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Hype it!
Release: PS2: 09.11.2007
PS3: 09.11.2007
XBox 360: 09.11.2007
NDS: 09.11.2007
Wii: 09.11.2007
PSP: 23.11.2007
Status: keine Angabe
Plattformen: NDS, PS2, PS3, PSP, Wii, XBox 360
Publisher: keine Angabe
Entwickler: THQ
Genre: Beat 'em up
Off. Seite: keine Angabe
Fansite: keine Angabe

A Legend is born

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Hype it!
Wo treffen noch gescheite Mannsbilder aufeinander, um Zwistigkeiten auf die gute alte Art und Weise zu regeln? Richtig, im Wrestling-Ring. Von manchen als reine Show verschrien, ist dieser Sport bei genauerer Betrachtung technisch sehr anspruchsvoll und kräftezehrend. WWE Smackdown vs. Raw 2008 hat ein paar der bekanntesten Hünen eingefangen, auf DVD gepresst und liefert nun das spektakuläre Feuerwerk der Guillotine-Legdrops und Irish-Wips direkt auf den heimischen Bildschirm.

Legenden werden nicht geboren, sie werden gemacht. Das gilt vor allem im Wrestling. Diesen Legendenstatus zu erreichen, darum dreht sich alles im Herzen des Spiels, dem 24/7-Modus. Mit einem beliebigen der 19 bereit stehenden oder einem selbst kreierten Sportler taucht ihr in die Welt der WWE ein, wo die Action im Ring noch ausschlaggebend ist, aber auch die Aktivitäten außerhalb der Arena von Bedeutung sind. Divas, Legenden oder ECWler bleiben bei der Wahl leider außen vor. Warum eigentlich? Wer würde nicht lieber mal den attraktiven Damen beim Training über die zarte Schulter schauen, als die männlich klobigen Fleischklopse beim Schwitzen auf der Hantelbank zu beobachten? Jeder, der das Antlitz eines Mark Henry und das einer Mickie James kennt, versteht, was wir meinen.

Die Umkleide ist die zentrale Ausgangsstelle im 24/7 Modus.

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Die optische Gestaltung der Akteure ist, insbesondere auf der Xbox 360, sehr gelungen - zumindest in der Ruhephase. Die Körper und Gesichter samt Mimik sind sehr schön getroffen. Läuft ein Match schon einige Minuten, ist die Anstrengung dank des in Strömen laufenden Schweißes nicht mehr zu verleugnen. Verbesserungswürdig ist dennoch das Spiel der Muskeln. Obwohl die Moves allesamt einwandfrei animiert sind, hat man oft den Eindruck, als seien die Körper aus einer starren Momentaufnahme entstanden und alle weiteren Bewegungen aus diesem Bild heraus berechnet. Dadurch leidet zeitweilig insbesondere der Pixelpo unter belustigenden Verzerrungen. Auch die Darstellung von langen Haaren und fallenden Stoffen trüben den guten Gesamteindruck der Grafik. Die luftige Leichtigkeit eines Heavenly Sword sollte man in einem Wrestling-Game freilich nicht erwarten. Aber dass die Haare plötzlich
im Ringpfosten oder im Rücken verschwinden, das muss in der aktuellen Saison nun wirklich nicht mehr passieren.

Mehr Mühe haben sich die Entwickler bei der Animation des Rings und des Publikums gegeben. Die Seile schwingen locker auf und ab, weichen zum größten Teil an den richtigen Stellen vor den Leibern der Athleten zurück. Auch der Boden wippt bei jedem Suplex und jeder Powerbomb originalgetreu mit. Blickt man in die jubelnde Menge, werden dreidimensionale belebte Gestalten erkennbar, die mit Armen, Beinen und Schildern ihren Lieblingen zujauchzen und mit tosendem Gejohle ihrem Frohsinn oder der Frust freien Lauf lassen. Als Hintergrunduntermalung geben sie dabei eine ganz vorzügliche Figur ab, während sie sich im näheren Fokus als "Mii"-Klone entlarven und auf der PS2 extrem kantig daherkommen. Gerne kann mit dem Publikum interagiert werden, indem man gemeinsam mit ihnen tauntet (post), ihnen Gegenstände wie Gitarren oder Krücken abnimmt.

Die Wrestler unterscheiden sich nicht nur in den Standardwerten wie Stärke, Schnelligkeit oder Technik, sondern auch in ihrem Kampfstil. Ein Highflyer ist Herr der Lüfte, der mit fantastischen Sprüngen und waghalsigen Flugeinlagen beeindruckt, wohingegen der Powerhousler mit kraftvollen Griffen und dumpfen Schlägen den Gegner bearbeitet. Acht solcher Stile wurden integriert, versprechen Abwechslung und halten für jeden Geschmack etwas Passendes bereit. Die Finishing-Moves variieren ebenfalls je nach Stil: So kann beispielsweise der Showman den Move des Gegners "klauen". Steuern lassen sich alle Aktionen denk- und dankbar einfach. Griffe und Spezialattacken löst ihr beispielsweise mit dem rechten Stick aus. Die Ultimate Control wird durch zusätzliches Betätigen und Halten der RB- bzw. R1-Taste aktiviert. Eine weitere Bewegung des rechten Sticks lässt den Gegner dann über den Kopf wirbeln oder ihn schmerzhaft zu Boden purzeln - Klasse. Ringecken und -Kanten dienen von Zeit zu Zeit als Kopfablage und auch die Seile können in die Moves einbezogen werden. Close-Ups zeigen besonders wirkungsvolle und abenteuerliche Bewegungen mehrfach in Zeitlupe und aus einem anderen Blickwinkel. Ratsam ist es, unterschiedliche Wrestler auszuprobieren, da zwar jeder eine Menge Griffe und Würfe zu bieten hat, diese aber nach drei bis vier Runden in Fleisch und Blut übergegangen sind.

Wartest Du schon lang auf mich?

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Die Zentrale des Karrieremodus ist eine schäbige Umkleidekabine in den Katakomben irgendeiner Sporthalle. Auf einem klapprigen Stuhl surrt ein Laptop mit nützlichen Informationen über die Gesundheit, die Fähigkeiten, Errungenschaften und Rekorde des Wrestlers. Auf der Mailbox des Handys liegen fast täglich neue Nachrichten vom General Manager(Vince McMahon), den Gegnern oder anderen Protagonisten. Die Mitteilungen werden teilweise sogar von den Originalstimmen gesprochen. An der Wand hängt neben den Postern zweier wenig und sehr aufreizend bekleideter Damen im heiratsfähigen Alter ein Kalender. In dem werden alle wichtigen Termine eingetragen und über den die unterschiedlichen Tätigkeiten angesteuert werden. Dazu stehen an den kampffreien Tagen diverse Optionen zum sinnvollen Zeitvertreib zur Verfügung. Pressetermine stehen an, Autogrammstunden sorgen für mehr Beliebtheit bei den Fans, Werbekampagnen sowie Filmdrehs lassen die Kasse klingeln und Entspannungspausen bauen den Grad der Erschöpfung ab. In speziellen Trainingssessions, die auch simuliert werden können, könnt ihr die Kampffähigkeiten verfeinern. Aber wichtig ist nicht nur im Ring, sondern auch die Begabung, die Fans zu verzaubern, vor dem Mikrofon zu bestehen oder vor der Kamera eine gute Figur abzugeben. Das alles sind Attribute, die geschult werden können und sollten, um aus den Werbekampagnen und Filmproduktionen mehr Bares herauszuschlagen. Mit der verdienten Kohle geht's dann in den WWE Shop, um Haudegen wie Roddy Piper oder The Rock freizuschalten.

In der Regel stehen jede Woche ein Event der ECW, RAW und SmackDown auf dem Plan. Neben den eigenen Matches ist es möglich, in Kämpfe der anderen Marken einzugreifen und sich dort Freunde oder Feinde zu machen.
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