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Hype it!
Release: PC: 24.01.2008
Status: keine Angabe
Plattformen: PC
Publisher: cdv
Entwickler: Frozenbytes
Genre: Shooter
Off. Seite: keine Angabe
Fansite: keine Angabe

Ballern bis die Finger qualmen!

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Hype it!
Zurück auf Ganymed - in der Stadt New Atlantis: Die Geschichte ist noch lange nicht vorbei, obwohl Shadowgrounds - wohlgemerkt der erste Teil - eigentlich die Story um die junge Erdenkolonie ziemlich furios zu Ende erzählt hat. Survivor bezeichnet sich selber als Spin-off zu seinem Vorgänger. Die Geschichte wird aus der Sicht von drei Überlebenden erzählt, die sich allein gegen die Zähne bleckenden Alienhorden durchschlagen müssen.

Von der Story solltet ihr keine erzählerischen Wunderwerke erwarten, außer der abgedroschenen "Vernichte sie, sonst vernichten sie dich"-Schose passiert nicht wirklich viel. Zwar gibt es charakterspezifische Parts, die aber nicht sonderlich spannend sind, wenn auch einige Dialoge unfreiwillig komisch wirken. Manchmal werden nach den kurzen Ladepausen auch kleine Zwischensequenzen abgespielt, die meist nur den Vormarsch der Aliens auf New Atlantis zeigen und nicht unbedingt als Highlights hervorstechen.

Kawumm, der Raktenwerfer ist eine der stärksten Waffen im Arsenal und vernichtet gleich mehere Aliens in kurzer Zeit.

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Trotz der drei Charaktere könnt ihr zu Beginn nicht frei entscheiden, wessen Geschicke ihr lenken möchtet. Das Spiel verfügt über einen fest vorgegebenen Handlungsfaden, dem ihr folgen müsst. Langeweile kommt trotzdem selten auf, denn ihr steuert nicht immer denselben Charakter, sondern je nach Abschnitt einen der drei Recken. Die Unterschiede zwischen den Hauptdarstellern sind recht
groß - vor allem was Bewaffnung, Lebensenergie und Weiterentwicklung angeht. Der Marine ist ein Allrounder, der sich mit Schnellfeuergewehr oder Bazooka die Aliens von Leibe hält. Die Spezialistin möchte gar nicht näher auf Tuchfühlung gehen und ballert sich mit einer Art Railgun durch die Gegend. Der Techniker ist eher der Verrückte, der sich erst eine Pulle Bier hinter die Binde kippt, um die Alienhülle mit dem Flammenwerfer anschließend schön knusprig zu braten.

Für jeden abgeschossenen Feind regnet es die üblichen Erfahrungspunkte, wodurch die Charaktere wie immer aufsteigen. Dafür erhaltet ihr einige Zähler, um den Protagonisten zu verbessern. So kauft ihr euch zum Beispiel einen Motiontracker - Aliens vs. Predator lässt grüßen -, um Bewegungen von Feinden wahrzunehmen oder ihr schnappt euch eine Tasche, in der man gefundene Medipacks verstauen kann.

Jeder aus dem Trio trägt und findet maximal drei verschiedene Waffen. Diese können jeweils durch gefundene Teile, die die Gegner fallen lassen, aufgerüstet werden. Der Marine möbelt so beispielsweise sein Schnellfeuergewehr mit radioaktiver Munition auf, die deutlich mehr Schaden verursacht. Der Schuss der Railgun von der weiblichen Soldatin prallt an den Wänden ab und bringt die Aliens im wahrsten Sinne des Wortes "um die Ecke". Der Techniker brutzelt die Alptraumgestalten mit noch effektiverem Napalm aus dem Weltraum. Die Anwendungsmöglichkeiten sind vielfältig und abwechslungsreich; es macht einfach Spaß, etwas herum zu experimentieren.

Die Steuerung aus der Top-Down-Perspektive erweist sich als äußerst einfach. Wer bereits einen handelsüblichen Shooter in der Hand hatte, wird schnell und problemlos zu Recht kommen. In Verbindung mit Tastatur und Maus werden die drei Herrschaften durch die dunklen Außenareale und klaustrophobischen Gänge geleitet. Bewegt ihr den Cursor an den Rand des Bildschirms, dreht sich die Kamera. Mit den WASD-Tasten tapsen die Leute in die gewünschte Richtung.

Der Mech ist eine durchschlagende Waffe, die mit dem bösen Kriechtieren kurzen und schmerzlosen Prozess macht.

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Die Engine ist eine Eigenentwicklung der Macher und hat sich bereits im Vorgänger erste grafische Sporen verdient. Natürlich hat sich im Vergleich einiges getan: Vor allem Licht-, Schatten-, Explosionseffekte und Detaillevel haben eine deutliche Steigerung erfahren. Das hat dem Spiel sichtlich gut getan, denn gerade die gruselige Schattengebung gibt der schaurigen Atmosphäre einen ordentlichen Kick; "Hat sich da nicht gerade etwas bewegt?"
Sound und Musik tun ihr Übriges und machen das Spiel nicht nur zu einem Genuss für die Augen, sondern auch für die Ohren. Mal zischt es geheimnisvoll, dann piepsen Computer schrill, in den Außenarealen pfeift der Wind und im nächsten Moment bewegt ihr euch durch ein Waldstück, in dem eine bedrückende Ruhe herrscht.

Wer auf den Einzelspielermodus keine Lust mehr hat, greift am besten zum Mehrspielerpart. Als einziger Modus steht die Kooperationsvariante zur Verfügung. Nicht sonderlich schlimm, denn der Koop macht erstaunlich viel Spaß. Mit bis zu vier Freunden schlagt ihr euch durch die Kampagne oder freie Maps.
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