Aus koreanischen Gefilden hat es dieser Tage ein weiteres MMOG in unserer Breitengrade geschafft – "Corum Online" heisst das Spiel und natürlich haben wir bei Onlinewelten uns sofort in die Schlacht am kalten Bufett beziehungsweise im Lande Corum gestützt, um zu testen, ob es sich für euch lohnt, ebenfalls einen Blick auf das Spiel zu werfen.
"Corum Online" ist, wie alle seine Kollegen aus dem Gpotato-Rennstall, grundsätzlich erst einmal kostenlos spielbar. Erst beim Einkauf im Item-Shop werden echte Euro fällig. Allerdings ist der Item-Shop momentan noch nicht in Betrieb, ihr könnt also mit dem Schlachten des Sparschweins noch ein wenig warten. Auch welche Dinge genau man später dort wird kaufen können, ist bisher nicht bekannt.
HINTERGRUNDDas komplett englisch-sprachige Spiel spielt in der Welt Ephnentria, auf den fünf Kontinenten Elland (Corum), Robentia, Maraudon, Darthted, and Evia. Die Kontinente sind die Überreste der letzten fünf Götter, die sich am Anfang der Zeit im Kampf zwischen Chaos und Ordnung gegenüberstanden.
Ihre Seelen verbargen sie in Kristallen, welche versteckt für lange Zeit ruhten, Äonen, in denen sich Zwerge, Elfen und schließlich auch Menschen in den Welten niederliessen. Als einer der Ihren, Madongro, einen der fünf Kristalle benutzte, um daraus Macht zu gewinnen, führte dies zur Zerstörung des Kristalls und zum Umbruch der Welt. Alte Schrecken brachen hervor und in der ganzen Welt erwachten Dungeons aus ihrem Schlaf.
Nun hängt das Gleichgewicht von den vier verbliebenen Kristallen ab, die immer noch ungestört in den Tiefen ruhen... noch.

Die sogenannte World Map gleicht einem Übersichtsplan, auf dem Städte und Dungeons verzeichnet sind.
CHARAKTERERSCHAFFUNGZu Beginn stehen sechs verschiedene Klassen zur Auswahl, unter denen man sich zunächst nur für einen entscheiden kann. Später im Spielverlauf gibt es allerdings die Möglichkeit, sich für eine zusätzliche zweite Klasse zu entscheiden. Im Angebot befinden sich:
Fighter: ein starker Nahkämpfer, welcher seine Kraft überwiegend mit physischen Angriffen einsetzt
Priest: kann seine Gruppenmitglieder mittels eine Aura heilen und unterstützende Magie verwenden
Summoner: beschwört Elementare und kontrolliert Monster, die ihn dann im Kampf unterstützen
Ranger: ein geschickter Nahkämpfer, der sich tarnen kann und auch vor dem Einsatz von Giften nicht zurückschreckt
Sorceress: benutzt mächtige Magie, um in großem Umfang Schaden anzurichten
Arcus: ein klassischer Fernkämpfer, welcher sich ausschließlich auf seinen Bogen verlässt.
Die sechs Charakterklassen unterscheiden sich natürlich nicht nur im Namen und der bevorzugten Kampftechnik, sondern auch in ihren

grundlegenden Werten. Davon gibt es in "Corum Online" insgesamt fünf - eine überschaubare Auswahl also. Bis auf eine Ausnahme, nämlich den "Ego-Wert", sind die restlichen Werte klassisch zu nennen. Es gibt Stärke, die sich auf die Angriffskraft und die Tragkraft auswirkt, Intelligenz, welche das Mana beeinflußt, Ausdauer, die die Angriffsgenauigkeit und das Ausweichen verbessert und Vitalität, welche dafür sorgt, dass euer Char möglichst viele Hitpoints besitzt. Der Ego-Wert schlußendlich verlängert die Zeitdauer eurer Overdrive Skills.
Eine Auswahl unter verschiedenen Rassen gibt es bei "Corum Online" nicht. Alle Klassen (mit Ausnahme des Arcus, welcher der Rasse der Dark-Elf angehört) sind Menschen. Außerdem sind die Klassen fest an ein Geschlecht gebunden. Figher sind beispielsweise immer männlich, Summoner immer weiblich.
Optisch kann man seine Charaktere nur sehr minimal verändern. Das grundlegende Spielermodel ist bei allen Klassen desselben Geschlechts gleich, nur die Kleidung ändert sich dabei. Das einzige, was man selbst zusätzlich noch etwas variieren kann, ist die Frisur und deren Farbe.
Insgesamt kann man bis zu vier Charaktere pro Spielserver (von denen es bisher nur den Startserver namens Poseidon gibt) besitzten.
DER SPIELSTARTNach den Spielstart findet man sich bei "Corum Online" auf der sogenannten World Map wieder, auf der man sich selbst als Spielfigur bewegen kann und auf der ausserdem die verschiedenen interessanten Gegenden als Objekte zu sehen sind. Monster oder gegnerische Spieler gibt es auf der World Map nicht - sie dient einzig und allein zum Bewegen von A nach B. Objekte, die man hier finden und ansteuern kann, sind Städte und Dungeons. Bei letzteren bekommt man, wenn man die Maus darüberbewegt, auch eine Einblendung, die den Spieler über die Schwierigkeit des Gemäuers informiert und ihm auch anzeigt, ob der Dungeon gerade von einer
Gilde besetzt ist.

In den Städten gibt es das übliche Treiben von NPCs und Spielern.
Dies ist nämlich in "Corum Online" möglich. Gilden können Dungeons komplett für sich einnehmen und daduch dann verschiedene Vorteile geniessen, solange er in ihrem Besitz verbleibt. Als frischgebackener Level 1-Spieler sollte man allerdings zunächst darauf verzichten, sich gleich in die Schlacht zu stürzen und stattdessen eine Stadt aufsuchen. Je nachdem, für welches Gebiet man sich bei der Charaktererstellung entschieden hat, heisst die nächstgelegene Stadt entweder Ludilos oder Idha. Für den allerersten Char bietet sich Ludilos an, da man hier auch mit Level 1 bereits eine
Quest annehmen kann - in Idha geht dies erst mit Level 10. Sobald man sich per point&click einer Stadt oder einem Dungeon nähert, wird man per Button-Einblendung gefragt, ob man diese wirklich betreten will. Ein Click auf "confirm" befördert den Charakter dann stante pede ins Innere.
Dem Neuling wird übrigens zu Beginn mittels Pop-Up-Fenstern helfend unter die Arme gegriffen, welche Ihm hilfreiche Tips präsentieren, mit denen sich der Anfang ein wenig leichter gestaltet. Ein richtiges Tutorial gibt es allerdings nicht.
QUESTSIn den Städten selbst gibt es dann das typische Bevölkerungsschema einer durchschnittlichen
MMOG-Stadt: Einen Schmied, einen Schneider, einen Arzt, einen Banker, einen Dorfvorsteher und so weiter... alle können angesprochen werden, mit den meisten kann man auf irgendeine Weise Handel treiben und wenn man Glück hat, gibt es auch eine
Quest zu erledigen. Allerdings hält sich, wie gesagt, die Anzahl der
NPC in Grenzen, so dass das Questsuchen nicht gleich zur abendfüllenden Unternehmung ausartet. Erkennbar ist ein im Hilfe suchender
NPC dann sinnigerweise auch an dem "Help"-Schriftzug über seinem Kopf. Nimmt man die
Quest an, wandelt sich dieser in ein antreibendes "Go" und hat man später eine erfüllte
Quest für denjenigen
NPC dabei, wird man von einem freundlichen "Thanks" begrüßt.
Die
Quests selbst sind größtenteils nach dem bekannten Muster gestrickt: Entweder sollt ich eine bestimmte Anzahl Monster töten oder eine bestimmte Menge Items zusammensammeln. Diese allerdings müssen nicht immer durch Metzeln erworben werden, manchmal gibt es auch die Möglichkeit, sie käuflich zu erwerben, je nach Lust und Größe des eigenen Geldbeutels.
Momentan sind die Startdungeons allerdings recht gut besucht und da sie nicht instanziert sind, muss man sich unter Umständen mit vielen anderen Spielern um die gesuchten Mobs streiten. Der Respawn ist zwar recht zügig, allerdings tut das Gewusel zu vieler Spieler auf einem Haufen der Übersicht nicht wirklich gut.
15.08.2007 - 12:28 Uhr zerrok
Skills aus jeder Klasse zusätzlich erlernen.
16.07.2007 - 10:45 Uhr mistax
muss mann testen!!!!
03.05.2007 - 10:42 Uhr Mercya
Steuerung ist zugegebener Maßen ungewohnt, aber
klassisch und leicht.
2.Eine Worldmap hat zB Guild Wars auch. Sogar noch mehr
vereinfacht ;)
3.Man kann keine zweite Klasse wählen.
4.Die Items können nach einer bestimmten Zeit erst von
jedem aufgehoben werden, was bei vielen anderen MMORPG
auch so ist.
5.Quest Items kann man nicht verkaufen an andere
Spieler, genau wie die Ausrüstungsgegenstände ,die man
von Quests kriegt;)
6.Der Tester hat den Survivor Dungeon und den
Trainingsdungeon ausgelassen.
7. Es gibt ein Upgradesystem
.....
Wenn ich solche ungeneuen Tests lese, weiss ich schon
wieso ich Spiele lieber selber teste -.-"
20.04.2007 - 13:45 Uhr LOL