Daniel "d0c" Ullrich Luftschlacht-Feeling in einem MMOversum. Jumpgate: Evolution verspricht nicht nur eine interessante Grafik und intuitive Steuerung, sondern bietet auch allen Fans von Privateer und Wing Commander eine echte Onlineumgebung für ihre Zielübungen. Doch neben der Joystick-Nation dürfen auch alle anderen den Schritt durch das Sprungtor in eine virtuelle Welt wagen, denn es soll jedem etwas geboten werden.
Lang ist es her, dass Wing Commander, X2 und weitere Vertreter von SciFi-Flugsimulationen die heimischen PCs in ein virtuelles Schlachtfeld verwandelten. Mit Jumpgate: Evolution unternimmt Entwickler NetDevil hoffnungsvoll den Versuch, dieses spezielle Genre zu neuem Glanze zu führen. Und dies nicht allein mit Sidewinder, Gamepad und Co., sondern vor allem mit einem einsteigerfreundlichen Universum und nicht zuletzt mit viel MMO-Weltraumaction.
Wer kennt solche Tage nicht? Man sitzt in seinem Wohnzimmer, der Mond scheint bedächtig durch die Scheiben des doppelt verglasten Fensters und hüllt die Welt in aschfahles Licht. Das Funkeln am Firmament erinnert daran, dass der Mensch in diesem Universum doch nicht allein ist. Man blickt voller Ehrfurcht zu den Sternen und beginnt zu träumen. Träume von Ruhm und Ehre. Träume von tapferen Kameraden, Aliens, Liebschaften im All und treu ergebenen Flügelmännern. An solchen Tagen wünscht man sich wieder zurück in eine andere Zeit und natürlich in seine heiß geliebte Raptor, voll bewaffnet, startklar und bereit, den Feinden der Tigerclaw gehörig in den A***** zu treten.
Die Konzeptzeichnungen konnten praktisch 1:1 umgesetzt werden.
In diese alten Tage zurückversetzt fühlten wir uns wohl nicht allein, als wir zusammen mit hunderten von Interessierten die Möglichkeit bekamen, das neue Codemasters-MMO Jumpgate: Evolution anzuspielen. Auf der diesjährigen Connect in Birmingham, der Hausmesse von Codemasters, wurde nicht nur offiziell bekannt gegeben, dass sich die Entwicklerschmiede NetDevil erfolgreich mit MMO-Spezialist Codemasters gruppiert hat, sondern auch, dass das
Space-Massive-Multiplayer-Game nach einer ein eineinhalb-jährigen Entwicklungszeit wohl noch in diesem Jahr die heimischen PCs ins X-Wing-Fieber zurück teleportieren wird.
Doch wie genau evolutioniert man ein Jumpgate? Die Antwort ist denkbar einfach. Man nehme ein Cockpit aus dem seit einem halben Jahrhundert bestehenden Vorfahren, füge Flügel in Form einer komplett neuen Grafik, Lichteffekte und Umgebung hinzu, montiere neben Steuerknüppel und Knöpfen eine intuitive Steuerung für Maus oder Joystick und runde es mit einer dicken Online-Bombe ab. Fertig ist ein Kampfflieger der neuen Generation, bestimmt für nur einen Zweck: Den Einsatz in einer MMO-SciFi-Welt.
Entwickler NetDevil erfindet das Rad oder passender den Warpantrieb mit Jumpgate: Evolution sicherlich nicht neu. Dies ist aber auch gar nicht notwendig. Die Spieleschmiede aus den USA konnte mit dem ersten Teil der Jumpgate-Serie bereits Erfahrungen im Genre und vor allem in einem MMO sammeln. Durch die Verbindung aus Flugsimulation und Multiplayer-Welt faszinierte die Parentalgeneration bereits in der Vergangenheit.
Impuls- oder Warpantrieb? Doch ist der Nachfahre sicherlich kein einfacher Abklatsch, keine Extension oder ein Update zum älteren der beiden Sprungtor-Spiele. Berücksichtigt man die Einsteigerfreundlichkeit und die schon von Beginn an schnelle Action, kann man dem Entwickler nur ein deutliches und hoffentlich nicht voreiliges Lob aussprechen. Denn man glaubt es kaum - das SciFi-MMO verspricht in Sachen Geschwindigkeit und Bedienerfreundlichkeit derzeit nichts, was es nicht hält. Schnell eine der drei Rassen ausgesucht, den Namen eingegeben, die Mission akzeptiert und schon wird man aus einer Startrampe mit glühendem Nachbrenner in Richtung Weltraum katapultiert.
Jumpgate Evolution geizt nicht mit ansehnlichen Effekten.
Dort angekommen, entdeckt man binnen Sekunden, dass sich der kleine Fighter genau so steuert wie man es von ihm erwartet. Mit der Maus zielt man auf Gegner und bewegt den stählernen Pfeil in deren Richtung, um schließlich die Bordgeschütze zu entleeren. Die Tasten W, A, S und D dienen wie erwartet zur Beschleunigung, zum Bremsen und seitlichen Ausweichen. Q und E ermöglichen die flugsimulationstypische und allseits beliebte Fliegerrolle. Doch wollen wir hier nicht den Eindruck erwecken, dass die gerade geschilderte Steuerung schon alles war, was JG:E zu bieten hat. Allein dies genügt jedoch schon, um seine ersten AI-Gegner in Metallstaub zu zerlegen.
Missionen sind meist nach demselben Prinzip gestaltet. Erforsche den Asteroiden, bekämpfe zehn Gegner oder spioniere für deine Fraktion. Werdet ihr entdeckt oder habt ihr Gegner Nummer eins erledigt, läuft es wie beinahe in jedem anderen Spiel darauf hinaus, dass man dem feindlichen Fighter zeigt, wer die besseren Geschütze an Bord hat.
Eine wirkliche Neuerung ist jedoch die interaktive Umwelt sowie die Möglichkeit der Entwickler, jederzeit Einspielungen von neuen Inhalten oder neuen Universen vorzunehmen. Da die Sprungtore, denen das Spiel seinen Namen verdankt, in der Demo leider gesperrt waren, können wir euch leider nicht berichten, wie bequem die Reise ist.
wäre cool wenn man wie bei freelancer auch einfach ein
Händler spielen könnte, genrell stellt sich mir die
Frage ob man verschiedene "klassen" zur Auswahl hat.
Fände nen Mechaniker auch cool.
Jawoll, ich hoffe das Game kommt an den Urknochen
Freelancer heran, das macht selbst jetzt noch riesigen
Spaß! Und ich hoffe Jumpgate wird das auch tun
03.04.2008 - 11:14 Uhr Hegermeister
auch nicht von EVE ablenken.
03.04.2008 - 09:21 Uhr Nescire
Händler spielen könnte, genrell stellt sich mir die
Frage ob man verschiedene "klassen" zur Auswahl hat.
Fände nen Mechaniker auch cool.
01.04.2008 - 21:29 Uhr NeverNight
Freelancer heran, das macht selbst jetzt noch riesigen
Spaß! Und ich hoffe Jumpgate wird das auch tun
01.04.2008 - 12:51 Uhr Wonder Miracle