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Hype it!
Release: keine Angabe
Status: keine Angabe
Plattformen: PC
Publisher: Electronic Arts
Entwickler: Electronic Arts
Genre: Shooter
Off. Seite: keine Angabe
Fansite: moh-welten.de

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Hype it!
Story, Addon und Schauplätze
Medal of Honor: Allied Assault spielt während der Kriegsentscheidenden Jahre 1942-45. Der Spieler übernimmt die Rolle von Lt. Mike Powell, Mitglied des 1st Ranger Battalions, der vom OSS rekrutiert wird. Im Laufe der 4 Jahre wird man hinter die Front geschickt um den Alliierten den Weg zu ebnen und die besetzen Länder von der Tyrannei der Nazis zu befreien. Eine richtig zusammenhängende Story gibt es im Spiel nicht, man wird einfach von Einsatz zu Einsatz geschickt.
Was der Story fehlt machen die vielfältigen Schauplätze wieder gut, diese sind ganz unterschiedlich. Während man in der ersten Mission durch den Staub der afrikanischen Wüste robbt, muss man in der Zweiten die leichte Kleidung gegen schwere Winterkleidung tauschen, denn der Einsatz führt nach Trondheim in Norwegen. Genauso Abwechslungsreich, wie die Schauplätze sind die unterschiedlichen Missionen, die immer aus mehreren Abschnitten zusammengesetzt sind. So muss man in der fünften Mission in die Britannie um einen neuen Panzer der Deutschen zu klauen und diesen schließlich dann in eine Stadt zu bringen und dort eine Brücke so lange zu halten bis Verstärkung eintrifft. Dies sieht auf den ersten Blick zwar sehr einfach aus, erweist sich aber als ein hartes Stück arbeit, so muss man erst einmal eine Gruppe Panzerfahrer finden, die von deutschen Scharfschützen eingekesselt sind. Danach muss man sich durch eine größere Stadt kämpfen, nebenher sollte auch immer auf seine Teamkameraden achten, denn ohne sie ist das Panzer fahren unmöglich. Schließlich klaut man den Panzer und fährt mit ihm gen Brücke. Wobei man den Panzer selber steuert, da zerschießt man von Grenadieren besetzte Gebäude und kämpft schon mal gegen deutsche Shermantanks. Überlebt man diesen Abschnitt und hat man endlich die Stadt mit der besagten Brücke erreicht, da kommt auch schon ein neues Problem. Der Panzer würde schnell auffallen und die Deutschen könnten die Brücke vorher sprengen. Nun ist man auf sich allein gestellt. Man läuft also von Haus zu Haus und muss sich seinen Weg bis zur Brücke freikämpfen. Hat man schließlich freien Blick auf die Brücke kommt der Panzer nach. Die Aufgabe des Spielers besteht nun darin die feindlichen Soldaten und Panzer daran zu hindern die Brücke bzw. den geklauten Panzer zu sprengen. Erst dann ist die Mission gewonnen.
Im Addon "Spearhead" übernimmt man die Rolle des einfachen Soldaten Sgt. Jack Barnes in den Jahren 1944-45. In den insgesamt 3
Missionen führt es dem Spieler wieder in die von den Nazis besetzten Gebiete. Einsatzort der ersten Mission ist die Normandie. Barnes Truppe wird per Fallschirm hinter den feindlichen Linien abgeworfen, wie im Hauptspiel selber setzt sich jede Mission aus verschiedenen Untermissionen zusammen. So gilt es in der ersten Mission erst einmal seine restlichen Kameraden zu finden. Danach muss ein deutscher Hauptmann gefunden und ausgeschaltet werden und schließlich soll eine Brücke in den Fluten eines Flusses versenkt werden, welche die deutschen mit Nachschub versorgt. In der zweiten Mission reist man in die Ardennen, wo man sich erstmal zu einem Versorgungsdepot durchkämpfen muss, schließlich einen Schützenpanzer klaut und mit

diesen sich den Weg durch die feindlichen Massen bahnt. Nachdem die Versorgung der eignen Truppen gesichert ist. Überrascht der Feind unsere Truppe mit einem Angriff, so muss man den feindlichen Bombenhagel ausweichen und den Feind mit allen Waffen die man hat zurückschlagen zum finale dieser Mission muss man schließlich ein Ardennendorf von den feindlichen Besetzern befreien. Die dritte Mission des Addons führt den Spieler nach Berlin. Dort arbeitet man eng mit den Russen zusammen und muss einen deutschen Panzer zur Verteidigung des eigenen Stützpunktes klauen. Also kämpft man sich durch die Straßen von Berlin. Stiehlt den Panzer und fährt mit diesen zurück zum Stützpunkt. In diesem Moment greift auch schon der Feind an. "Spearhead" steht bei den Schauplätzen und der Missionsvielfalt dem Hauptspiel im nichts nach.
Hauptspiel und Addon bieten zusammen 40 Einzelspieler Karten und rund 36 authentische Waffen. Es gibt drei Schwierigkeitsvarianten zur Auswahl. Wobei Einfach auch bereits für Anfänger sehr Anspruchsvoll ist. Insgesamt hat Medal of Honor mit Addon eine Gesamtspielzeit von ca. 15 Stunden.

Im Kreig stirbst du nicht alleine
Der Mehrspielermodus enthält fünf Spielmodi, vier aus dem Hauptspiel und einer aus dem Addon. Mit dabei sind "Deathmatch", eine "Team Deathmatch"-Variante, ein missionsbasierter "Teamplay"-Modus in dem kleinere Aufgaben erfüllt werden müssen und ein rundenbasierter Modus in dem man für sein Team Punkte sammelt. Das Addon bringt noch den Mehrspielermodus "Tug-of-War" mit, bei dem jedem Team 5 Aufgaben gestellt werden, die alle miteinander verknüpft sind. Insgesamt bietet die Deluxe-Edition ganze 23 Multiplayermaps.

Veraltete Technik
Die Grafik macht sowohl beim Hauptspiel als auch beim Addon einen sehr angestaubten Eindruck. Die Entwickler haben für die Neuauflage keine Verbesserungen vorgenommen. Man merkt dem Spiel eindeutig sein alter von fast 2 Jahren bzw. knapp eines bei dem Addon an. Die Explosionen wirken nicht sehr komplex und die Bewegungen der Blechkameraden wirken etwas hölzern. Die Landschaftsgestaltung kann mit heutigen Standards auch nicht mehr mithalten.

Dafür gehören Sound und Musik immer noch zu den besten auf den Markt. Besonders in der Mission, wo die Landung in der Normandie nachgespielt wird, stellt sich sehr schnell ein mittendrin statt nur dabei Gefühl ein. Da fühlt man sich gleich an Kriegsfilme, wie der Soldat James Rayne erinnert. Man hört das Rattern der Maschinengewehre aus den Bunkern oberhalb des Strandes und das feuern der Mörser und schließlich deren Einschlag nur wenige Meter neben dem Spieler. Auch die Waffen- und Fahrzeuggeräusche hören sich sehr realistisch an.

Die KI des Gegner und der eignen Kameraden lässt sehr zu wünschen übrig. So stellen sich die KI-Kollegen gerne in die Schussbahn oder schießen einen auch in den Rücken. Das macht zwar keinen Schaden, nervt aber beim anvisieren des Gegners. Außerdem bekommen die Blechkameraden oftmals gar nicht mit, dass sie selbst beschossen werden und sterben ziemlich schnell, was vor allem dann ärgerlich ist, wenn sie für die Mission wichtig sind. Die Intelligenz der Gegner ist aber auch nicht besser, ab und zu gehen sie mal in Deckung, oftmals laufen sie einen aber auch einfach nur stupide vor die Waffe. Besonders lustig anzusehen ist es, wenn sie vor eine Granate in Deckung gehen wollen aber anstatt von ihr wegzulaufen direkt in sie hineinlaufen. Glücklicherweise kann man an jeder Stelle abspeichern, so kann man es verkraften wenn mal wieder ein wichtiger KI-Kamerad ins virtuelle Gras beißt.
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