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Hype it!
Release: keine Angabe
Status: keine Angabe
Plattformen: PC
Publisher: Elixir
Entwickler: Elixir
Genre: Onlinespiel
Off. Seite: keine Angabe
Fansite: keine Angabe

Revulotion am PC

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Hype it!
Nastrovie!
In Republic: The Revolution lebt man in der kleinen Splitterrepublik Novistrana, die nach dem Zerfall der Sowjetunion entstanden ist. In dem kleinen, noch jungen Staat herrschen Korruption und Kriminalität. Noch als Halbstarker muss man miterleben, wie die Eltern von der Geheimpolizei verschleppt werden, die unter dem Befehl des zur Zeit herrschenden Vassily Karasov steht. Seither hat man sich Rache an Karasov geschworen, der seine Macht mehr und mehr vergrößert. Unterdessen versinkt das Land in Armut. Nun ist es Zeit für den Spieler eine Revolution anzuzetteln und seinen Rachefeldzug zu beginnen.

The Russian Dream
Bevor man mit dem Spielen beginnen darf, muss man insgesamt 10 Fragen beantworten. Daraus ergeben sich danach die Persönlichkeitswerte wie Charisma, Status, Präsenz oder Entschlossenheit. Nun steht man am Anfang des Weges zur Macht. Der Spieler ist zu dem Zeitpunkt noch ein Niemand in der Kleinstadt Ekatriene in die man zurückgekehrt ist. Zwar hat man nun eine Partei gegründet, aber eine ?Ein-Mann-Armee? hilft euch auch nichts. Deshalb muss man erstmal auf die Suche nach einem Stellvertreter machen. So arbeitet man sich durch die anfangs abwechslungsreichen Missionen in der ersten Stadt. Etwas seltsam ist das die Hauptperson auf einmal Aktionen kann, die man vorher nicht konnte und plötzlich auch wieder verlernt. Normalerweise hat jedes Parteimitglied verschiedene Aktionen zur Verfügung, die das
Mitglied ausführen kann, wie zum Beispiel Flugblätter verteilen oder Bestechung. Jede Aktion hat einen bestimmten Nutzen: Flugblätter verteilen, zum Beispiel, kostet eine andere Partei Unterstützung in einem Stadtteil. Für jede ausgeführte Aktion bekommt der Spieler Erfahrungspunkte, die die Parteimitglieder hochleveln. Wenn ein Parteimitglied auf diese Weise ein höheres Level erreicht, kann man die Charaktereigenschaften des Anhängers verbessern. Das ist noch eine einfachere Gegebenheit. Die Komplexität erschlägt den Spieler kurz nach dem Laden der ersten Mission. Kompliziert ist beispielsweise die Sache mit der Ideologie. Die der Hauptfigur wird bei der Beantwortung der Fragen festgelegt, die euch zu Beginn gestellt wurden. So hängt davon ab, wie viel Einheiten man von jeder Ressource bekommt - von den Ressourcen muss der Spieler wiederum die Aktionen

finanzieren. Parteigenossen mit der gleichen Ideologie wie die ihres Cheffes sind entschlossener, auch die ausgeführten Aktionen sind dann effektiver. Stadtteile, die die Ideologie des Spielers teilen, sind leichter zu kontrollieren bzw. dort ist die Stimmenmehrheit zu gewinnen. Das alles klingt nicht nur kompliziert, nein das ist es auch. Die Tatsache dass es kein Tutorial gibt ist schon fast sträflich.

Terroristische Steuerung
Der Spieler steuert seine Genossen nur indirekt. Um beispielsweise eine Aktion auszuführen wählt man die gewünschte Person aus und klickt auf dem dann erscheinenden Menü auf die Aktion. Schließlich wählt man dann den Stadtteil oder die Zielperson aus, mit dem alles ausgeführt werden soll. Die Kamera steuert man mit den Pfeiltasten über die 2D Karte oder die 3D Ansicht der Städte.

Die Menüs in Republik sind gut strukturiert und intelligent gegliedert, was bei der Komplexität des Spiels aber auch zwingend nötig ist.
Republic bietet dem Spieler eine hübsche 3D Grafik, die jedoch nicht wirklich hilfreich ist - besser gesagt: Sie ist überflüssig. Das Geschehen steuert Ihr primär über die 2D Übersichts-Karte. Anfangs schaut man seinen Genossen noch bei der Ausführung der Aktionen zu, was aber später zu eintönig wird. Stadt und Charaktere sind detailliert gestaltet, auch die Animationen der Personen ist ganz passabel. Die Kamera ist frei drehbar und Objekte lassen sich einzeln anzoomen. Unverständlich bleibt deshalb, warum die Kamera beim Beobachten der eigenen Handlanger fixiert wurde. Durch zu starkes Heranzoomen an Gebäude, fallen allerdings die schlechten Texturen ins Auge, die weder abwechslungsreich noch hochauflösend sind.

Vermisst wird aber jegliches Leben der Stadt. Es laufen zwar viele Passanten auf den Gehwegen und Autos fahren auf der Straße, aber es fehlen kleine Effekte wie Licht oder sich im Wind bewegender Müll. Negativ fällt auch das Intro auf, welches auf ziemlich kurz geratene Weise den Spieler im Comicstil mehr oder weniger auf die Story einstellt.

Russische Lyrik Zu den Stärken Republics gehört sicherlich der Sound: Russische Balladen, die den Flair gut wieder spiegeln. Dieser erledigt seine Aufgabe vor allem bei den endlosen Speicher- und Ladepassagen. Eine deutsche Sprachausgabe sucht man im übrigen vergeblich, jedoch halb so wild - das Russische Kauderwelsch ist so oder so wesentlich atmosphärischer. Immerhin wurde beim Intro ein deutscher Untertitel in das Spiel eingefügt. Für die Missionsaufgaben muss man zum Glück kein Russisch lernen - die müssen nur im Tagebuch nachgelesen werden.
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