Noch nie wurde ein Egohooter so sehnsüchtig erwartet wie Doom 3. Schon die beiden Vorgänger setzten neue Maßstäbe im Bereich der Egoshooter. In unserem Preview erfährt ihr, warum auch Doom 3 die Spieleszene wieder in den Bann ziehen wird.
PhobosBeim Nachfolger von Doom2 übernimmt der Spieler die Rolle eines US-Marines, der auf einer Forschungsstation der Union Aerospace Corporation, auf dem Marsmond Phobos, seine Wache schiebt. Doch der Schein trügt. Tief unten, in den Laboren der Union Aerospace Corporation, spielt sich ein tragischer Vorfall ab. Durch einen Zufall öffnet Dr.Betrüger, bei einem Test, das Portal zur Hölle. Dämonen gelingt es durch das Portal zu kommen und alle Mitarbeiter in den Labors werden zu gefühlslosen Zombies. Nur der Spieler überlebt diese Katastrophe und kämpft sich durch die Station. Ihr trefft auf weitere Überlebende die euch helfen, Türen zu öffnen oder euch durch Horden von Gegner zu Schiessen. Die Levels könnten verschiedener nicht sein, einmal seit ihr ein einem hochmodernen Raum, nach ein paar Metern kommt ihr in einen Raum der mehr an das Mittelalter als an Hochmoderne Einrichtungen erinnert. Am Ende kommt ihr in die Hölle selbst, wo ihr auf die grausamsten Kreaturen treffen werdet.
Atemberaubende Grafik!Die Grafik von Doom 3 wird auf der Portaltechnik aufgebaut, und verwirft das BSP/PVS (System auf dem die Levels aufgebaut sind) Konzept der vergangenen Engines endgültig. Dank der Portaltechnik muss nichts mehr Vorberechnet werden. Somit müssen einzelne Elemente nicht statisch sein, dadurch können z.b: Deformierungen, Explosionen und Umwelteinflüsse besser dargestellt werden. Die Modelle werden erst mit tausenden von Polygonen erstellt, dann mit einer Bumpmap, eine Art künstliche Haut damit das Model nicht zu glatt wirkt, überzogen, die
Polygone werden verringert und eine Textur aufgetragen. Die Doom 3-Engine zeigt trotz
Polygone Verringerung das Model in sehr hoher Auflösung. Die Texturen werden von Designer Legende Kenneth Scott erstellt. Er war auch für die Texturen in Quake

3 verantwortlich. Animationsexperte Fredrik Nilsson ist für die Animationen zuständig. In Kleinstarbeit baut er jedes einzelne Skelett auf und animiert es mit. Dynamische Licht und Schatten-Effekte, sogar auf Models, sorgen für den Realismus im Spiel. Spektakuläre Licht und Physik-Effekte sind danke Doom 3-Engine kein Problem mehr. Die Maps in Doom 3 sind vollständig Modelliert. Das heißt, aus jeder Decke, Boden kann eine Kreatur kommen. „ Der Spieler soll sich vor Angst in die Hosen machen“ sagte Tim Willits, CEO bei idsoftware, in einem Interview. Bei solch einer Grafikpracht
ist es natürlich kein Wunder das die Hardware Anforderungen sehr hoch sind. Unter einem P4 mit 1.8 GHZ geht nicht viel.
Geniales SpielerlebnisIm Spiel selber kommt man in den Genuss von futuristischen Levels und Waffen. So könnt ihr zwischen Acht Waffen wählen: einer Pistole, einem BFG, schießt Atombomben, einem Sturmgewehr, einer Shotgun, einem Raketenwerfer, einer Kettensäge, verschiedenste Granaten und eine Plasma Rifle. Im Verlauf des Spieles trefft ihr auf viele alte Bekannte Gesichter, die auch schon in den ersten beiden Teilen des Kultspiels zu sehen waren. Imps & Co sind auch in Doom 3 wieder zu finden. Natürlich nicht in Pixelgrafik sondern in schicker 3D Pracht. Vom harmlosen Zombie bis zum Riesigen Monster-Spinnen ist alles zu finden. Bei den Levels setzt idsoftware ganz auf Klaustrophobie. Der Spieler schleicht durch enge und dunkle Räume und muss immer drauf achten das nicht irgendeine Kreatur um die Ecke springt. Verantwortlich für die Level Gestaltung sind Paul Jaquays, Tim Willits und Christian Antkow.
Eine geballte Ladung SoundAuch in Sachen Sound wurde viel gearbeitet. Bis zu 70 Soundquellen werden eingebaut (in den meisten Spielen sind es höchstens 30). So wird das kratzen oder Heulen einer Kreatur lauter, je näher man ihr kommt. Auch das Pochen des Herzest wird immer lauter. Ob Trent Raznor von NIN wieder für den Soundtrack verantwortlich ist, ist leide r nicht bekannt. Der Multiplayer-Modus fehlt dabei aber leider sehr Mager aus. So dürfen sich nur 4 Spieler in einem Server bekämpfen. Neben
Death Match und Team
Death Match wird es auch
Capture The Flag Last Man Standig Modus geben. Ob es den Co-Op Modus geben wird ist nicht bekannt. Im Co-Op Modus schießen sich Spieler, per Internet oder LAN, durch das ganze Spiel. Für idsoftware ist der Multiplayer-Modus nicht so wichtig weil sie ein Perfektes Singleplayer Spiel schaffen wollen.
Nach dem Erscheinen sollen auch noch Zwei Addons Entwickelt werden. Ein Single und Multiplayer-
Addon. Erscheinen wird das Spiel Ende 2003. Mit weiteren Verschiebungen kann gerechnet werden.
Ersteindruck:
Doom 3 ist ein sehr gruseliger und spannender Action-Shooter. Der durch seine tolle Grafik und sein unglaubliches Spielerlebnis nicht nur Shooter-Fans fesseln wird. Doom 3 wird mit Sicherheit neue Maßstäbe im Bereich der Egoshooter und Grafik setzten. Ob idsoftware einen Mega-Hit landet erfährt ihr erst Ende 2003. Ich persönlich freue mich schon sehr, Doom 3 in meinen Händen zu halten.