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AtmosphäreSpielspaß

Pro & Contra

ProContra
  • dichte Story
  • klasse Cutscenes
  • spritzige Dialoge
  • markante Charaktere
  • gigantische Spielzeit
  • unzählige Nebenjobs
  • belebte Straßenzüge
  • jede Menge Feuerwaffen
  • umfangreicher Soundtrack
  • haufenweise Hauptmissionen
  • Liberty City ein technisches Wunderwerk
  • 14 Mehrspieler-Varianten & Co-Op-Missionen
  • recht müder Einstieg
  • Grafikschwächen im Detail (Schatten etc.)
  • kein Zwischenspeichern in den Missionen
  • Fahrzeugsteuerung ungenau

Fazit

Grand Theft Award
Wie enttäuscht war ich nach einer halben Stunde: Die wenig packende Ankunft in Liberty City, die zunächst sehr liederlich anmutende Fahrzeug-Steuerung, die obligatorischen "Wir nehmen dich an die Hand"-Aufträge. Wenn die Ernüchterung aber nach drei Stunden langsam in staunende Faszination umschwingt, dann müssen wahre Meister am Werk gewesen sein. Die Zügel der Regie werden straffer, das Epos lässt erste zaghafte Konturen erkennen und überrascht mit spannenden Wendungen. Langsam öffnen sich die Grenzen dieser Welt, weitere Stadtteile werden zugänglich, neue zwielichtige Charaktere betreten die Bühne. Was interessiert mich der müde Einstieg, wenn mich diese Vorstellung anschließend packt und stundenlang nicht entkommen lässt? Wieso soll ich lang und breit über kleinere Ruckler meckern, wenn mir die Kulisse immer wieder selige Aaaahh- und Ooohh-Momente beschert? Wer stört sich schon an vereinzelten Pop-Ups, wenn einem bei einer Spazierfahrt so viele kleine und große Details unter die Nase gerieben werden? Zugegeben, die Steuerung der Vehikel ist mir auch nach weit über 20 Spielstunden nicht koscher. Niko lässt sich in den Innenabschnitten nicht immer punktgenau kontrollieren und verrennt sich gern mal. Und ja, das Speichersystem verdonnert euch gerade gegen Ende oft zum Nachsitzen. Aber wenn man trotz all dieser Mankos mit dem Pad verschmilzt, kann das Spiel nicht so verkehrt sein. Und wenn mir die Ingame-Statistik schon nach einem Tag "dicke Augenringe" attestiert, dann sind alle weiteren Worte wohl überflüssig.

Persönliche Wertung: 90%

Anmerkung: Die obere Wertung bezieht sich auf den Singleplayermodus. In den kommenden Tagen werden wir ein Update zum Multiplayerpart anbieten.

2te Meinung

Denis Brown
Es ist selten, dass ein Spiel seinem Hype gerecht wird, aber bei GTA ist es durchaus der Fall. Die Story ist mitreißend, die riesige virtuelle Stadt mit Details nur so angereichert und der neue Multiplayer-Modus kurzweilig. Mit seiner hervorragend ausgeleuchteten und weniger comichaft wirkenden Grafik, die mitsamt einer etwas realistischeren (um nicht zu sagen trägeren) Physik für noch mehr Film-Feeling sorgt, stellt GTA 4 zweifellos das aufwändigste Spiel dar, das bisher auf den aktuellen Konsolen erschienen ist. Noch nie war ein Videospiel einem interaktiven Film näher und brachte gleichzeitig so viel Freiheit mit. Allerdings hat GTA 4 im Vergleich mit seinem Vorgänger ein wenig an Leichtfüßigkeit eingebüßt, was bestimmt auch dem Sprung in eine neue Hardware-Generation zuzuschreiben ist. Die mittlerweile sechste 3D-Auskopplung des Themas fühlt sich ein wenig so an wie ein Mix aus GTA 3 und Vice City, da viele lieb gewonnene Elemente aus San Andreas der Schere zum Opfer fielen. Angefangen bei diversen Vehikeln, bis zu den Erfahrungspunkten fürs Schwimmen, Autofahren usw. Vielleicht kehren sie ja im nächsten Teil zurück, in dem eventuell ein wenig an den leicht einseitigen Missionsstrukturen gefeilt werden sollte. Mehr als von A nach B zu fahren und jemanden umzulegen bzw. einen Gegenstand zu besorgen, gibt es meist nicht zu tun. Auch der Soundtrack gefällt mir diesmal nicht ganz so gut, doch hat man zumindest auf der Xbox 360 die Möglichkeit, eigene Musikstücke von der Festplatte einzuspeisen. Die angesprochenen Mängel sind aber minimal und meine Kritik soll lediglich darauf hinweisen, dass noch eine Steigerung möglich ist. Bis zum nächsten Teil werde ich aber noch sehr viel Zeit in Liberty City verbringen - vor allem, wenn der Downloadcontent für die Xbox 360-Version wirklich so riesig ausfällt wie uns Rockstar und Microsoft versprechen.
Wertung:
93%

Informationen

1.364
Hype it!
Release: XBox 360: 29.04.2008
PS3: 29.04.2008
PC: 21.11.2008
Status: Released
Plattformen: PS3, XBox 360
Publisher: Take 2
Entwickler: Rockstar Games
Genre: Action-Adventure
Off. Seite: keine Angabe
Fansite: gta-scene.de
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Wertung PS3

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Userwertung 74%

Es gibt keine User-Reviews


Wertungsdetails

GrafikWertungsbalken 88%
EffekteWertungsbalken9/10
AnimationenWertungsbalken8/10
DetailsWertungsbalken9/10
TexturenWertungsbalken8/10
LeveldesignWertungsbalken10/10

Betrachtet man Liberty City als Gesamtwerk, kommt man aus dem Staunen nicht heraus. Eine derart dichte, mit so vielen Kleinigkeiten gefüllte Kulisse gab es bislang noch nicht. Es ist ein herrliches Gefühl, dem Sonnenaufgang am Hafen beizuwohnen oder sich von der Monumentalität erschlagen zu lassen, wenn man eine Brücke überquert. Im Detail muss die Technik zurückstecken: Pixelige Schatten, fade Häuserwände und statische Vegetation setzen die Grenzen. Ansehnlich ist diese virtuelle Metropole aber zu jedem Zeitpunkt. Die Explosionen lassen sich nur als "pompös" einstufen.

SoundWertungsbalken 92%
EffekteWertungsbalken9/10
MusikuntermalungWertungsbalken10/10
SynchronisationWertungsbalken9/10

Das Radioprogramm hat für jeden Musikgeschmack die passenden akustischen Reize zu bieten; hier kommt einfach jeder auf seine Kosten. Die englischen Sprecher erledigen ihren Job erstklassig, geizen nicht mit "Shit" oder "Fuck" und spielen sich gekonnt ins Rampenlicht. Die Effekte lassen es ordentlich krachen - so muss es sein! Musik von der Festplatte einzuspeisen fällt aber flach, das gibt es nur auf Xbox 360.

GameplayWertungsbalken 90%
StoryWertungsbalken9/10
AtmosphäreWertungsbalken9/10
LangzeitmotivationWertungsbalken9/10
KurzzeitmotivationWertungsbalken9/10
BalanceWertungsbalken8/10
Künstliche IntelligenzWertungsbalken7/10

Die letzten GTA-Spiele hatten keine sonderlich intensiv erzählte Geschichte; das ändert sich mit dem vierten Teil, der hervorragendes Gangster-Theater inszeniert. Allein das wäre schon ein Grund zum Durchspielen; hinzu kommen unzählige Nebenjobs und anderweitige Beschäftigungen, die euch locker über 30 Stunden in dieser Stadt gefangen halten. Der Schwierigkeitsgrad der Missionen schwankt: Während einige auch im Tiefschlaf zu lösen sind, muss man sich gerade am Ende mit Geduld und viel Spucke durchbeißen. Die KI agiert recht clever, geht mal in Deckung oder wagt Blindfeuer, zeigt aber auch erkennbare Muster.

SteuerungWertungsbalken 83%
HandhabungWertungsbalken8/10
PräzisionWertungsbalken8/10

Die Fahrzeugsteuerung wurde auf Realismus getrimmt und fühlt sich entsprechend schwammiger an. Das wird vor allem dann ein Problem, wenn sich Rennspiel-Abstinenzler auf rasante Verfolgungsjagden freuen, wie sie in den Vorgängern an der Tagesordnung waren. Die Steuerung zu Fuß klappt ohne größere Probleme; lediglich die störrische Kamera kann in Innenabschnitten zum Problem werden.

MultiplayerWertungsbalken 87%
Online-ModusWertungsbalken9/10
Performance OnlineWertungsbalken8/10

Vierzehn Mehrspieler-Varianten sorgen für viel Abwechslung und Kurzweil abseits des Hauptspiels. Zwar ist kein Modus wirklich perfekt ausgearbeitet, doch die komplexe Stadt gleicht das mit ihren mannigfaltigen Aktionsmöglichkeiten wieder aus. Von den Co-Op-Missionen für vier Spieler könnte es ruhig ein paar mehr geben.


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Wertung XBox 360

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Userwertung 80%

Es gibt keine User-Reviews


Wertungsdetails

GrafikWertungsbalken 88%
EffekteWertungsbalken9/10
AnimationenWertungsbalken8/10
DetailsWertungsbalken8/10
TexturenWertungsbalken8/10
LeveldesignWertungsbalken10/10

Betrachtet man Liberty City als Gesamtwerk, kommt man aus dem Staunen nicht heraus. Eine derart dichte, mit so vielen Kleinigkeiten gefüllte Kulisse gab es bislang noch nicht. Es ist ein herrliches Gefühl, dem Sonnenaufgang am Hafen beizuwohnen oder sich von der Monumentalität erschlagen zu lassen, wenn man eine Brücke überquert. Im Detail muss die Technik zurückstecken: Pixelige Schatten, fade Häuserwände und statische Vegetation setzen die Grenzen. Ansehnlich ist diese virtuelle Metropole aber zu jedem Zeitpunkt. Die Explosionen lassen sich nur als "pompös" einstufen.

SoundWertungsbalken 92%
EffekteWertungsbalken9/10
MusikuntermalungWertungsbalken10/10
SynchronisationWertungsbalken9/10

Das Radioprogramm hat für jeden Musikgeschmack die passenden akustischen Reize zu bieten; hier kommt einfach jeder auf seine Kosten. Die englischen Sprecher erledigen ihren Job erstklassig, geizen nicht mit "Shit" oder "Fuck" und spielen sich gekonnt ins Rampenlicht. Die Effekte lassen es ordentlich krachen - so muss es sein!

GameplayWertungsbalken 90%
StoryWertungsbalken9/10
AtmosphäreWertungsbalken9/10
LangzeitmotivationWertungsbalken9/10
KurzzeitmotivationWertungsbalken9/10
BalanceWertungsbalken8/10
Künstliche IntelligenzWertungsbalken7/10

Die letzten GTA-Spiele hatten keine sonderlich intensiv erzählte Geschichte; das ändert sich mit dem vierten Teil, der hervorragendes Gangster-Theater inszeniert. Allein das wäre schon ein Grund zum Durchspielen; hinzu kommen unzählige Nebenjobs und anderweitige Beschäftigungen, die euch locker über 30 Stunden in dieser Stadt gefangen halten. Der Schwierigkeitsgrad der Missionen schwankt: Während einige auch im Tiefschlaf zu lösen sind, muss man sich gerade am Ende mit Geduld und viel Spucke durchbeißen. Die KI agiert recht clever, geht auch mal in Deckung oder wagt Blindfeuer, zeigt aber auch erkennbare Muster.

SteuerungWertungsbalken 83%
HandhabungWertungsbalken8/10
PräzisionWertungsbalken8/10

Die Fahrzeugsteuerung wurde auf Realismus getrimmt und fühlt sich entsprechend schwammiger an. Das wird vor allem dann ein Problem, wenn sich Rennspiel-Abstinenzler auf rasante Verfolgungsjagden freuen, wie sie in den Vorgängern an der Tagesordnung waren. Die Steuerung zu Fuß klappt ohne größere Probleme; lediglich die störrische Kamera kann in Innenabschnitten zum Problem werden.

MultiplayerWertungsbalken 87%
Online-ModusWertungsbalken9/10
Performance OnlineWertungsbalken8/10

Vierzehn Mehrspieler-Varianten sorgen für viel Abwechslung und Kurzweil abseits des Hauptspiels. Zwar ist kein Modus wirklich perfekt ausgearbeitet, doch die komplexe Stadt gleicht das mit ihren mannigfaltigen Aktionsmöglichkeiten wieder aus. Von den Co-Op-Missionen für vier Spieler könnte es ruhig ein paar mehr geben.


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Grand Theft Auto 4

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Kommentare

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Seiten: 1 2 >>
  • 04.05.2008 - 20:51 Uhr Passatuner

    Die PS3 rendert GTA3 nur in 630p (1120x630), die
    XBOX360 in 720p (1280x720).

    Ich hab beide Konsolen, hab mich dann für die XBOX 360
    Version entschieden, das Pad gefällt um einiges besser.

    Und ich bin süchig nach Gamerpoints! :)

  • 02.05.2008 - 19:30 Uhr Schmidi90

    Ich will es auuuuch...!
    Warum kommt das geile Zeug immer zuerst für Konsolen?
    :(

  • 01.05.2008 - 19:33 Uhr Zero1001

    dankeschön
    jetzt will ich am gewinn von gta4 beteiligt werden^^
    schließlich kaufen sich bestimmt einige wegen dem award
    gta4

    schön wärs^^

  • 30.04.2008 - 17:59 Uhr Zero1001

    stimmt das mit den bremsen stimmt
    wenn ich mal bremse dann fast immer mit der
    handbremse^^
    macht aber spaß

    von mir kriegt gta auf jeden fall den atmosphäre award
    und mir gefallen die stimmen der charaktere sehr gut
    obwohl das auf englisch ist^^

  • 30.04.2008 - 17:16 Uhr karaokefreak

    Nunja, ich muss Sebastian leider zustimmen - viele
    Autos steuern sich so schwammig wie ne Kuh auf
    Glatteis. Die Bremsen sind ziemlich unwirksam, und wenn
    man die Handbremse betätigt, fliegt man gleich von der
    Straße... das war bei den Vorgängern deutlich
    spielerfreudlicher. Zudem ist der Soundtrack (zumindest
    in meinen Ohren) nicht halb so gut wie bei den letzten
    beiden Vorgängern. Die OSTs von Vice City und San
    Andreas waren quasi Musikkompedien für die 80er und
    früh-90er.
    Die Radiosender in GTA 4 konnten mich jedenfalls nicht
    überzeugen. Sogar auf dem (Classic) Rock Sender laufen
    sone Möchtegern-Hits wie "Mama" von Phil "wär ich blos
    am Schlagzeug geblieben" Collins. .. keine Spur von so
    genialen Songs wie "Eminence Front" / The Who. Selbst
    das David Bowie -Stück ist ein eher schwaches aus
    seiner langen Liste *hust*.

    Den Atmo-Award haben wir gerade nachgereicht. Da ich
    die zweite meinung erst heute morgen geschrieben habe,
    ist er beim Einpflegen wohl untergegangen,....

Seiten: 1 2 >>

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