Zumeist präsentiert sich die Berichterstattung monokausal. Fehlende Medienkompetenz, Killerspiele oder die Vereinsamung der Jugend – zusammen werden sie selten genannt.
Drei Orte, die für schreckliche Taten stehen. Drei Orte, die in einem Atemzug genannt werden. Drei Orte, die so nah beieinander stehen, aber doch so wenig miteinander zu tun haben. Als Amoklauf oder Amok wird eine psychische Extremsituation beschrieben, die sich durch einen besonders hohen Grad an Gewalt kennzeichnet. Ihren Ursprung hat die Bezeichnung in Indonesien wo der Amoklauf als kriegerische Tat gilt, bei der die Soldaten ohne Rücksicht auf ihr eigenes Leben in den Kampf ziehen, um das scheinbar nicht mehr abwendbare doch noch drehen zu können. In der heutigen Zeit steht der Amoklauf für Einzeltaten und wird zum Großteil mit "School-Shootings" verbunden bei denen die Taten von aktiven oder ehemaligen Schülern an ihrer Bildungsstätte vollzogen werden. Viel zu oft werden die Taten als einheitlich betrachtet, doch in jeder Tat zeigt sich erneut, dass das Betrachten als Einheit vollkommen unmöglich ist.
Schreckliche Bilder, die um die Welt gegangen sind. School Shootings sind grausame Realität - die Ursachen und Hintergründe werden oft zu wenig beachtet. Aus den Ereignissen wird nur bedingt gelernt - eine Chance, die vertan wird?
Bis in das zwanzigste Jahrhundert nahm man an, dass die Täter nur im Opiumrausch zu den Verbrechen fähig sein. Längst ist dies widerlegt, doch noch immer machen es sich viele Politiker, Journalisten und andere Personen, die im Zentrum der Öffentlichkeit stehen zu einfach, wenn es über das Urteil zu einer Tat geht. In der Bundesrepublik Deutschland ereigneten sich seit der Gründung bereits zahlreiche schreckliche Taten, die mittlerweile in den
Hintergrund gewandert sind. Im Jahre 1964 kam es am 11. Juni zu einer grausamen Tat an einer Volksschule in Volkhoven. Der Täter Walter Seifert - "Der Feuerteufel von Köln" - lief mit einem selbst gebauten Flammenwerfer Amok und nahm zehn Menschen mit in den Tod. Er selbst tötete sich durch die Einnahme des Pflanzengiftes E605. Schon damals waren die Gründe der Tat zunächst unverständlich und gliederten sich erst später in eine Kette von Ereignissen, die im Zusammenhang das Bild zumindest teilweise lüfteten. Früh als Wehrmachtssoldat eingesetzt, lernt er in jungen Jahren die Grausamkeit des Krieges kennen - auch den Einsatz von Flammenwerfern soll er erlebt haben - in Kriegsgefangenschaft soll seine Tuberkuloseerkrankung aufgetreten sein. Letztere versuchte er bis kurz vor dem Amoklauf als Kriegserkrankung anerkennen zu lassen, was misslang. Viele weitere Schicksalsschläge pflasterten sein Leben, ob die Entlassung aus dem Polizeidienst nach nur einem Jahr der Tätigkeit oder der Tod seiner Frau im Jahre 1961 bei der Geburt, Seiferts Leben verlief nicht in normalen Bahnen. Bei psychologischen Untersuchungen stellten die Ärzte immer wieder andere Erkrankungen fest, die Einweisung oder Behandlung erfolgte jedoch nie.
Das Beispiel zeigt, dass die Ursachen für einen Amoklauf kaum zu ergründen sind, denn was im Menschen geschieht ist nicht immer zu ergründen. Der Versuch es zu verstehen, sollte aber stets unternommen werden - aber auf vielfältige Weise. Das Abtun der Tat als Folge der Kriegserlebnisse alleine wäre möglich, doch kann daraus nicht gelernt werden. Doch heißt es so schön: Aus Fehlern anderer kann man lernen. Die weite Kette an Amokläufen auf der gesamten Welt zeigen aber, dass aus den Problemen nicht gelernt wird. Meist sind die Gründe auch zu unterschiedlich, um Zusammenhänge zu erkennen, gerade bei "School-Shootings" treten neben vielen Unterschieden aber auch Parallelen auf. Als am 20. April 1999 die beiden Schüler der Columbine Highschool (Jefferson County/Colorado/USA) Eric Harris und Dylan Klebold sich selbst und dreizehn weitere Menschen hinrichteten, blickte die Welt erschrocken auf.
Ein Blick in die Ermittlungsakten der zuständigen Behörden in Colorado (USA) zeigen, dass die Täter das School Shooting detailiert geplant hatten. Minutiös werden Pläne aufgestellt - die Taten sind zumeist keine Kurzschlussreaktion.
Schnell nannten viele Menschen die beiden Täter "Einzelgänger" oder als "stets auffällig" und "sonderbar", beschäftigen wollte sich kaum jemand intensiv mit dem Thema. Zu einfach war es, die Gründe auf ihre Abseitsstellung zu fokussieren und ihnen damit die Tat als Außenseiterreaktion auszulegen. Eine breite Diskussion über die Stellung unterschiedlicher Gruppen an den Schule und der fehlenden Integration von Schülern, die nicht in das Erfolgskonzept des amerikanischen Sports an Schulen passen, flackerte nur kurzzeitig auf. Gerade in der Zeit als junger Mensch ist es schwierig den Weg in der Gesellschaft zu finden - wird kein Einstieg gefunden, wird der Frust groß. In Folge der zunehmenden Abkapselung der eigenen Generation und anderen Kontaktpersonen wurden die Wut und der Hass auf die Welt immer größer. In der Jugend ist die Schule der Hauptort des Lebens und damit scheinbar das Zentrum für viele Täter bei "School-Shootings", die die Bildungsstätte für ihr Leben verantwortlich machen.
nur zu schade, dass die meisten wirklich gut
geschriebenen Artikel von der breiten masse und den
Oberen nie gelesen werden...
17.06.2007 - 16:51 Uhr Gw zocker
Ich warauf der Geschwister scholl schule wo der Amok
passiert ist und mein Freund wurde beschossen deswegen
soll Guild wars verboten werden Nein is das ein
KIllerspiel Nein Was soll der mist
27.01.2007 - 15:59 Uhr S-Markt
Es ist immer gut, wenn sich jemand differenziert mit
dem Thema beschäftigt. In einem muß ich Dir allerdings
widersprechen: "Ein ausschlaggebender Grund kann bei
Spielen mit Gewalt als Thema gegeben sein –
abgestritten wird dies von kaum jemandem,"
Diese Behauptung habe ich nie akzeptiert.
Wenn das so wäre, würde es in anderen Ländern Europas
auch Amokläufe geben. Allein schon aufgrund der
statistischen Warscheinlichkeit.
Ich kann mich aber nicht daran erinnern, davon gelesen
zu haben.
21.01.2007 - 12:55 Uhr BaAaAm
Du hast wircklich den Nagel auf den Kopf getroffen.
Mann kann dir nur ein Lob von meiner family geben
*freu*. Wir hoffen das ihr weiterhin so gut für uns
arbeitet. Greetz an GIGA und alles andere
ohne euch wüßt ich nicht was ich gucken sollte
17.07.2007 - 09:05 Uhr h4rl3y
geschriebenen Artikel von der breiten masse und den
Oberen nie gelesen werden...
17.06.2007 - 16:51 Uhr Gw zocker
passiert ist und mein Freund wurde beschossen deswegen
soll Guild wars verboten werden Nein is das ein
KIllerspiel Nein Was soll der mist
27.01.2007 - 15:59 Uhr S-Markt
dem Thema beschäftigt. In einem muß ich Dir allerdings
widersprechen: "Ein ausschlaggebender Grund kann bei
Spielen mit Gewalt als Thema gegeben sein –
abgestritten wird dies von kaum jemandem,"
Diese Behauptung habe ich nie akzeptiert.
Wenn das so wäre, würde es in anderen Ländern Europas
auch Amokläufe geben. Allein schon aufgrund der
statistischen Warscheinlichkeit.
Ich kann mich aber nicht daran erinnern, davon gelesen
zu haben.
21.01.2007 - 12:55 Uhr BaAaAm
Mann kann dir nur ein Lob von meiner family geben
*freu*. Wir hoffen das ihr weiterhin so gut für uns
arbeitet. Greetz an GIGA und alles andere
ohne euch wüßt ich nicht was ich gucken sollte
28.12.2006 - 22:37 Uhr Torsten | Onlinewelten GmbH