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Hype it!
Release: PC: 12.03.2008
Status: keine Angabe
Plattformen: PC
Publisher: Paradox Interactive
Entwickler: Pollux Gamelabs
Genre: Strategie
Off. Seite: polluxgamelabs.com
Fansite: keine Angabe

Doch keine lahme Schildkröte

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Hype it!
Sehr schnell wird es sich aber zeigen, dass nur ein ausgewogener technischer Fortschritt von Vorteil ist. Denn die künstliche Intelligenz ist dem menschlichen Spieler am Bildschirm in allen drei Schwierigkeitsgraden einen Schritt voraus. Anhand der Gewinnpunktetabelle, die immer eingeblendet ist, lässt sich abschätzen, wie stark die Gegner sind. Nur wer sowohl Wirtschaft als auch die Herstellung von waffenstrotzenden Raumschiffen in Einklang bringt, wird am Ende als Sieger hervorgehen. Wer keine Flotte baut, dürfte bereits nach kurzem Spielverlauf (zwei bis drei Stunden) eine große feindliche Armada vor der Tür zu stehen haben. Sofern der Heimatplanet fällt, heißt es "Game Over".

Regelmäßig werden in eurem Reich mächtige Anführer geboren, die ihr in den verschiedensten Bereichen einsetzen könnt, um deren Produktivität zu erhöhen. Sie dienen aber vor allem dazu,
Rohstoffengpässe kurzzeitig zu schließen, denn nach einigen Runden haben sie bereits ein hohes Lebensalter erreicht und verabschieden sich in die Holzkiste.
Sofern es euch beliebt, könnt ihr die Regierungsform eures Sternenimperiums ändern. Möchtet ihr lieber in einer diktatorischen Herrschaft leben oder eure Mehrheitsverhältnisse in einer demokratischen Republik sichern? Leider hat dieses Feature in keinem der Schwierigkeitsgrade großartige Auswirkungen; kurzeitig ändern sich zwar die Rohstoffeinkommen, aber bereits nach wenigen Runden gleichen sich eventuelle Mängel oder Übererträge wieder aus.

Auf die Gefechte habt ihr nur vor dem Kampf ein wenig Einfluß, währendessen könnt ihr nur zu gucken.

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Der Flottenaufbau erweist sich als unnötig kompliziert: zunächst einmal müsst ihr eure eigenen Schiffe designen. Dazu wird das Schiffschassis - ein Patrouillenraumschiff oder doch ein großer Kreuzer? - ausgewählt und Bewaffnung, Schilde etc. werden festgelegt. Danach kann das fertige Modell in Produktion gehen. Die Verwaltung der Flotten erweist sich allerdings als schwierig, da die Menüführung zur Verschiebung der einzelnen Schiffe äußerst unübersichtlich und umständlich aufgebaut ist.
Habt ihr euch schließlich durchgewurschtelt, geht es auf in die Schlacht. Wer hier pompöse Manöver oder gar eine Echtzeitschlacht mit direktem Eingriff des Kommandeurs erwartet, liegt falsch. Die Gefechte sind weder ansprechend aufbereitet noch habt ihr besonders viel Einfluss auf die Schlacht. Zwar könnt ihr die Taktik vor dem Kampf bestimmen; sobald dieser jedoch erst einmal in Gange ist, helfen nur noch Feuerkraft und die neuesten Technologien.

Es wird aber nicht nur mit anderen Völkern gekämpft, manchmal stellen sie auch Bittgesuche - sozusagen kleine Quests, die ihr annehmen oder ablehnen könnt. Meistens erhaltet ihr für die Erfüllung eine großzügige Menge an Rohstoffen. Sofern ihr auch eines der Hauptvölker oder die Unsterblichen trefft, könnt ihr per Diplomatiemenü Bündnisse schmieden, Handelsabkommen unterzeichnen oder gar den Krieg erklären.
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