Wer heutzutage den Namen S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Chernobyl hört, bringt diesen meist sofort in Verbindung mit Duke Nukem Forever. Dass dieser Titel aber noch längst nicht in Vergessenheit geraten ist, bewies uns THQ, in dem sie uns nach Kiew zu den Entwicklern einluden.
Seit circa 2003 werkeln die Entwickler nun an dem Actiontitel S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Chernobyl. Zwischenzeitig gab es unter anderem eine Namensänderung des Spieles und eine Menge Probleme bei der Entwicklung. Dies alles nahm THQ zu letzt zum Anlass, erst einmal so wenige Informationen wie möglich zu S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Chernobyl zu veröffentlichen. Dadurch wurde es sehr ruhig um den Titel und viele hatten nicht mehr an eine Veröffentlichung des Spieles geglaubt oder hatten einfach nicht mehr die Erwartungen an den Titel wie zu Beginn, als es das erste Mal angekündigt wurde. Das S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Chernobyl aber auch weiterhin das Potenzial zu einem Top Titel hat, wollte uns THQ beweisen und hat uns daher vom 25.Oktober bis 26.Oktober nach Kiew zu den Entwicklern GSC eingeladen. Das Event begann damit, dass wir einen Trip nach Tschernobyl gemacht haben. Dort angekommen, konnten wir die Schauplätze von S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Chernobyl betrachten, die später auch im Spiel zu entdecken sind. Des Weiteren wurde uns die Katastrophe von Tschernobyl näher gebracht und wie sie am 26 April 1986 entstanden ist. Nachdem wir uns den großen Reaktor angesehen hatten, in dem die schlimme Katastrophe vor zwanzig Jahren passiert ist, wurden wir in die tote Stadt Prypjat gefahren. Es war schon ein komisches Gefühl die ganze Zeit durch kontaminiertes Gebiet zu fahren und zu wissen, dass hier das Unglück passiert ist, welches vielen Menschen das Leben gekostet hat.
In diesem Reaktor ereignete sich das tragische Unglück vor 20 Jahren.
In der toten Stadt Prypjat angekommen, in der einst 51.000 Einwohner lebten, hatten wir die Gelegenheit die Gebäude und Ruinen zu betrachten. Die Eindrücke waren teilweise schon sehr erschreckend. So wurden die Gebäude damals zum Zeitpunkt der Katastrophe aus Angst sofort verlassen und die Menschen kamen später nie wieder, um eventuelle Wertgegenstände zu holen. Obwohl das Unglück nun bereits zwanzig Jahre her ist, ist die Strahlung dort und in der Umgebung immer noch vorhanden. Allerdings soll die Strahlung laut Experten für Menschen, die sich kurz dort aufhalten, ungefährlich sein.
Nachdem wir alle den ersten Tag gesund überstanden hatten, durften wir endlich am zweiten Tag S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Chernobyl begutachten und vor allem selbst antesten. Begonnen wurde das Event durch das S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Chernobyl Intro (welches ihr auf unserer Fanseite findet). Das Intro machte sofort Lust auf mehr und man hätte am liebsten einen der umliegenden PC gestürmt, um das Spiel als Erster anspielen zu können. Dennoch mussten wir uns noch ein wenig Gedulden und uns wurde erstmal der Ablauf des Events mitgeteilt.
Endlich durften wir den Shooter aus der Ukraine antesten und unsere ersten Eindrücke sammeln.
Danach hatten wir aber endlich die Gelegenheit einen ersten eigenen Eindruck von S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Chernobyl im Singleplayer-Modus zu gewinnen. So machte man sich erstmal ein wenig mit der Steuerung und den Tastenbelegungen vertraut, bevor man so richtig los legte. S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Chernobyl machte auf Anhieb Spaß und sah zu dem noch klasse aus. Es hatte sich viel verändert im Gegensatz zu der Version, die uns noch auf der GC 06 präsentiert wurde. So haben die Entwickler unter anderem die Lippensynchronisation und Gesichtsmimiken komplett überarbeitet und sie sahen nun deutlich realistischer aus, als in der letzten uns gezeigten Version. Kaum haben wir uns einige Schritte in der ersten Singleplayer - Mission bewegt, sahen wir schon vertraute Gebäude, die wir den Tag zuvor in Tschernobyl gesehen haben. Diese Gebäude sahen nahezu identisch aus und einfach nur atemberaubend. Circa 60% von Tschernobyl haben die Entwickler in S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Chernobyl nachgebaut. Zwar konnten wir die dort installierte Version nicht in voller Grafikpracht bewundern, da zu dem damaligen Zeitpunkt die HighEnd-Texturen noch nicht vollständig fertig waren, aber auch auf mittleren Details sieht S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Chernobyl schon sehr gut aus und braucht sich nicht vor anderen Titel zu verstecken. Neben verschiedenen Singleplayer-Missionen hatten wir auch die Möglichkeit den Multiplayer-Part anzutesten. Auch er hat von Anfang an überzeugt, anfangs erinnert er einwenig an Counter-Strike, da man auch in S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Chernobyl die Möglichkeit haben wird Equipment und Co. zu kaufen. Allerdings ist hier das Verfahren einwenig anders und man verliert nicht sofort, nachdem man gestorben ist, seine gekaufte Waffe und fängt wieder bei Null an. Stirbt man allerdings zu oft, geht die Waffe irgendwann kaputt und man muss sie wegwerfen und sich nach etwas Neuem umschauen. Des Weiteren hat man im Mulitplayer-Modus mit dem Tag- und Nacht-Rhythmus zu kämpfen, so wird der Gegner natürlich in der Dunkelheit schlechter erkannt als im Hellen. Zudem gibt es hier und da auch noch einige Regenschauer, die für die nötige Atomsphäre sorgen.
03.05.2007 - 15:25 Uhr PAPA
Cry
26.01.2007 - 16:23 Uhr Slider
10.12.2006 - 17:36 Uhr DevilsSeed
keine Panik Jungs ;)
09.12.2006 - 10:40 Uhr fragmaker
natürlich wird es erscheinen, und das Spiel wird um
vieles besser sein als alle anderen neuen spiele, glaub
mir....
09.12.2006 - 00:25 Uhr cabe
klar wird es erscheinen!
ist nicht umsonst die werbetrommel angelaufen