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Release: PC: 08.05.2008
Status: keine Angabe
Plattformen: PC
Publisher: Black Inc.
Entwickler: Black Sea Studios
Genre: Strategie
Off. Seite: worldshift-game.com
Fansite: worldshift.onlinewelten.com

Von Stämmen und Menschen

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Hype it!
Im 21. Jahrhundert rast ein unbekanntes Flugobjekt auf die Erde zu, das von den ratlosen Wissenschaftlern den Namen "Shard Zero" verpasst bekommt. Nach vielen Berechnungen ist klar: Das Ding trifft die Erde frontal, jegliche Sicherungsmaßnahmen sind zu spät. Der Aufprall bringt jedoch nicht nur Zerstörung, sondern auch eine unbekannte Seuche mit auf den gebeutelten Planeten. Tausend Jahre später leben dort drei Fraktionen: Die Menschen suchen Schutz in fünf Megacities, wo man die Seuche durch allerlei technischen Schnickschnack davon abhält, die wenigen Überlebenden zu infizieren. Die Stämme (im Original Tribes) leben außerhalb der Megacities. Mehr Mutant als Mensch, vegetieren sie in steinzeitlichen Dörfern vor sich hin. Als dritte Fraktion tritt der Kult auf den Plan, über den es bisher jedoch keine offiziellen Informationen von Entwicklerseite gibt.

Dank der Gamebryo-Engine sieht Worldshift sehr hübsch aus.

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Die Welt hat sich in der Zwischenzeit geändert, eine intakte Infrastruktur gibt es nicht mehr - sofern man außerhalb der großen Städte wohnt. Eine unbekannte, vielleicht außerirdische Vegetation hat sich an der Oberfläche des Planeten ausgebreitet. Ressourcen findet man bestenfalls noch außerhalb der Megastädte, also müssen die verbliebenen Menschen immer wieder in die Gebiete der mutierten Stämme eindringen, wo Kämpfe bereits vorprogrammiert sind. Zu allem Überfluss mischt sich der Kult in die Angelegenheit ein, woraus ein waschechter Drei-Frontenkrieg hervorgeht. Vor Spielbeginn entscheidet man sich für eine der drei spielbaren Fraktionen. In der Kampagne erlebt man die Story der einzelnen Parteien und findet langsam heraus, was bereits passiert ist und noch passieren wird.

Das Gameplay präsentiert sich als äußerst simpel und verzichtet komplett auf den sonst üblichen Basenbau. Die Kommandoeinheit,
mit der man startet, ist komplett für die "Rekrutierung" der Truppen zuständig. Klickt man das entsprechende Einheitensymbol an, erscheint nach einigen Sekunden der gewählte Trupp oder das gerufene Fahrzeug auf dem Bildschirm. Außerdem ist es möglich, bis zu drei Offiziere anzuheuern. Das sind besonders starke Einheiten, die teils unverzichtbare Spezialfähigkeiten im Gepäck haben. Der Assassine kann Gegnern sowohl von nahem als auch aus der Entfernung mit nur einen Schuss oder Schlag den Garaus machen.

Taktisches Vorgehen ist natürlich, wie bei jedem anderen Echtzeitstrategiespiel, auch in Worldshift gefragt. Es kommt aber nicht nur auf einen ordentlich gemischten Trupp an, der nach dem Schere-Stein-Papier-Prinzip funktioniert, sondern auch auf die Reichweite der Kerle. Je nach Waffengattung spielt zudem die Entfernung der gegnerischen Parteien untereinander eine Rolle. Ein Trupp Marines mit Schnellfeuergewehren trifft aus der Ferne natürlich deutlich schlechter als aus wenigen Metern. Sniperwaffen sind dagegen nur über große Distanzen wirklich tödlich und würden auf geringe Entfernung nicht mal einen schlafenden Elefanten erwischen.

Die eigenen Mannen verstärkt man mit gefundenen Upgrades. Meistens knöpft man die Erweiterungen großen Bossgegnern ab, die man im Laufe der Kampagne besiegen muss. Je nach Beschaffenheit des Items kann man damit zum Beispiel den eigenen Kommandanten ausrüsten, um die Panzerung oder Waffenpower dauerhaft zu verstärken.

Viele verschiedene Locations warten auf den Spieler, unter anderem auch eine schöne Dschungellandschaft.

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Der Multiplayermodus macht derweil einen sehr viel versprechenden Eindruck: Neben den üblichen Spielmodi wie Free for All wird vor allem der Coop-Modus sicherlich eine Menge Spieler anziehen. In der gezeigten Fassung versuchten vier Parteien, von getrennten Startplätzen gemeinsam einen riesigen Roboter auszuschalten. Jeder Spieler hat dabei seine Aufgabe - zum Beispiel Energieversorgung kappen oder dem Gegner den Nachschub dauerhaft abschneiden. Sofern alles perfekt läuft, trägt man gemeinsam den Sieg davon.

Grafisch wird der Titel bis zum Release sicherlich nicht veralten. Die stark modifizierte Gamebryo-Engine zaubert eine höchst detaillierte Grafikpracht auf den Bildschirm. Kaum zu glauben, wozu ein für ein Rollenspiel entwickeltes Technikgerüst tatsächlich fähig ist. Zu diesem frühen Zeitpunkt kann man in Sachen Optik aber noch kein endgültiges Fazit ziehen, bis zum Release wird sicherlich noch einiges passieren.

Ersteindruck:

Worldshift hebt sich angenehm vom Echtzeit-Allerlei ab: Anstatt langwierigen Basenbau zu betreiben, steigt man sofort in die Action ein. Auch wenn bisher noch nicht allzu viel von der Story und der Einzelspielerkampagne zu hören war, scheinen sich die Entwickler viel Mühe zu geben, eine Hintergrundgeschichte in einem recht unverbrauchten Universum auf die Beine zu stellen. Der Mehrspielermodus klingt jetzt bereits interessant: Insbesondere der Coop-Modus dürfte jede Menge Anhänger hinter sich scharen.
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