Denis Brown Besonders viel gab's noch nicht von Red Faction 3 zu sehen, aber zumindest spielerisch klingt das Konzept interessant. Mal sehen, ob die Jungs von Volition noch ein wenig an der Grafik schrauben können. Bis zum Release im Jahr 2009 ist aber noch eine ganze Menge Zeit. Also abwarten und Tee trinken.
Neuesten Forschungen zufolge soll die Atmosphäre des Mars ziemlich bleihaltig sein - zumindest wenn man Volition und THQ Glauben schenkt. In Red Faction: Guerilla dreht sich wieder alles um einen Bürgerkrieg auf dem roten Nachbarn, den Xbox 360-, PC- und PS3-Besitzer irgendwann 2009 ausfechten werden. Wie gut die neue Physikengine der taktischen Ballerei steht, erfahrt ihr im Preview.
Man lernt eben nie aus. Fünf Minuten Präsentation mit Volitions Vize-Präsident Dan Cermak und schon sind alle grafischen Illusionen dahin. Mit Vergnügen führte dieser der versammelten Pressemannschaft vor, mit welch einfachen Tricks gearbeitet wird, wenn in Shootern größere Bauten in die Luft fliegen sollen. Zwischen viel Effekthascherei kommt in den meisten Games nur das so genannte "Corpse Replacement" zum Einsatz. Sprich: während euch allerhand Detonations- und Raucheffekte ablenken, wird einfach das Modell des intakten Gebäudes gegen das eines zerfallenen ausgetauscht. Wirklich überraschend ist das natürlich nicht, doch wenn man es so deutlich vor die Nase gehalten bekommt, verlieren solche Grafikspielereien schnell an Reiz. Sogar Crysis wurde vorgeführt, um zu verdeutlichen, dass selbst in diesem Spiel nur feste Gebäudeteile ineinander fallen, was ein wenig an ein zusammenstürzendes Kartenhaus erinnert.
Wer drei Sekunden später keinen Weg aus diesem Gebäude gefunden hat, wird unter dem Schutt begraben
Der Sinn hinter dieser Einleitung war natürlich abzusehen. Es war ein Mittel, um den Detailgrad an Zerstörung im teambasierten Third-Person-Shooter Red Faction: Guerilla hervorzuheben, der sich bei Volition in der Entwicklung befindet. Mit Hilfe einer erweiterten Havoc-Engine sollen angeschlagene Bauten sozusagen zerbröseln
und physikalisch glaubwürdig einfallen. Dazu wurden den tragenden Elementen unterschiedliche Statikwerte zugewiesen, deren Veränderungen in Echtzeit berechnet werden. Die frühe Version der Xbox 360-Fassung war bereits in der Lage, dies hervorragend zu veranschaulichen, wobei die Statik im Debug-Modus in Form von Zahlen visualisiert wurde. Nicht dass man sich als Außenstehender wirklich einen Reim darauf hätte machen können, aber das grafische Endprodukt war recht überzeugend. Egal von welcher Seite das Vorführgebäude beschädigt wurde, es kollabierte immer in einer glaubwürdigen Kettenreaktion.
Dieses recht beeindruckende Feature wäre natürlich nicht als erstes vorgestellt worden, wenn es nicht als roter Faden für die Präsentation hätte dienen sollen. Tatsächlich sorgt die ausgefeiltere Physik der an sich schon leistungsfähigen Havoc-Engine für einige Änderungen im Gameplay, die Red Faction-Veteranen auf den ersten Blick verstimmen könnten. Am auffälligsten ist dabei der Wechsel von der Ego- in eine Verfolger-Ansicht, die zugunsten der Übersicht Einzug fand. Laut den Entwicklern wäre es in der First-Person-Perspektive nicht so einfach festzustellen, dass das Gebäude, in dem man sich gerade befindet, zusammenzufallen droht. Doch soll genau dieses Element für taktische Würze sorgen, denn vereinzelte Bauten werden von besonders hohem strategischen Nutzen in einer Schlacht sein. So lässt sich mit einem zerstörten Funkturm nur schlecht Verstärkung rufen, während ein strategisch geschickt platziertes Haus an der Front prima Deckung verschafft. Sollte alles so aufgehen, wie man es sich verspricht, dürfte das Spiel den angepeilten Grad zwischen blanker Action bzw. Zerstörungswut und taktischem Schlachtgemenge problemlos treffen.
Gegen eine Überzahl helfen auch leuchtstarke Waffen nichts
Dan Cermak sagte, Volition habe sich für Teil drei das Konzept des Original-Red Faction vorgenommen, um es zu überarbeiten. Nach wie vor geht es also um ein teambasiertes Gameplay mit taktischem Einschlag und viel intuitiver Baller-Action. Doch wird auch die ursprüngliche Story weitergesponnen, wenn auch fünfzig Jahre später. Die Besiedlung des Mars ist weiter fortgeschritten und floriert, da noch immer Rohstoffe abgebaut werden. Zum Ärgernis vieler kontrolliert die allmächtige EDF jedoch allein die Preise sämtlicher Güter und hält die von der Erdversorgung abgeschnittenen Arbeiter an der kurzen Leine. Eine Revolte liegt in der Luft, deren kriegerischer Ausgang sich unmittelbar auf das Erscheinungsbild der Marssiedlungen auswirkt.
Euer virtuelles Alter Ego wird einer der Kolonisten sein, die sich gegen die Obrigkeit auflehnen. Die Missionen, die ihr durchlauft, werden sich dabei natürlich kaum von denen anderer Genrevertreter unterscheiden. Meist geht es um das Dezimieren der gegnerischen Partei oder das Besetzen und Halten strategisch wichtiger Objekte - etwa ein bestimmtes Gebäude oder ein Versorgungs-Konvoi. Neben einem schnellen Zeigefinger ist da natürlich auch ein wenig Taktik und Schlitzohrigkeit gefragt. Im Gegensatz zu den Vorgängern werdet ihr allerdings nicht auf das beliebte Terraforming zurückgreifen können. Zumindest ist es nicht mehr möglich, mit sämtlichen Waffen Löcher in die Umgebung zu schießen bzw. zu sprengen, da man sich bei Red Faction: Guerilla auf ganz andere Aspekte konzentriert hat.
Also Ich mag Red Faction ohne hin Teil 1 und 2 gekauft
und gespielt nur scheisse das Volition einen
third-person-shooter draus macht nur deswegen werde ich
mir das spiel erst kaufen wenns auf 30€ gesunken ist
22.04.2008 - 03:16 Uhr SpecialRUS
und gespielt nur scheisse das Volition einen
third-person-shooter draus macht nur deswegen werde ich
mir das spiel erst kaufen wenns auf 30€ gesunken ist