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Hype it!
Release: keine Angabe
Status: keine Angabe
Plattformen: PC
Publisher: 1C Publishing EU
Entwickler: Altar Interactive
Genre: Strategie
Off. Seite: keine Angabe
Fansite: keine Angabe

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Hype it!
I want to Believe
Die Story ist ähnlich, wie bei den Vorgängern. Im April 2004 orten die Satelliten der Erde mehrere unbekannte Flugobjekte, die sich schnell näheren. Wenige Tage später erreichen die Außerirdischen die Erde und positionieren sich strategisch günstig kurz über der Erdatmosphäre. Danach setzen sie Sporen frei, die sich in der Atmosphäre des Planeten verteilen. Sieben Tage später schließlich regnen sie auf die Erde und vernichten fast alles Leben. Die wenigen Überlebenden sammeln sich zu einem organisierten Widerstand gegen die Außerirdischen und Mutanten, die durch die Sporen entstanden sind, zusammen und versuchen die Erde wieder zu befreien.
Die tschechischen Entwickler orientieren sich wieder bei den Ursprüngen der Serie. So besteht der anfängliche Taktikbildschirm aus einer Weltkugel, auf ihr werden wichtige Botschaften und die neusten Einsatzgebiete mitgeteilt. Im rechten oberen Rand befindet sich das Steuerungsmenü, mit dem man in die Forschungs- und Truppenabteilungen kommt.

Feuerpower und schleimige Aliens
Bevor man jedoch forschen und entwickeln kann, müssen erst einige lebende oder tote Mutanten bzw. Aliens eingesammelt werden. Dies geschieht in dem man Einsätze annimmt. Die Einsatzziele werden auf dem Ladebildschirm und vor Auswahl der Mission angezeigt. Bevor es jedoch zu einem Einsatz geht, muss erstmal die bis zu sechs Mann starke Truppe ausgerüstet werden. Dies ist mit allerhand Waffen, Rüstungen und Granaten möglich. Danach kann der Hubschrauber, der die Leute zum Einsatzort bringt, abheben.
Anders als die grafisch schlichte Weltkugel des Hauptbildschirms ist
der Einsatzbildschirm in schöner und detailreicher 3D-Grafik. Das Spiel läuft nun in Echtzeit ab, kann aber jederzeit pausiert werden. Sobald die virtuellen Mannen einen Gegner sehen, schaltet das Programm automatisch in den Pausemodus. So kann man seinen Männer und Frauen in Ruhe Instruktionen geben und man gerät nicht in allzu großen Stress.
Für Gegnervielfalt ist auch gesorgt. Während die Aliens, genannt Greys, zwar gleich aussehen, unterscheiden sich die Mutanten sehr. Während anfangs noch sehr wehrlose Mutanten vor sich hinwatscheln, trifft man im weiteren Spielverlauf auf wahre Giganten, wie die Einsiedlerkrebse, die statt einer Muschel ganze Autos als zu Hause benutzen.
Soviel Mühe sich Altar Interactive mit der Abwechslung der Gegner gegeben hat, aber eine großartige Intelligenz wurde den Computergegnern

leider nicht verliehen. So laufen die Blechgegner nur stupide auf die Truppe des Spielers zu, bis sie in Schussreichweite sind. Taktik sucht hier vergebens. So bleibt dem Spieler meist nichts anderes übrig, als sich einigermaßen gut aufzustellen, die Gegnerhorden zu erwarten und sie dann der Reihe nach ins Jenseits zu schicken. Leider geht hierbei viel taktischer Tiefgang verloren.

Schaut euch das mal an!
Kommt man schließlich erfolgreich von einem Einsatz zurück, können sich die Jungs von der Forschung und Entwicklung um die Beute kümmern. Was erforscht bzw. entwickelt wird entscheidet der Spieler. Die Dauer der Forschung richtet sich nach der Anzahl der Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen, die man im Laufe des Games erobert hat. Anfänglich stehen nicht viele Möglichkeiten zur Auswahl. So findet man anfangs aber heraus, was es mit den Sporen auf sich hat oder wie die verpestete Luft auf den menschlichen Körper wirkte. Durch die Obduktion von erlegten Feinden findet man die effektivste Methode, diese auch in der Zukunft schnell zu erledigen. Nach ein paar weiteren Spielstunden kommt man schon zu den heißeren Dingen, wie zum Beispiel den Plasmagewehren, die Gegner gleich Scharenweise in die ewigen Jagdgründe schickt. Aber auch verbesserte Panzerungen und Granaten sind von der Partie.
Weiter wird durch die Forschung auch die Storyline weiter vorangetrieben, so gibt es speziell festgelegte Missionen, wie die Area 51, in denen man besondere Relikte einsammelt. In der sagenumwobenen geheimen Basis findet man einen PC, auf dem viele Daten über die Außerirdischen gespeichert sind. Unter anderem die wichtige Information, dass die Regierung bereits vor der Invasion Kontakt mit den Außerirdischen hatte.

Mit alten Haudegen zum Sieg
Wie bereits in den Vorgängern gewinnt die Truppe mit jeder überlebten Mission Erfahrungspunkte. Mit den Erfahrungspunkten kann man die verschiedenen Attribute eines Charakters erhöhen. Männer und Frauen verbessern sich somit nach und nach: erhöhte Treffsicherheit, Spezialisierung auf verschiedenste Waffenarten oder Erste Hilfe gehören zu diesen Verbesserungen. Es gibt außerdem die Möglichkeit die Charaktere noch einzeln zu trainieren. So kann man seine Blechuntergebenen zu Scharfschützen, Granadier, Medizinern usw. ausbilden lassen.

Die Soundkulisse gibt nicht viel her. In den toten Städten muss zwar nicht unbedingt Lärm herrschen, aber ein gewisses Maß an Spannung sollte doch aufgebaut werden. Dies fehlt leider annährend komplett. Glücklicherweise rettet die gute Musikuntermalung das Spiel. Die Musik wirkt sehr beruhigend, in Actionszenen nimmt sie dynamisch zu.
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