dürfen. Das optimistische Ziel der Organisatoren ist, bis 2009 in einem Atemzug mit der Games Convention genannt zu werden. Ob sich diese Maßgabe im Bereich des Möglichen befindet, bleibt abzuwarten. Zum einen müssen sich die Verantwortlichen der Frage stellen, ob man in Zukunft 18er-Titeln und Shootern die Tore öffnet. Zum anderen sollte man sich etwas für die oben genannten "Nicht-Grüppler" einfallen lassen. So oder so: Die Olymptronica befindet sich auf einem sehr guten Weg.
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