In letzter Zeit gab es kiloweise neue Rollenspiele aber die meisten Games setzten ausschließlich auf Kämpfe in Echtzeit, Ascension to the Throne möchte mit rundenbasierenden Gefechten den Spieler in seinen Bann ziehen.
Der große König Alexander regiert über das Königreich Eden, welches seit Jahrhunderten friedlich von ihm regiert wird. Leider gibt es immer wieder Neider, die dem Herrscher an die Wäsche wollen. Die bösen Scharren dringen in das Schloss ein und metzeln die Königsfamilie nieder und stehen kurz davor, die Macht zu übernehmen. Von einer glänzenden Rüstung geschützt und mit einem mächtigen Schwert bewaffnet, erwehrt sich Alexander seinen Gegnern bis ihn ein hinterhältiger Pfeil stoppt. Bevor allerdings der finale Schlag den friedvollen König auslöscht, wird ein mächtiger Zauber gewirkt, der Alexander weit fort aus dem Schloss bringt und ihm somit zwar seines Königreiches beraubt, ihm aber eine Chance schenkt, sein Reich wieder an sich zu reißen.

Diese bösen Kämpfer kommen erst später im Spiel.


Wie aus dem Nichts taucht der ehemalige König in einem Land auf, in dem sein Name gänzlich unbekannt ist. Leider sind die Einwohner der vor im stehenden Burg nicht gerade freundlich gesinnt und peitschen den gefallen König aus. Mehr tot als lebendig wird er auf die staubige Straße vor dem Burgtor geschmissen. Nachdem man in die Rolle des Königs schlüpft und wieder zu Kräften kommt, sinnt man natürlich auf Rache für die Verschandelung des Körpers, dazu muss aber eine Armee her und etwas Kleidung kann auch nicht schaden.
In der nähren Umgebung laufen genügend NPCs rum, die mit einen goldenen Ausrufezeichen über den Kopf ausgestattet sind. Dies bedeutet nach gängigen aber unausgesprochenen Rollenspielstandards, dass der Kollege eine Aufgabe für den Spieler hat. Nach einem kurzem Dialog, der durch Multiple-Choice geführt wird, ist ein
Quest im Tagebuch abgelegt. Die Entwickler waren so frei, die langen und absolut langweiligen Dialoge etwas zu kürzen und die Texte kurz und mitunter auch sinnvoll zusammen zu fassen.
Bevor man sich nun ans Lösen der Aufgaben macht, sollte man eine kleine schlagkräftige Truppe zusammenstellen. Im örtlichen Dorf kann man einige Bauern mit etwas Gold für seinen Kampf gewinnen. Außerdem erhält man hier weitere Quests, die dem Spieler nach erfolgreichem Lösen mit Gold und Gegenständen belohnen.
In Ascension to the Throne muss fast immer gekämpft werden um die gestellten Aufgaben zu erfüllen. Von Diplomatie, Reden oder Handeln hat man in dieser Spielwelt noch nie etwas gehört.

Ein typischer rundenbasierender Kampf.

Das Spiel unterscheidet in normaler Spielwelt, in der man in Echtzeit aus der Third-Person-Perspektive mit seinem Alterego die Welt erkundet und in rundenbasierende Kämpfe. Gebiete, in denen man den Gegnern die Schädel einschlagen kann, werden durch leuchtende Grenzen markiert. Überschreitet man die farbliche Barriere, zeigt das Spiel die Truppenstärke des Feindes an und man kann sich für den Kampf oder Rückzug entscheiden. Schätzt man sich für stärker ein, schaltet das Spiel in den Schlachtmodus. Auffällig hier: man kann seine Truppen nicht so platzieren, wie man es gerne möchte. Dies ist besonders ärgerlich, wenn die gegnerische Armee über Fernkampfeinheiten verfügt, die eine weite Kampfreichweite haben und bereits zu Beginn einen Teil der eigenen Männer ohne Chance auf Verteidigung vernichten.