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Hype it!
Release: PC: 24.10.2007
Status: keine Angabe
Plattformen: PC
Publisher: THQ
Entwickler: 1C Company
Genre: Strategie
Off. Seite: keine Angabe
Fansite: keine Angabe

Orks den Marsch blasen!

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Hype it!
Im Land Eolia hängt der Haussegen schief. Orks, Menschen, Elfen und Zwerge lassen es dermaßen krachen, dass die Grenzen wackeln. Ständige Scharmützel dünnen die Landstriche aus und die Staatskasse geht auch gegen null. Mancher Herrscher muss Bankrott anmelden - sofern er zu diesem Zeitpunkt noch seinen Kopf auf den Schultern trägt. Natürlich liegt es an eurem Geschick, wer am Ende noch erhobenen Hauptes den Thron besteigen und sein Leben mit Reichtum und Macht krönen darf.

Malerische Landschaften laden dazu ein auf der Stelle zu verweilen.

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Zugegeben, die Story ist nicht sonderlich originell. Wer die üblichen Fantasyklassiker kennt, wird kaum Neues finden. Ihr solltet deswegen nicht gleich den Kopf in den Sand stecken; es lohnt sich trotz allem aufzupassen, denn der Plot entwickelt sich durchaus spannend. Jeder der drei Feldzüge greift auf eine andere Rasse zurück und erzählt eine eigene kleine Geschichte, die allesamt hier und dort Berührungspunkte haben. Beginnen solltet ihr zunächst mit den Menschen. Anführer ist der schillernde Feldherr Derrick Pfeil, der sein kleines Herrschaftsreich verloren hat und der sich nun als Söldner verdingt. Die Orks schicken ihren Champion, den jungen Häuptling Ugrurm, ins Rennen. Er soll die plündernden, brandschatzenden und vor allem unorganisiert in Stammeskämpfe verwickelten Brüder vereinen.
Die dritte Fraktion im Bunde sind die spitzohrigen Elfen, die kurz vor dem Aussterben stehen und das Treiben der Orks mit Argwohn
beäugen. Der letzte Feldzug wird erst freigeschaltet, wenn die Kampagne der Menschen und Orks erfolgreich abgeschlossen wurde.

Malerisch schlängelt sich der Fluss durch die Landschaft, in der Entfernung sind einige Berge zu sehen, kleine Wäldchen säumen den Weg, die Schlachtfelder sind farbenfroh gestaltet und laden zum Erkunden ein. Weniger bunt geht es beim Aufmarsch der Armeen zu: Vor der Schlacht platziert ihr zunächst eure Truppen. Das Spielprinzip erinnert an den Klassiker Battle Isle von Bluebyte. Die Landkarte ist wabenförmig aufgeteilt. Jede Einheit hat eine individuelle Reichweite für Kampf und Bewegung. Ritter auf dem Ross bewegen sich deutlich weiter als ein einfacher Fußsoldat mit schwerer Plattenrüstung. Bogenschützen dürfen feindliche Einheiten über mehrere Felder hinweg mit einem Pfeilhagel eindecken. Allgemein findet das Schere-Stein-Papier-Prinzip hier vorbildliche Anwendung und sollte von euch tunlichst beachtet werden; Pikaniere besiegen Reiter, Armbrustbolzen durchschlagen schwergepanzerte Einheiten und das Katapult wird von Berittenen in Windeseile zerstückelt.

Die künstliche Intelligenz agiert äußerst defensiv und überlegt mit Sorgfalt. Gekämpft wird, wenn tatsächlich Aussicht auf den Sieg besteht. Deswegen solltet ihr immer aufpassen, eure Einheiten nicht allein stehen zu lassen - es sei denn, ihr möchtet sie den Hunden zum Fraß vorwerfen.Zusätzliche Würze enthält das Spiel auch durch das vorgegebene Zeitlimit in jeder Mission. Dieses muss zwar nicht zwingend eingehalten werden, sofern jedoch das Szenario in angemessener Zeit erledigt wird, warten Belohnungen auf euch, die das weitere Vorankommen deutlich erleichtern.

Elfen nehmen ihre Feinde am liebsten unter Beschuss.

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Neben der Hauptquest gibt es in jeder Mission auch Nebenaufgaben, die optional von euch erfüllt werden können. Als Belohnung warten seltene Artefakte, neue Einheiten oder Goldmünzen.
Gerade letzteres ist wichtig, um neue Truppen anzuwerben. Nach erfolgreicher Beendigung einer Mission wechselt die Bildschirmansicht auf den Kampagnenmenü. Hier plant ihr das weitere Vorgehen und werbt neue Männer an. Dies funktioniert natürlich nur mit ausreichend Bargeld. Außerdem dienen die blitzenden Glücklichmacher auch dazu, bereits vorhandene Einheiten aufzuwerten. So werden aus Heugabel schwingenden Bauern irgendwann Furcht einflößende Schwertträger.
Eine Aufwertung findet aber nicht nur immer mit dem nötigen Bargeld statt, durch Kampferfahrung steigen die Truppen zusätzlich auf. Besonders interessant für den geneigten Feldherren sind die Spezialfähigkeiten, die erfahrene Regimenter erhalten - die Pfeile der Bogenschützen finden besser ihr Ziel oder die Kavallerie reitet die Gegner effektiver über den Haufen.

Der Mehrspielermodus ist für vier Spieler ausgelegt. Eine Internetlobby wie Blizzards Battle.net gibt es nicht, ihr müsst euch für Hotseat, LAN oder Direktverbindung entscheiden. Fünf Maps mit maximal vier Spielern warten darauf, abgeschlossen zu werden. Spielt ihr lieber allein, dann können die restlichen Plätze an den Computerspieler übergeben werden. Etwas Geduld ist im Multiplayermodus aber gefragt, denn auch wenn die Rundenzeiten auf Wunsch limitiert werden können, kann es schon mal bis zu 15 Minuten dauern, bis ihr wieder am Zug seid.
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