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Hype it!
Release: keine Angabe
Status: Released
Plattformen: NDS
Publisher: Nintendo
Entwickler: Nintendo
Genre: Action-Adventure
Off. Seite: keine Angabe
Fansite: keine Angabe

Magischer Zeitverteib auf dem DS

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10
Hype it!
Alles begann mit einer Brotdose. Diese Feststellung scheint für die Welt der Computerspiele allgemeingültig zu sein. Lange nachdem die PCs mit dem legendären C64 den Siegeszug in den heimischen Arbeitszimmern angetreten hatten, brachte Nintendo einen Meilenstein der Konsolenwelt auf den Markt. Der erste Gameboy war weder in Sachen Design noch technisch ein Wunderwerk. Im Gegensatz zu Segas Gamegear konnte er keine Farben darstellen und die Soundeffekte reduzierten sich auf schrilles Piepsen. Trotzdem sah man den Gameboy an jeder Straßenecke. Neben Nintendos geschicktem Marketing waren wohl vor allem die sympathischen Helden der Spiele dafür verantwortlich. Während Mario und sein Bruder Luigi Pilze für die nächste Pizza Funghi jagten, kam aus Japan ein Actionadventure daher, das sich einen Platz in der Spiele-Hall of Fame sicherte und Kultstatus erlangte. Die Rede ist natürlich von "The Legend of Zelda: Link's Awakening". Ein irreführender Titel, erblickte der Held Link doch schon 1986 auf dem NES zum ersten Mal das Licht der Spielewelt. Die Titel der Serie verkauften sich insgesamt 52 Millionen Mal und mit "The Legend of Zelda: Phantom Hourglass" erscheint der kleine Held 21 Jahre nach seinem erstem Auftritt endlich auf dem DS.

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Die Geschichte beginnt klassisch. Link beobachtet wieder mal, wie die geliebte Prinzessin Zelda entführt wird. Er dient als Crewmitglied auf dem Piratenschiff der adligen Angebeteten und kommt gerade zurück an Deck, als diese ein Geisterschiff entert. Was folgt, ist sonnenklar: Das unheimliche Schiff braust davon und es ist an uns, die Thronfolgerin zu retten. Nintendo nutzt die Fähigkeiten der Handheldkonsole so gut aus, dass man das Steuerkreuz oder die Aktionstasten kaum zum Spielen benötigt. Auf den ersten Blick mutet die Kontrolle ungewohnt an, doch schon nach wenigen Minuten beherrscht man sämtliche Manöver im Schlaf. Link wird in der isometrischen Ansicht dreidimensional auf dem Touchscreen dargestellt. Drücken wir den Stylus auf den Screen, läuft unser Held in die jeweilige Richtung, wobei die Geschwindigkeit von der Entfernung des Berührungspunktes zu Link abhängt. Lediglich sein Purzelbaum, eine wichtige turnerische Übung, um Bäume zu schütteln und so an Schätze zu kommen, lässt sich nur mit Übung zuverlässig auslösen.

Kaum haben wir das Laufen gelernt, bekommen wir ein Schwert in die Hand gedrückt und müssen mit den ersten Gegnern fertig werden. Von der kleinen Fledermaus bis zu gelben, schlangenartigen Monstern lauern überall Gefahren. Klicken wir die Feinde an, sticht Link zu. Ein Strich in Richtung der Gegner und der Held wagt einen Ausfallschritt. Gegen Monstergruppen hilft es, einen Kreis um uns zu ziehen. So wird ein Wirbelangriff ausgelöst, der alles in der Nähe in fein geschnittene Scheiben verwandelt. Etwas später im Spiel bekommen wir einen Schild zur Verteidigung und vor allem den Bumerang als Fernwaffe spendiert. Dieser lässt sich sogar noch intuitiver steuern als das Schwert. Wir wählen das australische Krummholz einfach aus und zeichnen mit dem Stylus eine Linie von Link weg. Egal wie viele Kurven und Schleifen diese Wurfroute enthält, der Bumerang fliegt sie ab und schlägt alles k.o., was im Weg steht.

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Ungeheuer sind jedoch nicht Links einziges Problem. Immer wieder stellen uns verschlossene Türen oder klaffende Abgründe vor Rätsel. Häufig müssen zur Lösung nur Schalter betätigt oder Kisten geschoben werden, manchmal wird es aber auch kniffeliger. Dann müssen wir beispielsweise bestimmte Reihenfolgen beachten. Zum Glück kann man sich die Levelkarte vom oberen Bildschirm jederzeit auf das Touchpad ziehen und darauf herumkritzeln. So merken wir uns Hinweise auf Standorte oder Rätselkombinationen. Oft spielt auch der Bumerang eine entscheidende Rolle. Mit ihm aktivieren wir scheinbar unerreichbare Schalter, entzünden Fackeln und stibitzen Schlüssel von unbesiegbaren Gegnern. Auch wenn viele Rätsel recht einfach sind, muss man immer wieder kreativ werden und eigene Ideen ausprobieren. So öffnen sich einige Tore erst, nachdem man in das Mikrofon gepustet und so die Kerzen neben dem Durchgang gelöscht hat. Auf dieselbe Art entfernen wir auch Staub von Kartenstücken und zum Rufen ist das Mikro ebenfalls geeignet.
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