Vom Dosenwerfen bis zum Hau-den-Lukas lädt 2KPlay zu den unterschiedlichsten Rummelaktivitäten. Wir haben uns auf dem Jahrmarktgelände umgesehen und die über 25 Minispiele ausführlich unter die Lupe genommen.
Wohin kommen eigentlich die zig-tausend riesengroßen Stofftiere, die es wöchentlich auf den unterschiedlichsten Volksfesten zu gewinnen gibt? Vermutlich versauern sie in irgendwelchen Kinderzimmern oder auf Dachböden und nehmen vor allem jede Menge Platz weg. Nur die wenigsten Preise von Losbuden oder vom Dosenwerfen schaffen es für ewig ins heimische Wohnzimmer. Umso einfacher, wenn die Gewinne nur virtuell warten. Dann muss man sich nicht in der S-Bahn mit einem Spongebob abquälen, der grüne Flecken hat und aussieht, als wäre er krank. Oder mit einem Crazy Frog, für den einen jeder Betrunkene anpöbelt, wo man denn den Kram herhätte. Mit Carnival:

Die Jahrsmarkt-Party holt 2K Play die unterschiedlichsten Attraktionen auf den Bildschirm und konnte damit bereits auf der Games Convention in Leipzig die Besucher anziehen. Da hatte es den meisten aber vor allem das reale Vergnügen des Dosenwerfens angetan: Schließlich konnte man Stoffbären mit dem Logo der Entwickler gewinnen. Ob diese aber wirklich noch unter uns weilen? Schaut euch doch mal um: Wo sind denn die Goodies alle hin?

Mit ein wenig Geschick habt ihr den Dreh schnell raus und ein Händchen für die Jahrmarktattraktionen. Auf Dauer fehlt aber Abwechslung, zu eintönig sind die immergleichen Spiele in einer tristen Aufmachung.

Bevor ihr Rache an allen Budenbesitzern nehmen könnt, die euch den letzten Euro bei Spielen wie Ringe-werfen abgenommen haben, erschafft ihr euren Charakter. Die Figuren sind dabei den bekannten Miis sehr gut nachempfunden und passen hervorragend ins Design des Spiels. Ob nun Hüte, abgedrehte Frisuren, Schuhe oder auch T-Shirts - die unterschiedlichsten Accessoires können für euren Kirmesbesucher zusammengeschustert werden. So erstellt ihr für jeden der bis zu vier Spieler ein individuelles virtuelles Ich. Nach und nach lassen sich zusätzlich weitere Gegenstände freischalten, um für den letzten Designschliff zu sorgen. Nicht nur Kleidungsstücke können bei den Spielen abgesahnt werden, sondern auch allerhand Ramsch, der sich glücklicherweise mit der Zeit nur virtuell stapelt. Von Aufziehpanzern, bis hin zu riesengroßen Stoffgiraffen, Teddys und Wasserpistolen könnt ihr alles gewinnen was es auch im realen Leben an der Losbude gibt. Unterteilt sind die über 250 Preise dabei in kleine, mittlere und große Gewinne. An den Buden erspielt ihr für eure Aktivitäten jeweils Coupons in den drei Gewinnkategorien, die sich auch staffeln lassen. Wenn ihr in einer Disziplin unbedingt den Hauptpreis haben wollt, aber nicht gut genug für das große Los seid, kommt ihr so am Ende doch an alle Preise - wenn auch umständlicher.