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Benedikt Grindel

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Hype it!
Name: Benedikt Grindel
Alter: 35
Beruf: Producer
Ausbildung: Diplom-Mathematiker
Motto: Fröhlich sein, Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen.
Was du schon immer mal loswerden wolltest: Fünf bis zehn Kilogramm

Die Spiele von Benedikt Grindel:
2001 – 2003 Mitarbeit an diversen Add-Ons zu „Die Siedler IV“
2004 Die Siedler: Das Erbe der Könige (in der Entwicklung)

Zuvor habe ich "nur" Spiele vermarktet; unter anderem meinen
"All Time Favorite" Heroes of Might and Magic 3

Fünf Fragen zu PC-Spielen:

Dein erstes PC-Spiel?

Ich habe in den 80ern schon mal Winter Games gespielt oder Pong, aber richtig intensiv bin ich erst mit Prince of Persia und Die Siedler 2 eingestiegen – ich weiß nicht mehr genau, in welcher Reihenfolge.

Deine drei Alltime-Favourites?
Heroes of Might and Magic 3, Medal of Honor, Die Siedler 2
Welches Spiel, außer natürlich deine eigenen, hättest du gerne mitentwickelt?
Heroes of Might and Magic 3, Age of Empires, „Splinter Cell“

Auf welches Spiel wartest du?
Heroes of Might and Magic 5 und Die Siedler – Das Erbe der Könige

Dein Non-Computer-Hobby?
Handball, Radfahren, Zauberkunst

Drei allgemeine Fragen:

Du bist kurz nach dem Release von Siedler IV (Feb. 2001) zu Blue Byte gekommen. Ist es schwer eine so akzeptierte Serie, die es schon so lange gibt, als "Neuling" zu leiten?

Ja. Als "Neuling" musste am Anfang (und bis heute) sehr viel lernen; auf der anderen Seite konnte ich unverbrauchter an viele Dinge herangehen. Es war also auch ein Vorteil. Für das ganze Team gilt: Es gibt viele Erwartungen und Wünsche für das nächste „Siedler“-Spiel, und wir wussten, dass wir nicht alles erfüllen konnten. Wir mussten selber herausfinden, worauf wir uns im neuen „Siedler“ konzentrieren wollten. Und das war verdammt schwer. Da war es genial, auf der Games Convention so viel positives Feedback zu unserem Spiel zu bekommen.

Du warst mal im Marketing und Vertrieb eines französischen Teppichbodenherstellers tätig, da besteht ja doch ein Gewisser Unterschied zur Spielebranche. Wie kam es dann, dass du 1998 zu Ubisoft gewechselt bist?

Na ja, Teppichboden sind zwar viel spannender, als man gemeinhin glaubt... Im Ernst: Das war von Anfang an ein Übergangs-Job. Dass ich danach bei Ubisoft gelandet bin war Zufall; damals war Ubisoft noch sehr klein, zumindest in Deutschland, und ich hatte noch nie von der Firma gehört. Im Internet habe ich im Februar 1998 die Stellenanzeige gefunden, und dann ging es sehr schnell: Zwei Wochen, nachdem ich zum ersten mal den Namen Ubisoft gelesen hatte, habe ich meinen Vertrag als „Junior Produktmanager“ unterschrieben. Und das war eine sehr gute Entscheidung!

Die Entwicklung eines Spiels ist ein sehr dynamischer und vor allem sehr langwieriger Prozess. Welche Phase strengt dich am meisten an und welche macht dir am meisten Spaß?

Jede Phase hat stressige und schöne Aspekte. Planen ist immer stressig. Planung kontrollieren erst recht. Spaß macht hingegen, wenn ich sehe, wie sich das Spiel weiterentwickelt. Jetzt, relativ kurz vor dem Master, wechseln sich Spaß und Stress ständig ab: Wir arbeiten noch an vielen Dingen, insbesondere den Missionen, und wenn der Stress sich gelohnt hat und wir ein gutes Zwischenergebnis haben, macht das Spaß. Ansonsten trifft die Beschreibung ziemlich gut auf Messen zu: Die Games Convention war vier Tage purer Stress, aber es war echt genial, Feedback auf unser Spiel von „echten Spielern“ zu bekommen und als Tüpfelchen auf dem „i“ auch noch die Auszeichnung als bestes PC-Spiel der Messe.
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