Gibt es doch Konkurrenz zu World of Warcraft? Spellborn konnte auf dem internationalen Spellborn Day erfolgreich vorgestellt werden und überzeugt tatsächlich durch Bild, Ton und Gameplay.
Am Mittwoch war es soweit. Früh morgens aufstehen, zum Flughafen und ab in unser Nachbarland Holland. Kaum in den Niederlanden gelandet, ging es auch schon Richtung Den Haag. Eine wunderschöne Stadt mit Blick auf die Nordsee.
Gespannt und durch die Reise ein wenig müde betraten wir, dem Aufruf von The Chronicles of Spellborn folgend, ein sehr schönes Restaurant mit modernem Ambiente und guter Bedienung. Schnell noch einen Cappuccino schlürfen und ein kleines Baguette essen, bis es dann um ca. 14 Uhr endlich rüber in das Internetcafé Games Syndicate ging.
Große Plakate von Spellborns Leitfigur Satanamura schmückten die große Scheibenfront des von außen doch recht unauffälligen wirkenden Cafés. Die Dekoration bestand aus einer Mischung vom Flair eines 70er-Jahre Cafés, sehr coolen Spellborn-Artworks und einer Zocker-Area, die ihres gleichen sucht - nicht zu vergessen sind die äußerst attraktiven Ladies, die permanent für frische Getränke sorgten.

Freundlich wurden wir in das Internetcafé Games Syndicate gebeten


Ann Holvoet, Producerin von Spellborn NV dem niederländischen Entwicklerstudio von Spellborn, begrüßte in ihrer Eröffnungsrede die Presse und gab uns einen kurzen Überblick über den Tagesablauf und das Entwicklerstudio Spellborn NV. An dieser Stelle beeindruckte, dass Spellborn mit einem für ein
MMOG relativ kleinen Team von ca. 50 Leuten entwickelt wird. In anderen Studios sind mehr als das doppelte an Entwicklern nicht selten.
Nach der Begehung begann die Präsentation zum Spiel. Umringt von holländischer Freundlichkeit fanden wir uns geleitet von den Worten von Chris Nengerman, Lead Game Designer, und Coen Neessen, Game Designer, auf einmal mitten in der Welt von Spellborn wieder. Grafisch sehr anspruchsvoll und mit einem eigenen Style beschäftigt sich Spellborn nicht nur mit Orcs und Humans, sondern bietet eine echte Alternative zu herkömmlichen Standard-MMOG's.
Ein ausgeklügeltes und Shootern ähnelndes Kampfsystem erlaubt es, dem Spieler sehr actionreiche Heldentaten zu begehen und dennoch den Flair eines typischen MMOG's auszuleben, welches sich in der gigantischen PvP - Arena, in welche der Spieler Zweikämpfe bestreiten kann, am deutlichsten zeigte. Ich habe kaum ein Spiel gespielt, welches die Verknüpfung von leichten Shooter-Elementen mit klassischer
MMOG-Dynamik so perfekt umsetzt, wie es Spellborn macht.

Chris Nengerman stand seinen Mann und erklärte die einzelnen Bereiche der Charaktererstellung

Beeindruckend ist auch die Erstellung des Charakters, wie uns sofort zu Anfang Chris Nengerman zeigte. Spellborn geht neue Wege bei der Charaktererstellung und der Auswahl seiner Klassen. Es ist zwar durchaus möglich, einen ähnlichen Charakter zu erstellen, wie es beispielsweise ein anderer Spieler bereits getan hat, allerdings besticht Spellborn durch eine Vielzahl an möglichen Waffen, Rüstungen und Konfigurationsmöglichkeiten, welche dem Spieler Individualität verleihen.
Keine Überraschung, aber doch ein interessantes Feature wird sicherlich auch das neue Item System werden. Spellborn wird nicht, wie es in beinahe jedem anderem
MMOG der Fall ist, auf die Stats von Items aufgehängt sein, sondern auf ein Socketsystem aufbauen. Das ewige
Grinden und auch das lästige Item-Selling wird somit kaum gewichtet.
Bestechende Argumente, die Spellborn scheinbar wahrhaftig spielenswert machen. Gesagt, getan, denn nun war es endlich an der Zeit, die gesammelten Informationen auf eigene Faust zu verarbeiten. Die komplette Pressemeute wurde auf die 50 bereitgestellten Rechner losgelassen.
16.03.2007 - 10:24 Uhr d0c
http://www.onlinewelten.com/downloads,780,0,0,1,spellbo
rn_video_preview.html
Viel Spaß
14.03.2007 - 18:35 Uhr traxx
14.03.2007 - 16:49 Uhr m0wl!!
das interresiert keine alte sau!
14.03.2007 - 09:08 Uhr Ralea
verlieren könnte und ist deshalb nicht zum Fußball
schauen gekommen? Wir haben den Werderschal vermisst :P
Ich bin zwar definitiv kein Bayern-Fan muss aber
gestehen, dass die letzten beiden Spiele richtig gut
waren und Spaß gemacht haben zuzusehen.
13.03.2007 - 21:43 Uhr kleine frage