In letzter Zeit gab es kiloweise neue Rollenspiele aber die meisten Games setzten ausschließlich auf Kämpfe in Echtzeit, Ascension to the Throne möchte mit rundenbasierenden Gefechten den Spieler in seinen Bann ziehen.
Der Kampfmodus hat aber noch einige weitere Mängel, die nicht unerwähnt bleiben sollten. Die Kameraführung ist oftmals total unübersichtlich, es kommt nicht selten vor, dass die Kamera bei einem Schlagabtausch auf den Grund und Boden zeigt und nur

hässliche Texturen offenbart, anstatt das gerade aktuelle Kampfgeschehen.
Die
künstliche Intelligenz erweist sich im Grunde genommen als nicht vorhanden, außer Bewegen und den nächststehenden Gegner anzugreifen tun sie nicht sonderlich viel um dem Spieler eine wahre Herausforderung zu bieten. Zu Beginn kommt die Dämlichkeit des Computerspielers dieser Umstand aber auch zu Gute, der Held ist nämlich ziemlich schwachbrüstig und stirbt meistens bei Frontalangriffen durch den feindlichen Pfeilhagen bevor auch nur ein einziger Hieb seiner Waffe abgegeben worden ist.

Der Eindruck täuscht die Grafik kann die überwiegende Zeit nicht im geringsten überzeugen.

Ähnlich mau wie die
KI erweist sich die Grafik des Spiels. Man kann zwar bis zu einer Auflösung von 1600 x 1200 einstellen, aber hübsche Details wird man auch in höheren Auflösungen vergeblich suchen. Im Gegenteil, Texturen zeigen hier eklatante Pixelbildungen und auch die Treppeneffekte werden noch etwas deutlicher als in niedrigeren Auflösungen.
Sound und Musik präsentieren sich ähnlich arm, eine Sprachausgabe gibt es nicht, stattdessen muss man mit dümmlichen Dialogen und Emotionen, wie *kicher* oder *lach* vorlieb nehmen - einfach nur schrecklich und vollkommen tödlich für die ohnehin schwache Atmosphäre.