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Hype it!
Release: keine Angabe
Status: keine Angabe
Plattformen: PC
Publisher: Atari
Entwickler: keine Angabe
Genre: Strategie
Off. Seite: massenschlachten.de
Fansite: keine Angabe

Auf den Spuren der Geschichte

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8
Hype it!
Im 13. Jahrhundert gab es viele Kriege und Scharmützel in Europa, mehr als genug, um sie in einem Spiel zu vereinen. Fünf Kampagnen erzählen die Geschichten von fünf Völkern und knapp 60 historischen Feldherren. Mit von der Partie sind Engländer, Franzosen, Deutsche, Russen und Mongolen. Sofern alle fünf Kampagnen mit den 25 Schlachtfeldern bestritten sind, dürft ihr euch an den fünf Bonusmissionen erfreuen.Bevor aber mit tiefen Trompetentönen der Schlachtmarsch posaunt wird, sollten sich selbst eingefleischte und ausgebuffte Strategie-Experten im Tutorial vergnügen. Hier wird nicht nur eingehend über die Steuerung philosophiert, auch wichtige Tipps und Tricks über die Schlachtenführung werden verraten.

Noch steht die Formation, aber im Hintergrund erklimmt der Gegner bereits den Hügelkamm.

Anders als in vergleichbaren Spielen gewinnt ihr eine Schlacht nicht bloß durch Däumchen-drehen oder die bloße Übermacht. Einheiten werden zu Trupps zusammengelegt, es gibt verschiedenste Arten von Kavallerie und Infanterie. Das bekannte Schere-Stein-Papier-Prinzip wird groß geschrieben und sogar weiter ausgebaut, denn auch Aufstellung und Ausrichtung der Truppen spielen eine große Rolle und entscheiden über Sieg bzw. Niederlage. Bestes Beispiel hierfür: Der Kampf zwischen Pikenieren und berittenen Soldaten. In vielen Strategiespielen eine Angelegenheit, die so klar wie Kloßbrühe ist. So aber nicht bei 13th Century - hier ist es auch wichtig, eine dichte Linienformation mit den Pikenieren zu bilden, sonst brechen die Reiter durch und die Stangenwaffen erweisen sich als wirkungslos. Außerdem ist auch die Wahl des Standortes für einen Kampf wichtig. Von einer Anhöhe herab lässt es sich besser kämpfen und verteidigen, Bogenschützen haben eine höhere Reichweite und sind im Gegenzug vor gegnerischen Pfeilen gefeit.
Die vielen historischen Schlachten wurden kompetent recherchiert, Terrain und Aufstellung sind fest vorgegeben. Eine freie Truppenplatzierung ist somit nicht möglich; man muss mit den gegebenen Vor- und Nachteilen zu Recht kommen. Zusätzlich erschwerend kommen die Wetterverhältnisse hinzu: Sind die eigenen Truppen zu Beginn versprengt, finden sie bei starkem Regen nur schwer wieder zueinander.

Die Pfeile der Bogenschützen fordern die ersten Opfer. Planloses Vorrücken führt selten zum Ziel.

Nicht immer bleibt Zeit, um sich einen Überblick zu verschaffen, denn der Gegner schläft nie. Manchmal wird erst zögernd beobachtet und ein anderes Mal aggressiv nach vorn geprescht. Schwächen in der Verteidigung werden gnadenlos ausgenutzt. Während die Fußeinheiten die gefährlichen Stangenwaffen ablenken, peitscht die Kavallerie durch die Mitte und gibt den Fernkämpfern ordentlich Schmackes. Mein wohl durchdachter Hinterhalt durch meine Reittiere samt Reitern wird durch zurückgebliebene Pikeniere und Bogenschützen zunichte gemacht - schon ist die Schlacht verloren. Es ist erstaunlich, wie sich die künstliche Intelligenz in den Kämpfen schlägt. Nur gut ausgeklügelte Pläne und schnelle Umsetzung bringen den Gegner zum Wanken.

Wo Licht ist, gibt es meist auch Schatten. Für Missgunst sorgt die ungenaue Steuerung. Insbesondere die Platzierung der Truppen fällt oftmals schwer und lässt einfaches Drag´n´Drop wie in Medieval vermissen. Das Bewegen von bunt gemischten Truppentypen verkommt zu einem Alptraum: Es ist schwierig, eine ordentliche Sortierung vorzunehmen. Immer möchte das Spiel die Männer in einer Reihe und nicht in logischer Reihenfolge aufstellen: seitlich Kavallerie, in der Mitte das Fußvolk und dahinter die Fernkämpfer. Ständig entstehen Lücken, weil unsichtbare Hindernisse die Aufstellungen auseinander reißen. Auch werden die vorherigen Aufstellungen nicht abgespeichert und die Befehle müssen nach jedem Marsch erneut gegeben werden. Selbst das Anrücken in gleicher Geschwindigkeit fällt den eigenen Mannen schwer. Kämpfer zu Ross erreichen das Ziel bereits lange bevor die normalen Sandalenträger eintreffen - geordnete Formation: Fehlanzeige.

Galloppierende Pferde wirbeln eine Menge Staub auf.

Vier Spieler kloppen sich per LAN oder Direktverbindung übers Internet. Eine Onlinelobby gibt es nicht, somit ist es schwer, Gleichgesinnte zu finden. Elf Maps mit teilweise unterschiedlichen Grafiksets und Voraussetzungen (Winter, Herbst, Frühling, Sommer) stehen für umfassende Mehrspielerschlachten zur Verfügung. Insgesamt könnt ihr zwischen 21 Parteien wählen. Mit Startkapital werden Truppen eingekauft und bunt zusammengewürfelt. Durch das gute Balancing entstehen somit viele spannende Schlachten mit jeweils anderer Vorangehensweise.
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