Ein Thema beschäftigt Musik, Software und Videospielbranche immer wieder: Raubkopien. Mal eben ein Spiel für die Feiertage runterladen anstatt unter den Weihnachtsbaum legen. Wir erklären warum man das am besten bleiben lässt.

Aber deswegen gleich eine Raubkopie? Sicher Nein! Schließlich klaue ich auch keine Bohrmaschine im Aldi nur weil sie nichts taugt. Doch der Preis für AAA-Titel ist gerechtfertigt. Von dem Geld muss der Händler leben, der das Spiel verkauft, die Investitionen in die Entwicklung und das Marketing gedeckt werden. Am Ende bleiben beim Publisher ca. zehn Euro pro Spiel hängen, fünf bis sechs Euro bei dem Entwickler. Viele Fehlinvestitionen kann man sich dadurch nicht erlauben.

Raubkopien im Schredder. Wie man erkennen kann sind auch auf dem ersten Blick als "Orginalversion" einzuschätzende Datenträger Raubkopien.

Raubkopierer sagen oft: "Wenn ich keine gute Qualität bekomme für mein Geld dann lade ich das Spiel eben runter". Das ist leider oft nur ein Argument um der Industrie den Schwarzen Peter anzuhängen und kein Grund eine Straftat zu begehen. Dieses Verständnis muss vorhanden sein, trotz der leichten Verlockung von Internet, Breitband, Flatrate oder dem Schulkameraden auf dem Pausenhof. Denn im Endeffekt schadet man sich nur selbst: Höhere Preise, keine Nachfolger und Einsparungen der Publisher durch günstigere Distributionswege (legale Downloads) und weniger Verpackungsbeilagen.
12.08.2007 - 12:40 Uhr jaja bla
mal dir grafik angesehn mit den 28? für hersteller usw.
wollte nur sagen dann sollen die nur noch fürs
marketing geld investieren fertig ! ich meine mal hallo
wenn man die games eh schon aus dem inet illegal lädet
dann zahle ich lieber 30? und lad mir das spiel ohne
verpackung ! ... ist doch eh besser muss ich nicht zu
media markt und co.
und ich glaube auch nicht das wenn sich leute ein game
ilegal beschaffen - es sich sonst kaufen würden
!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!11
10.01.2007 - 13:54 Uhr t.4r
Urheberrecht und Copyright sind zwei völlig
verschiedene Sachen.
Das Urheberrecht ist nicht übertragbar (sofern
Schöpfungshöhe erreicht) und erlischt erst mit dem Tode
des letzten lebenden Beteiligten, das Copyright ist
allerdings ein frei übertragbares Verwertungsrecht an
einem künstlerischen Werk.
Fakt ist:
die Spielestudios leben von der Entwicklung der Spiele
_während_ der Arbeit an dem Spiel. Danach ist es ein
Bananenschale, da die Publisher sich dank versierter
Rechtssprache alle Verwertungsrechte gesichert und
damit die Studios schön eingezäunt haben. Und die
Publisher reden Euch ein, dass ihr alle schreicklich
und gemein seid, weil ihr gegen Urheberrecht verstoßt.
Das Urheberrecht ist aber Sache der Spielstudios!
Deshalb ist die Idee einer Entwicklung einer Public
Domain ehrbar, scheitert aber in der Realität.
Spiele-Entwicklung in D-Land ist zwar billig, aber
nicht umsonst.
Preisfrage: Wer verklagt wen wegen was?
Richtig: Es geht um Copyright, also einen Streit der
Publisher, den Herren mit den Zigarren ;), mit dem
Nutzer.
Ich würde sagen: da haben die Publisher uns einen
schönen Floh ins Ohr gesetzt, oder?
Grüße,
t.4r
05.01.2007 - 10:54 Uhr Drag
wirtschaftlichen Verlusten eher Wunschdenken ist. Auch
die Arbeitsplätze, die dabei flöten gehen sollen sind
schon beinahe ein dreistes Mittel um den Raubkopierern
ein schlechtes gewissen machen zu wollen. Ich möchte
hier niemanden ermuntern zu kopieren aber ich kann mir
nicht vorstellen das Leute, die sich Kopien aus dem
Netz ziehen oder von Freunden besorgen oder was auch
immer tun, ihr dadurch gespartes Geld irgendwo horten
um sich ein Leben lang dran zu freuen, dass man ja das
Geld nun nicht ausgegeben hat. Das Geld wird halt
irgendwo anders ausgegeben.. vielleicht in Brenner und
Rohlinge.. vielleicht aber auch in ne neue Schrankwand
oder was zu essen.. was den entsprechenden Branchen
dann wieder zu gute kommt. Das den Softwareverlegern
das nicht gefällt ist klar... doch das Jammern der
Spieleindustrie und diese Verlustrechnungen die man
überall sieht ist schon etwas übertrieben.. Ich denk
man kann das auch anders sehen.. ..aber um nicht immer
auf der minderen Qualität rumreiten zu müssen.. ...
28.12.2006 - 16:49 Uhr Lukio
und man wisen möchte ob es einem wirklich Wert ist die
recht große Summe von 60 € dafür auszugeben aber vom
Hersteller keine Demoversion angeboten wird? Ich
besorge mir über Freunde das Spiel (um zu sehen ob es
auf meinem Rechner läuft) oder Spiele es bei denen und
entscheide DANN ob ich das Spiel kaufe.
Ich betrachte das "raubkopieren" als Möglichkeit wie
ein Konsument ein Spiel anschauen kann ohne dafür
(wegen mangelnder Qualität nach einigen Spielstunden)
sich in den Hintern zu beissen weil er 60.- €
ausgegeben hat.
Spieleentwickler sollten wieder auf das Public Domain
Prinzip zurückgreifen. Wenn ich 2-4 Stunden Spiele und
einen sehr guten Eindruck habe, bin ich dann auch
absolut bereit dafür zu zahlen, auf dass die
Vollversion aktiviert wird. Siehe die Spiele von
Introversion Software (Darwinia, Defcon)... hab beide
gekauft nachdem die Trial mir gefallen hat.
28.12.2006 - 11:52 Uhr Darth Major
Spieldauer sind keine Gründe etwas sich illegal zu
besorgen. Wenn einem ein Spiel zum Vollpreis nicht wert
ist, dann muss er halt ein paar Monate warten, dann
gibt es die Spiele eh schon zum Budgetpreis und
genügend Patches gibt es dann auch schon. Aber die
meisten können ja komischerweise nicht warten. Ich
komme sehr gut ohne Raubkopien zurecht, ich warte dann
einfach bis es das Spiel als Budget gibt und spiele
solange einfach etwas anderes.