Die Jumper kommen mit einer einzigartigen Gabe auf die Welt: Sie können sich an jeden beliebigen Ort der Welt teleportieren. Kann das Videospiel zum spannenden Kinofilm den Lizenzfluch brechen?
Richtig lustig sind die Sequenzen, in denen ihr euch dank eures besonderen Könnens zusammen mit einem Gegner in eine aussichtslose Situation bringt. Die Szenen sind erneut an den Film angelehnt, versprühen aber ihren eigenen Charme. Einmal lasst ihr euren Kontrahenten irgendwo im Nirgendwo bei einem Nukleartest zurück, ein anderes Mal landet ihr in einem Haifischbecken und macht euch selbst natürlich schleunigst wieder aus dem Staub. Eurem

Kontrahenten ergeht es in der Abwesenheit alles andere als gut. Sein Ableben könnt ihr euch wohl denken. Die unterhaltsamen Zugaben entschädigen aber nicht für die eintönige Spielabläufe. Zwar entwickelt ihr euch fort und dürft euch auch über Brechstangen, Heizungsrohre und andere Waffen freuen, das täuscht aber nicht über den frustrierend wiederholenden Trott aus Gegner finden, vernichten und weiterziehen hinweg. Vollkommen inakzeptabel sind die überhaupt nicht abwechslungsreichen Paladine, auf die ihr trefft und die euch im Fortlauf der Geschichte nur in immer größeren Horden entgegen gestellt werden. Klasse statt Masse mag manchmal funktionieren, aber in diesem Fall zerstört es auch den letzten Funken an Spielspaß.

Ähhhh... Geschöchte? - Die Rahmenhandlung ist unter aller Katastrophe und noch stumpfer als im Kinofilm.
Mit der herzlosen Optik wird aus Jumper ein endgültiges Desaster. Ihr vergewissert euch vermutlich sogar, ob wirklich die Xbox 360 läuft und nicht die Vorgängerkonsole. Dermaßen anspruchslos sind die Texturen aneinander geklatscht worden, dass jeder Leveldesigner eigentlich die Hände über dem Kopf zusammenschlagen müsste. Auf der
Nintendo Wii sieht das nicht anders aus: Grobe Texturen bestimmen das eintönige Bild. Wenigstens die Figuren sind halbwegs ansehnlich in der Spielwelt untergebracht. Kommen aber mehr als eine Hand voll Halunken und Helden zusammen, gehören Slowdowns und Ruckler zum Normalbild. Die Technik ist vollkommen unausgereift, was auch die Kameraperspektive zeigt. Immer wieder hakt die Darstellung und ihr seht viel zu lange eine Wand und nicht die Feinde, die euch immer weiter auf die Pelle rücken. Da hilft selbst das Teleportieren nicht mehr, um aus dieser Misere herauszukommen.
15.04.2008 - 10:08 Uhr
werde. Sorry, aber was anderes wird nicht gemacht. Die
Spiele werden regelrecht ausgekackt. Da kommt meist nie
was anständiges bei rum.