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Hype it!
Release: Wii: 08.05.2008
Status: Released
Plattformen: Wii
Publisher: Electronic Arts
Entwickler: Electronic Arts
Genre: Anderes
Off. Seite: ea.com
Fansite: keine Angabe

Ein Spielberg-Bloxbuster

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Hype it!
Neben dem Gummiball gibt es eine Menge anderer Werkzeuge. Ihr habt Zugriff auf weitere Bälle, die sich alle in ihrem Sprungverhalten unterscheiden und aufgrund ihres variierenden Gewichts mehr oder weniger Schaden anrichten. Ihr werft einen Ball, indem ihr mit der Wiimote ein Ziel anvisiert, es durch Halten des A-Knopfes fixiert und dann eine Wurfbewegung nachahmt. Durch Loslassen des Knopfes während der Beschleunigungsphase wird der Ball geworfen. Da die Tage heißer und die Finger schwitziger werden, solltet ihr unter keinen Umständen auf die Wiimote-Schlaufe verzichten.
Außerdem gibt es noch Angriffswaffen, also Pistolen, Laser oder Wasserwerfer. Bei der Verwendung dieser Werkzeuge könnt ihr euch die Wurfsimulation sparen. Nachdem ihr auf ein Objekt gezielt habt, könnt ihr es durch Betätigen des A-Knopfes eliminieren.
Der letzte und zugleich am schwierigsten zu steuernde Werkzeugtyp ist der Greifarm. Ihr sucht euch einen Gegenstand aus und schnappt ihn durch Drücken des A-Buttons. Durch Ziehen, Schieben und Neigen der Wiimote könnt ihr ihn entsprechend bewegen. Beispielsweise gilt es in manchen Levels in Jenga-Manier Stein für Stein aus einem Turm zu ziehen. Das ist nicht immer ganz einfach - besonders wenn man hauptberuflich nicht als Chirurg tätig ist - nach ein wenig Übung aber machbar. Vor allem hier fällt aber auf, dass die Bausteinchenphysik
nicht immer ganz glaubwürdig ist. Highlight dieser Greifarm-Levels sind ganz klar die Geleitschutz-Missionen. In diesen müsst ihr einem Männchen, das nur geradeaus laufen kann, den Weg ins Ziel ebnen oder durch geschicktes Bauklotzstapeln eine gewisse Zeit vor Feinden beschützen. Nur die Wurf-Missionen, in denen man durch gezielte Treffer Gebäude zum Einstürzen bringen muss, sind noch spaßiger. Abgeschlagen auf dem letzten Platz sind die Shooter-Levels à la Moorhuhn. Diese hätte man getrost - im Zweifel auch ersatzlos - streichen können.

Doch es gibt nicht nur eine Vielzahl an Werkzeugen. Die sich im Level befindenden Elemente bestehen aus den verschiedensten Steintypen. Beispielsweise gibt es lilafarbene Steinblöcke, die verschwinden, wenn man einen Ball auf sie feuert oder so genannte Chemikalienblöcke, die explodieren, wenn sich zwei ihrer Sorte berühren. Die Variation der Materialien bringt Pepp in die Sache und beeinflusst euer Vorgehen beim Lösen des Levels massiv. Wieso jedem Gegner einzeln einen vor den Latz knallen, wenn es ein gezielter Schuss auf einen versteckten Bombenblock genauso tut? Wieso einen Punktestein nach dem anderen vom Turm schubsen, wenn ihr ebenso gut ein Brett zwischen zwei grünen Chemikalienblöcken entfernen könnt, sodass alle Punktesteinchen auf einmal mit einem großen Knall vom Turm fliegen? Apropos Knall: Die Explosionen in Boom Blox brauchen sich sowohl aus optischer als auch akustischer Sicht nicht zu verstecken.

Explosionen gibt es en masse. Hier eine im Wilden Westen.

Im Editier-Modus könnt ihr eigene Levels erstellen. Die Werkzeuge, Charaktere und Kulissen, die ihr dazu verwenden könnt, müsst ihr zuvor freispielen. Im Grunde genommen eine gute Idee. Schade aber, dass das Platzieren der einzelnen Objekte oftmals nicht so präzise von der Hand geht wie man es sich wünscht. Wenn ein Level aber erst mal fertig ist, sind Stolz und Freude über das Geleistete umso größer; vor allem dann, wenn man sein Baby einem Freund vorlegt und er die Aufgabe nicht auf Anhieb meistern kann. Und hier liegt auch die Stärke des Spiels: Spaß mit Freunden haben. Während ihr im Singleplayer-Modus nach einigen Stunden alle Levelchen absolviert haben dürftet - wenn auch nicht immer mit Prädikat Gold - solltet ihr mit dem Multiplayer-Modus länger Freude an Boom Blox haben. Ob kooperativ oder gegeneinander - der Mehrspielerpart kann überzeugen. Bis auf das Versenden selbst erstellter Levels über WiiConnect24 bleibt die Klötzchen-Keilerei aber leider offline.
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