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Hype it!
Release: PS3: 13.06.2008
XBox 360: 13.06.2008
NDS: 11.07.2008
Status: keine Angabe
Plattformen: NDS, PS3, XBox 360
Publisher: 2K Games
Entwickler: Firaxis
Genre: Strategie
Off. Seite: civilization.com
Fansite: keine Angabe

Wen die Sucht packt...

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Hype it!
1991 veröffentliche Microprose unter der Führung von Sid Meier Civilization, der erste große Meilenstein der im Bereich der Aufbausimulation war gelegt. Technologien erforschen, Städte gründen, Kriege führen und, wenn man denn wollte, die Eroberung der gesamten Welt - all das füllt seit Jahr und Tag die riesige To-do-Liste. Im Laufe der nächsten 14 Jahre folgten weitere drei Teile der Serie, die Millionen Menschen an die heimischen Bildschirme fesselte. Konsolenbesitzer hatten bisher immer das Nachsehen, galt es doch als fast undenkbar, eine Wirtschaftssimulation mit solchen Ausmaßen einfach und kompakt mit der Controller-Steuerung zu realisieren. Jetzt soll sich dieser Umstand ändern, denn mit Civilization: Revolution schafft das erste komplexe Aufbaustrategiespiel den Sprung auf Sonys PlayStation 3 und Microsofts Xbox 360.

Kawoooom, eine Atomexplosion löscht die gesamte Stadt aus.

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Welche der 16 Zivilisationen möchtet ihr in Richtung Erfolg schubsen? Diverse Führer vergangener Tage warten auf eure Wahl. Jeder Herrscher besitzt mehrere Vor- und Nachteile, die sich entweder schwach auf den gesamten Spielverlauf beziehen oder in einer
bestimmten Epoche besonders herausragen. Wer sich zum Beispiel für den deutschen Reichskanzler Otto von Bismarck entscheidet, erhält während des Industriezeitalters Boni auf gebaute Panzer und sonstige Kriegsmaschinerie. Aber auch die 17 anderen frischen und nicht mehr ganz so frischen Persönlichkeiten sorgen für ordentlich Wirbel auf der Weltkarte.

Ooptisch hat sich einiges geändert: bunt, schrill und freundlich präsentiert sich die Weltkarte. Das Meer ist tiefblau, die Wüste hellgelb und das Gras satt grün - wer sich erst mal an diese grelle Farbgebung gewöhnt hat, möchte die einladende Atmosphäre nicht missen, auch wenn der Realismus hier und dort etwas drunter leidet. Civilization: Revolution ist sowohl für Anfänger als auch Profis eine Herausforderung. Fünf Schwierigkeitsstufen regeln den Spielablauf und die Aggressivität der künstlichen Intelligenz. Während ihr in einem niedrigen Level in Ruhe gelassen werdet, die Gegner sich freundlich verhalten und noch in der Steinzeit befinden, bastelt ihr bereits an den ersten Atombomben. In höheren Stufen ist dann aber Schluss mit lustig und vor allem mit dem "Friede, Freude, Eierkuchen"-Konzept. Da werden Kriege angezettelt, und sofern ihr nicht mit euren Gegnern gleichziehen könnt, dürft ihr euch nicht wundern, wenn just erforschte Technologien gegen Androhung von Vernichtung sofort aus euch herausgepresst werden.

Eine Armee greift die Stadt an, unten zu sehen das Chancenverhältnis. 2 - 1 - Risiko.

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Alle Ängste können zur Seite geschoben werden, denn die Steuerung mit dem Controller geht mehr als einfach von der Hand. Da baut ihr mit wenigen Klicks ein paar Gebäude oder werbt eure Armeen an. Wer sich sorgen darum machte, er müsse seine Finger verknoten irrt sich also gewaltig. So macht man die vermeintlich bessere Steuerung mit Tastatur und Maus vergessen. Mit einem Wisch führt ihr Krieg gegen eine andere Stadt, während eure Schiffe gemächlich über das Wasser segeln. Auch wenn ihr 20 Städte und 50 Einheiten euer Eigen nennt, verliert man niemals den Überblick. Per D-Pad schaltet ihr durch nicht benutze Armeen, in der Städteübersicht springt das Spiel automatisch von einer zur nächsten Stadt, in der gerade keine Bauphase ansteht. Damit ihr immer die Übersicht behaltet, sind die Menüs einfach gehalten. Ihr werdet nie mit Informationen erschlagen, da alles klar gegliedert ist. Außerdem erhaltet ihr dank kleiner Sprechblasen immer Auskunft darüber, was ihr wo erledigen könnt. Somit weiß man immer, welche Gebäude Vorteile bringen, welche Technologien man erforscht und was man danach bauen kann. Der Technolgieplaner gibt euch jederzeit Informationen darüber, welche Richtung ihr gerade einschlagt und welche Errungenschaften ihr danach erforschen könnt. Ihr müsst den Technologiebaum zwar nicht zwingend einsetzen, aber um die KI in höheren Schwierigkeitsgraden zu besiegen, ist eine genaue Planung des Vorgehens unumgänglich. Wer möchte schon, dass nach einigen Stunden Panzer vor der eigenen Hauptstadt stehen, während die eigenen Leute gerade mal mit Pfeil und Bogen umgehen können?
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