Der Launch von Hellgate: London steht kurz bevor und wir blicken zurück auf Alpha, Beta und Demo des Spiels.
Schon lange ziehen wir durch das London des Jahres 2038. Mit Blademaster, Evoker oder auch dem Engineer scheuten wir keinen Kampf gegen die Dämonen von Hellgate: London. Schon über einen Monat stolzieren wir mit etlichen Waffen durch die einstige Metropole und erfreuen uns des Weges, den das Spiel hinter sich hat. Wir lassen unsere letzten Wochen in der Welt des ersten Blockbuster-Titels der Flagship Studios Revue passieren.
Die AlphaAngefangen hat unser Hellgate-Fieber vor rund fünf Wochen. Wir hatten die Möglichkeit, in die Alpha des Spiels einzutauchen und erste eigene Schritte vor dem heimischen PC zu machen. All die Befürchtungen, Hellgate könnte sein Ziel, Diablo-Spieler anzusprechen, verfehlen und zur Enttäuschung avancieren, schienen schon mit dem Download verflogen. Doch Hochmut kommt vor dem Fall und so starteten wir mit gemischten Gefühlen schließlich die exe-Datei, die uns Einblicke gewähren sollte. Wie funktioniert ein zukunftsorientiertes 3D-Hack'n Slay, das die gute alte Sammelsucht wieder aufkommen lassen soll? Wie ausgewogen sind die Schusswaffen gegenüber den traditionellen Schwertern? Kann man grafisch mit aktuellen Spielen mithalten?

Der erste Bildschirm präsentiert sich fast schon majestätisch mit überdimensionalem, animiertem Hellgate-Logo und einer einfachen Account-Abfrage. Im Hintergrund versprühen ruhige Klänge, gefolgt von dumpfen Schlägen, den ersten Hauch Atmosphäre. Wie üblich ist der nächste Schritt die Charaktererstellung, welche uns noch ein wenig schwach auf der Brust erscheint. Zwar gibt es so gut wie in allen Bereichen - Gesicht, Haar, Bart, Körpergröße und -form - Möglichkeiten der Anpassung, doch so richtig Vielseitig wirkt hier nichts. Nichtsdestotrotz durchstöbern wir mit Freude die Charakterklassen. Statt Elfen und Orks erblicken wir einen etwas hüftsteifen Swordmaster, der keinerlei Anstalten macht, seine Kampfkünste auch nur ansatzweise zu offenbaren. Schade, immerhin hatten schon die Barbaren und Zauberinnen aus Diablo 2 eine kleine Animation in petto. Doch auch dieser kleine Wermutstropfen kann unsere Vorfreude nicht unterkriegen. Gespannt klinken wir uns also das erste Mal ins London des Jahres 2038 ein.

Schick: Seit der Beta präsentiert sich Hellgate: London in besonders schicken Gewandt.

In einer tristen, trostlosen Gasse erblicken wir Häuserruinen, die sich dem grauen Himmel anpassen. In der Ferne wandelt eine Gestalt um die Ecke und scheint nicht so recht zu wissen, wohin sie denn nun laufen soll. Noch bevor wir den ersten Schritt tun, klärt uns ein kleiner Bildschirm per Video-Botschaft über die erste Mission auf. Zeitgleich werden nützliche Tipps angezeigt, die mehr oder weniger als Tutorial fungieren. Insgesamt wirkte alles verdächtig leer. Die Darstellungen im Inventar waren eher mittelprächtig, die Items fielen eher durch eine verschwommene Textur als durch Detailreichtum auf und die Grafik war insgesamt betrachtet auch nicht das Gelbe vom Ei. Eine Enttäuschung also? Anfangs schon, doch konnte auch Diablo 2 zu seinen Zeiten nur bedingt für grafische Jubelschreie sorgen. Vielmehr waren bzw. sind es noch heute der Drang, an neue Items zu kommen, sowie die Sucht nach der nächsten Levelstufe, die das Battle.net mit Diablo-Zockern füllen. Also weiter und das erste mal ab ins Gefecht. Getestet haben wir Hellgate: London anfangs übrigens bewusst auf einem mittelstarken Windows XP-Rechner - schließlich zielt Flagship nicht nur auf Highend-PCs ab, sondern will möglichst viele Spieler nach London schicken und das Ganze vor allem im Multiplayermodus möglichst ruckelfrei. Deswegen eines vorweg: richtige Probleme traten zwar nur auf, wenn wir von einer Gegnerhorde umzingelt wurden, doch spätestens als wir die Grafikeinstellungen auf den Mittelwert setzen mussten, kamen auch bei uns erste Zweifel auf.
26.10.2007 - 11:35 Uhr Morin
Habe die Alpha gespielt und bekam eine Einladung zur
Beta.
So eine Verarsche von dieser Drecksfirma. In der
sogenannten Beta war nichts anderes machbar, als in der
Alpha. Die BEta Server waren nicht auswählbar.
Ich hoffe die GC kommt nach Hamburg, dann werde ich mal
Stress machen bei dem Stand
25.10.2007 - 13:20 Uhr Kull
eng. Das Crafting ist nichtsdestotrotz ein Witz.
Allerdings spiel ich die Beta jetzt grad seit einiger
Zeit und trotzdem ist das Spiel schon seit dem zweiten
Tag trist, langweilig und öde geworden. Da hat Grimmig
absolut Recht.
Das Gruppenspiel an sich hat zwar was, aber Abwechslung
fehlt einfach an allen Ecken und Enden!
Langzeitmotivation wie Diablo2 können da echt nur Leute
draus gewinnen, die das Spiel aufs Prinzip spielen und
sich mit jedem Rotz zufrieden geben das ihren
Sammeltrieb befriedigt.
23.10.2007 - 14:21 Uhr Sereos
rum, die ich mit
Lvl4 gefunden hatte....
^^^
da hast du eindeutig was falsch gemacht !?
Und wieso Gegenstände zerstören man kann daraus
Materialien herstellen .....aber es sind ja alle blind
durch die Beta gelaufen wenn ein das Game gefällt !
23.10.2007 - 11:56 Uhr Gnoos
danke erstmal für das Feedback. Natürlich sind die
meisten Items, die fallen gelassen werden, unbrauchbar.
Aber genau da liegt doch der Reiz des Spiels. Damals in
Diablo 2 ist man auch bis zu den ersten Zwischenbossen
meist ohne tolles Item rumgelaufen. Warum sollte
Flagship das nun in Hellgate ändern? Damit man auch in
einer Beta dicke Rüstungen tragen kann? Sicherlich
nicht, denn die Beta ist für das Bugfixing und Testen
der Server da!
Glaube einfach du hast dir von der Beta zu viel
versprochen. Die richtigen Highlights (große Endgegner
mit tollen Items) wirst du so oder so erst nach Release
des Spiels sehen können ;)
Werden Hellgate: London so schnell wie möglich
durchspielen und natürlich darüber berichten.
23.10.2007 - 10:18 Uhr Grimmig
in meinen Augen ziemlich wertlosen Artikel. Wer die
Beta wirklich länger gespielt hat, hätte wenigstens mit
einem Wort darauf hingewiesen, dass das Wort
Abwechslung im Sprachgebrauch der Entwickler nicht
existiert. Ständig wiederholen sich die wild zusammen
gewürfelten Level-Module. Ich weiß gar nicht, wie oft
ich durch immer dieselben U-Bahn-Tunnel,
Häuserschluchten und Hell Rifts gelaufen bin.
Zugegeben, es gibt viel Krimskrams, den man mitnehmen
kann, doch 98% der Klamotten habe ich zerstört, weil
sie nicht zu gebrauchen oder für eine andere Klasse
waren. Zum Teil lief ich mit Lvl15 noch in Klamotten
rum, die ich mit Lvl4 gefunden hatte. Schön, dass man
die Sachen immer wieder im Level aufwerten kann, doch
ändert sich immer nur Schaden oder Rüstung aber die
Stats verbessern sich nicht. Wer wirklich glaubt, dass
Hellgate: London der große Wurf wird, der scheint blind
durch das Spiel gelaufen zu sein.