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70
Hype it!
Release: PC: 11.10.2005
XBox 360: 10.11.2006
PS3: 27.04.2007
Status: keine Angabe
Plattformen: PC, PS3, XBox 360
Publisher: Vivendi Universal
Entwickler: Monolith
Genre: Shooter
Off. Seite: keine Angabe
Fansite: keine Angabe

Kleine Mädchen

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Hype it!
Wer hat Angst vor dem kleinen Mädchen mit den schwarzen Haaren? Diese Frage dürften alle verneinen, die noch keinen blassen Schimmer davon haben, was in F.E.A.R. oder aufgeschlüsselt First Encounter Assault Recon los ist. Nachdem eben jener Titel vor knapp über einem Jahr für den Computer erschien, steht mittlerweile die erste Erweiterung zum Actiontitel im Handel und erfreut PC-Spieler bereits mit einer ordentlichen Ladung neuer Spielzüge. Auf der Xbox 360 war die Welt bisher in Ordnung, denn Mädchen in roten Kleidern waren hier bislang nur in netter und gut erzogener Art und Weise anzutreffen. In diesen Tagen ändert sich dies, denn Sierra bringt den blanken Horror auf die Next-Generation-Konsole und treibt selbst harten Kerlen kalten Angstschweiß auf die Stirn.

Die Feuereffekte sehen im Spiel gut aus. Die Darstellung der Innenräume kann leider nicht dermaßen überzeugen.

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Ziemlich hart und berechnend - so muss ein Protagonist sein. So will sich der Spieler sehen, mit Muskeln bepackt und natürlich mit jeder Menge blauer Bohnen ausgestattet. Zusätzlich noch einige
Spezialwaffen, wobei eigentlich ein Messer reichen würde, denn es gilt doch nur einem einzigen Schurken das Handwerk zu legen. Übertreibung ist des Schreiberlings Liebling, denn in FEAR ist in erster Linie alles anders und in zweiter Linie als man denkt. Nachdem der kinoreife Vorspann über den Bildschirm geflimmert ist, beginnt der Aufbau der Handlung. War dieser grimmige Kerl von eben der Protagonist? Nein, dies kann nicht sein, der hat doch den Wachmann dermaßen brutal aus dem Leben gerissen und was ist das für eine Eingreiftruppe, die dort ihr Unwesen treibt? Langsam aber sicher wird der Schleier der Unwissenheit gelüftet, der Spieler ist glücklicherweise nicht der Freak von eben, sondern ein frischgebackener Anführer einer FEAR-Einheit, der sich erst noch einen Namen in der Organisation verdienen muss.

Die Eingreiftruppe FEAR wurde 2002 gegründet und kümmert sich seitdem um abnormale Vorfälle, die möglichst unter dem Deckmantel der Verschwiegenheit und ohne Aufsehen abgewickelt werden sollten. Mit der Zeit erfährt der Protagonist immer mehr über die Hintergründe, während es auf die Jagd nach Paxton Fettel, dem finsteren Schurken aus den ersten Szenen des Spiels geht. Eine leichte Sache? Dies ist es in keinem Fall, wer sich an ein Spiel aus dem Hause Sega erinnert, wird schnell merken, dass auch in FEAR die Jagd nach dem Oberschurken nicht nur Licht ins Dunkel bringt, sondern ebenso eine ganze Weile dauert. Um genau zu sein 22 Untermissionen lang. Wobei Licht im Dunkel tatsächlich eine schicke Sache ist, denn ähnlich wie in Doom oder besagtem Spiel von Sega ist die Lampe des Spielers bester Freund.

Was geht hier mysteriöses vor sich? Die Atmosphäre in FEAR weiß zu überzeugen und gewinnt sogar einen Award.

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Die erste halbe Stunde gilt als Eingewöhnungszeit, um zunächst die Geschichte langsam zu verstehen und ein Gefühl für die Bedienung zu gewinnen. Wichtige Spielelemente wie Ducken oder Nahkampf erklärt das Spiel, die Zeitlupe gilt es am besten selbst zu erlernen und natürlich zu nutzen. Wer letztere Funktion vernachlässigt, wird nicht über Leichen gehen, sondern über den wird gegangen. Die Angreifer sind zwar Klone, aber deswegen noch lange nicht zimperlich - dumm hingegen manchmal schon. Oder passt unausgeglichen besser? In einer Minute stellen sie sich in den Raum und warten darauf, erschossen zu werden, einen Moment später sind sie dann so flink und greifen von allen Seiten an. Dann heißt es wie im Spiel mit Max Schmerz die linke Schultertaste gezückt und Gegner auslöschen. Doch sind die stupiden Einlagen im Vergleich zu den zahlreichen guten (geskripteten) Ereignissen selten. Die Gegner suchen Deckung hinter Kartons, Paletten, LKW, Regalen oder springen mit einem Rückwärtssalto aus dem Fenster und kehren unerwartet von der anderen Seite zurück. Einfach ist das Erledigen der Gegner nicht.
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