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Hype it!
Release: Wii: 28.02.2008
PS2: 28.02.2008
NDS: 28.02.2008
Status: keine Angabe
Plattformen: NDS, PS2, Wii
Publisher: THQ
Entwickler: THQ
Genre: Jump'n Run
Off. Seite: keine Angabe
Fansite: keine Angabe

Heilige Alge! Der Schwamm ist zurück!

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8
Hype it!
Überall lächelt einem der gelbe Kultcharakter entgegen. Ob es nun in der beliebten Zeichentrickserie im Fernsehen ist, auf riesengroßen Plakatwänden, auf Tassen oder als Kuscheltier - der Schwamm hat längst seinen weltweiten Siegeszug begonnen. Sogar ein eigenes Monopoly spendierte Parker dem Burgerbrater, der doch sonst so bescheiden in einer Ananas weit unter dem Meer haust. Jetzt ist die Zeit der Autogrammstunden, Fotoshootings und des Müßigganges vorbei, denn Spongebob Schwammkopf steht vor einem spannenden neuen Abenteuer. Ein typischer Held ist der Meeresbewohner dabei nicht. Er brüstet sich nicht mit seinen großen Abenteuern, mit den unzähligen Malen, an denen er die Meeresbewohner vor dem sicheren Ende bewahrte oder auch nur das geheime Burgerrezept der "Krossen Krabbe" vor den gierigen Fängen des größten Widersachers Plankton retten konnte.

Mit Eiscreme könnt ihr auch in der Unterwasserwelt den Weg bahnen. Überhaupt trefft ihr auf ungewöhnliche Aufgaben.

Im neuesten Abenteuer dreht sich die Geschichte um ein geheimnisvolles Amulett aus der sagenhaften Stadt Atlantis. Spongebob und sein zurückgebliebener Kumpel Patrick machen eher zufällig eine der größten Entdeckungen, die Bikini Bottom jemals zu Gesicht bekam. Sich der Tragweite ihres Fundes nicht im Entferntesten bewusst, macht sich das Duo auf die Suche nach der verschollenen Unterwasserstadt und auf die Spur eines riesengroßen Schatzes. Zugleich beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit und vor allem gegen Plankton. Der hat längst von dem Fund erfahren und will die Reichtümer selbst bergen. Vielleicht könnt er mit dem Schatz endlich das Burgerrezept vom geldgierigen Mr. Krabs abluchsen?
Die blubbernde Unterwasserwelt präsentiert sich in 14 Abschnitten, die allesamt am besten als Mini-Spiele bezeichnet werden können. Die Entwickler wollen euch mit diesem Schritt vor allem eines bieten: Größtmögliche Abwechslung ohne tiefgehende Geschichte und umfangreiche Interaktionsmöglichkeiten. Wäre das aber so leicht, hätten schon viel mehr Entwickler auf das einfachste aller Konzepte gesetzt. Zu einem brillanten Gameplay gehört mehr als eine Kultfigur und eine halbwegs anziehende Hintergrundgeschichte. Und so verkommt das maritime Abenteuer schnell zu einem belanglosen Tauchgang in der Badewanne.

Da guckt selbst Spongebob verwundert, wenn ihr im ein neues Outfit verpassen wollt.

In einem der Level tuckert ihr in einem Panzer durch das Meer und schießt euch mit Eiscreme den Weg frei. Wieder andere Passagen schicken euch in einem magischen, fliegenden Bus, der stark an den des A-Teams erinnert, auf die Erforschung des Geheimnisses hinter dem Amulett. Richtig schlecht sind die einzelnen Abschnitte nicht, sie passen nur viel zu wenig zusammen. Die Level sind nur durch einen dünnen Handlungsfaden miteinander versponnen. Und so ganz kann man nicht verstehen, wieso denn nun mit Eiscreme in den Krieg gezogen wird. Hinzu kommt, dass die Spielereien viel zu sehr in die Länge gezogen werden. Für ein paar Minuten machen die Ideen der Entwickler sicherlich Laune und versetzten euch in eine ganz besondere maritime Stimmung, aber das war es auch schon.

Dabei ist es nicht mal so, dass euch die Entwickler Abwechslung vorenthalten wollen. Ganz im Gegenteil - sie zwingen sie euch sogar noch auf. Die einzelnen Charaktere haben allesamt ihre eigenen Fähigkeiten. Mit seiner Gier nach Moneten kann Mr. Krabs beispielsweise viele Abgründe überwinden, die für euch mit den anderen Charakter nicht zu erreichen wären. Spongebob setzt wiederum seinen Pfannenwender ein, um Tore aufzustemmen und den Weg frei zu machen. Der grobe Patrick hingegen schmeißt einen seinen Kumpanen kurzerhand über einen Abgrund, falls die gegenüberliegende Seite nicht anders erreicht werden kann. Immer wieder wechselt ihr zwischen den einzelnen Figuren, um voranzukommen. Das wirkt jedoch so aufgesetzt und erzwungen, dass der ewige Tausch im belgischen Kreisel mit der Zeit nervtötend wird. Euch bleibt schlichtweg kein Platz für die freie Entfaltung. Stets wandelt ihr auf vorgegeben Pfaden, was dann und wann darin gipfelt, dass ihr nur noch Knöpfe drücken müsst, die auf dem Bildschirm erscheinen. Nicht einmal nachdenken müsst ihr. Da konnten die Vorgänger aus der Spongebob-Reihe sehr viel mehr Anreize bieten und mit spielerischen Finessen zumindest zeitweise begeistern.

Das Atlantische Abenteuer will und will keine Freude aufkommen lassen. Nicht einmal als Eichhörnchen Sandy den Palast von Atlantis mit Ping Pong-Bällen zu beschießen, kann die anderen langweiligen Sequenzen wiedergutmachen. Übrigens spielt sich der Kampf auf der Nintendo Wii teilweise wie ein Light-Gun-Shooter größter Klasse. Hier könnten die Entwickler für künftige Spiele tatsächlich ansetzen, denn die Steuerung der Wii scheinen sie zu beherrschen. Auf der Playstation 2 spürt man vom Steuerungsgeschick der Entwickler leider herzlich wenig. Das Palastabenteuer steuert sich wie beinahe jedes andere durchschnittliche Spiel. Die immer gleichen Knopfabfolgen schläfern mehr ein als Unterhaltung auf den Schirm zu zaubern.
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