Sven "cobra79" Hollunder Uff, also hier muss ich erst mal durchschnaufen. Penumbra: Black Plague geht mächtig unter die Haut. Die Atmosphäre des Spiels lässt mir das Blut in den Adern gefrieren und mich vorsichtig um jede Ecke schielen. Wer mit Horror nichts am Hut hat, sollte einen weiten Bogen um den Titel machen, alle anderen können sich auf lange und gruselige Abende freuen.
Wertung: 80%
Pro & Contra
Pro
Contra
Furcht einflößende Atmosphäre
packende Story
fantastische Soundkulisse
einfache logische Rätsel
komplizierte Steuerung
keine deutsche Sprachausgabe
Speichern nur an Speicherpunkten
Fazit
Nichts für Leichtgemüter Wer auf der Suche nach Gruselkost für den PC ist, dem kann ich Penumbra: Black Plague wahrlich ans Herz legen. Das Spiel ist die konsequente Verbesserung des Vorgängers und bietet Nervenkitzeljunkies reichlich Adrenalinpotential. Für diesen Kick nehme ich auch gerne in Kauf, dass die Steuerung ab und zu hakelt und die Präsentation ein wenig schmucklos daherkommt. Dafür gibt es jedoch stundenlanges, subtiles Grauen jenseits des billigen Splatter-Trashs. Wer sich traut, sollte zugreifen.
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Wertungsdetails
Grafik 74%
Effekte
7/10
Animationen
7/10
Details
7/10
Texturen
7/10
Leveldesign
8/10
Grafisch hat man mittlerweile schon opulentere Titel gesehen. Die Bewegungsunschärfe beim schnellen Manövrieren der Maus ist allerdings erste Klasse.
Sound 83%
Effekte
9/10
Musikuntermalung
8/10
Synchronisation
8/10
Die kaum vorhandene Musik und die geheimnisvollen Geräusche lassen alles sehr bedrohlich erscheinen. Die Synchronisation ist erste Klasse, aber leider nur in Englisch.
Gameplay 82%
Story
8/10
Atmosphäre
10/10
Langzeitmotivation
8/10
Kurzzeitmotivation
9/10
Balance
7/10
Wer sich gruseln will, der ist bei Black Plague richtig. Die Story bietet genügend Anreize und Wendungen, um die Spannung bis spät in die Nacht zu halten. Die Atmosphäre ist schaurig schön.
Steuerung 72%
Handhabung
7/10
Präzision
7/10
Die Steuerung ist der Schwachpunkt des Spiels. In hektischen Situationen verliert man leicht mal den Überblick und auch sonst ist ein wenig Übung im Umgang mit der Umgebung angesagt.