Highlight-Bild

Autor

Weitere Artikel vom Autor

Informationen

198
Hype it!
Release: keine Angabe
Status: Released
Plattformen: MMOG
Publisher: NCSoft
Entwickler: keine Angabe
Genre: Onlinespiel
Off. Seite: eu.exteel.com
Fansite: keine Angabe

Perfekter Pausen-Snack

Beitrag bookmarken
10
Hype it!
Gehüllt in mehrere Tonnen Stahl, eine dicke Maschinenpistole in jeder Hand und ein Raketenantrieb auf dem Rücken - was bitte soll mich jetzt noch aufhalten? Die Weltherrschaft scheint zum Greifen nah, während ich mit meinem Mech - gegen den Fahrzeuge und Häuser wie Spielzeug aussehen - durch die Straßen stampfe. Doch einen Haken hat die Sache: Ich bin nicht der einzige Riesenroboter in der Stadt und offensichtlich haben die übrigen Mechpiloten keine Lust, die Weltherrschaft mit irgendwem zu teilen.

Warum sich irgendwelche Leute mit futuristischen Mechs gegenseitig kräftig auf die Rübe geben? Wer jetzt eine ausgefeilte Hintergrundgeschichte erwartet, sollte lieber gleich zu einem anderen Spiel greifen. Wer einfach nur Action pur und jede Menge PvP will, der ist bei Exteel genau richtig!

Über die so genannte Lobby wählt man den Spielmodus, sucht nach Mitspielern und hat Zugriff auf den Chat.

Zur Galerie
Darf's auch ein bisschen mehr sein?
Bei Exteel scheint die Vorgabe wie folgt gelautet zu haben: Gebt dem Spieler die ultimative Vernichtungsmaschine und lasst sie ihn noch mächtiger machen! Ein riesiger Roboter allein ist schon stark, aber ein Mech, der dank Raketenantrieb sogar fliegen kann und dabei mit Schild und Lichtschwert bewaffnet ist - das ist einfach nur wahnsinnig übertrieben. So übertrieben, dass es schon wieder stimmig und passend wirkt.
Zu Anfang ist der eigene Mech allerdings noch vergleichsweise harmlos. Die ersten Waffen müssen in mehreren Tutorialmissionen erst verdient werden. So lernt man spielerisch die angenehm simple
und eingängige Shooter-Steuerung und erfährt gleichzeitig einiges über die verschiedenen Waffen und das übrige Kampfverhalten der mächtigen Stahlkolosse. Ob ihr lieber wie die futuristische Variante eines schwer gepanzerten Kreuzritters oder als stählerne Version der hübschen Lara Croft mit zwei Schnellfeuerwaffen in jeder Hand in die Schlacht zieht, bleibt ganz euch überlassen. Nun gut, aussehen wird euer massiver Mech nie wie die anmutige Lara Croft, aber auch das Erscheinungsbild ist veränderbar. Im Laufe des Spiels verdient ihr zahlreiche Credits, die ihr sofort in eure Kampfmaschine investieren könnt. Jedes Teil des Mechs ist dabei einzeln austauschbar, sodass ein sehr individueller Look möglich ist. Die Teile sehen aber nicht nur anders aus, sondern bieten natürlich auch unterschiedliche Vor- und Nachteile, die entsprechende Kampfstile unterstützen. Es liegt also ganz in eurer Hand, ob ihr lieber ein agiler Fernkämpfer oder ein gepanzertes Ungetüm der ersten Schlachtreihe sein wollt.

Epilepsiewarnung!
Nachdem das Tutorial erfolgreich absolviert ist und man seinen Mech den Vorlieben entsprechend mit dem Startgeld ausgerüstet hat, kann es schließlich losgehen. Zwischen fünf Spielmodi lässt sich derzeit wählen: Deathmatch, Team Deathmatch, Territory Control, Capture the Flag und Last Stand. Diese Spielarten bieten genau das, was ihre Namen bereits vermuten lassen. Ausgenommen ist der Modus Last Stand, der als einziger nicht auf dem Spieler-gegen-Spieler-Prinzip basiert. Hier lautet das Ziel, eine Basis zusammen mit bis zu 7 weiteren Spielern gegen jede Menge NPC-Eindringlinge zu verteidigen. Dementsprechend langweilig fällt diese Variante aus, denn die Arbeit an der Gegner-KI stand bei der Entwicklung von Exteel ganz offensichtlich nicht im Vordergrund. Viel spannender sind die klassischen Modi wie Deathmatch und Capture the Flag. Hier geht es wirklich zur Sache und in puncto Action steht Exteel damit im MMOG-Genre ganz weit vorn.

Exteel spielt sich schnell, sehr schnell. Anzuhalten, um diesen Screenshot zu machen, wurde sofort mit dem Tod bestraft.

Zur Galerie
Während es beim normalen Deathmatch fast ausschließlich auf gutes Reaktionsvermögen und ein gutes Verständnis seines Mechs ankommt, ist beim Team Deathmatch und dem guten alten Capture the Flag deutlich mehr Taktik gefragt. Seine Kampfmaschine beherrschen muss man jedoch - egal in welchem Modus. Zu beachten gibt es vor allem drei Dinge: Reichweite, Überhitzung und Energie. Obwohl die Reichweite zum Gegner natürlich bei Angriffen mit allen Waffen eine Rolle spielt, sollte man sie beim Einsatz von Nahkampfwaffen ganz besonders beachten, da man sonst nur allzu schnell ins Leere schlägt.
Zudem erhitzen sich sämtliche Waffen beim Gebrauch und erreichen bei intensivem Einsatz schnell eine kritische Temperatur. Sobald diese Überhitzung eintritt, dauert es zunächst einige Sekunden, bis die Waffe wieder abgekühlt und einsatzbereit ist. In der Zwischenzeit bleibt nur der Griff zur Zweitwaffe. Am beliebtesten ist die Kombination aus Maschinenpistolen als Erst- und Schwert sowie Schild als Zweitwaffe. Sobald die Läufe der Feuerwaffen also anfangen zu glühen, wird die Klinge gezückt und der Nahkampf gesucht. Der grüne Energiebalken steht für die Batterie des Raketenantriebs, der im Kampf unverzichtbar ist. Denn um dem Kreuzfeuer der Gegner einigermaßen ausweichen zu können, ist es unumgänglich, ständig in Bewegung zu bleiben. Wem mitten im Getümmel die Energie für den Boost ausgeht, der hat einen oftmals entscheidenden Geschwindigkeitsnachteil.
Artikel weiterempfehlen
Seiten: 1 2

Kommentare

Um Kommentare zu schreiben, musst du dich zuerst anmelden.
Du besitzt noch keinen Account? Dann registriere dich im Forum!

Es wurden noch keine Kommentare abgegeben!

Partner

  • Spellborn
  • Sevenload
  • Sevenload
  • Gametribe

Tools

WoW-Datenbank
LotRO-Datenbank