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Hype it!
Release: PC: 2007
Status: Open Beta
Plattformen: MMOG
Publisher: K2 Network
Entwickler: IMCgames
Genre: Onlinespiel
Off. Seite: swordofthenewworld.com
Fansite: sotnw.onlinewelten.com

Actionreicher Familienausflug in die neue Welt

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Hype it!
"Herzlich Willkommen in der neuen Welt, viele Gefahren warten auf Dich und deine Familie..." Das Schiff hält am Hafen und der Kapitän geleitet euch in die mittelalterlich wirkende Stadt. Klassische Musik untermalt die Szene als die drei Helden voranschreiten.Auffallende Kostüme, viele grün-blinkende Quests und Aussichten auf jede Menge Händler. Das Abenteuer kann beginnen: Werfen wir einen Blick auf das gerade gelaunchte MMOG "The Sword of the New World: Granado Espada".

Verwandtschaft über Alles

Drei? Familie? Richtig. Nachdem man sich registriert hat, findet man sich nicht direkt im Menü zur Charaktererstellung wieder, sondern bestimmt erstmal einen Familiennamen. Die große Besonderheit in SotNW ist nämlich, dass man mit gleich drei verschiedenen Charakteren zu selben Zeit durch die Lande zieht. Alle besitzen individuelle Eigenschaften, Ausrüstungsgegenstände, usw., tragen jedoch alle den gleichen Nachnamen. In dem so genannten Quartier sammeln sich alle erstellten Charaktere der Familie. Zunächst besitzt jeder 4 Charakterslots, die aber später durch das Lösen von Quests erweitert werden können. Im Endeffekt ist es jeder Familie möglich 4 Quartiere mit je 9 Charakteren zu besitzen. So ist es möglich immer wieder neue Gruppenkombinationen zusammenzustellen.

Beim Erstellen einer Musketier-Dame fällt die Auswahl des Kostüms nicht leicht.

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Bei der Charaktererstellung wird die grafische Qualität des Spiels schnell ersichtlich. Die im Barockstil gehaltenen Kostüme sind eindeutig mit Liebe zum Detail geschaffen worden. Von diesen gibt es zahlreiche männliche sowie weibliche Variationen, sodass die Auswahl nicht ganz leicht fällt. Neben dem Geschlecht und dem Outfit kann man natürlich auch die Klasse des Charakters bestimmen. Die Wahl hat man zwischen dem Kämpfer, Magier, Kundschafter, Musketier und Elementalisten, dazu jedoch später mehr. In SotNW ist es dem Spieler nicht möglich eine andere Rasse als den Menschen zu spielen, was jedoch aufgrund des Szenarios auch unsinnig erscheinen würde. Allerdings ist es etwas bedauerlich, dass außer dem Kostüm weder Frisur noch andere körperliche Eigenschaften der Charaktere geändert werden können.

Auf geht's in die neue Welt!

Schnell findet sich also meine Familie auf einem Schiff in die mysteriöse neue Welt wieder. Wie jedes gute Spiel wartet auch Granado Espada mit einem Tutorial auf, das zunächst einmal alle wissenswerten Informationen liefert. So bringe ich also dem Kapitän seinen gewünschten Rum und hoffe, dass das Schiff dennoch ankommt. Mit der Grundausstattung ausgerüstet, beginnt die Reise durch die mit Fachwerkhäusern geschmückte Stadt. Wer an die WASD-Steuerung aus anderen Onlinespielen gewöhnt ist, wird zunächst einige Schwierigkeiten bekommen. Das Bewegen der Figuren geschieht allein durch das Klicken mit der Maus nach guter
alter RTS Manier. Es ist möglich, jeden seiner Charaktere einzeln zu lenken oder aber einen Teamleiter zu haben, dem die anderen beiden Familienmitglieder folgen. Letzteres erweist sich für Städtetouren als am sinnvollsten. Hat man sich aber in die ungewöhnliche Steuerung eingespielt, kann es endlich losgehen.

Viele Aufträge lassen sich an grünen Ausrufezeichen über den Köpfen der NPCs erkennen, sodass man gleich ins Abenteuer starten kann. Spricht man einen der Questgeber an, wechselt die Kameraperspektive in eine Nahaufnahme des Gesprächpartners. Mehrere Gesprächsoptionen ermöglichen Smalltalk mit den Charakteren, sowie das annehmen verschiedener Aufgaben. Diese bestehen meist aus einfachen Sammelquests, Botengängen, aber auch dem Erledigen von Monstern.

So verlangt zum Beispiel ein ansässiger (etwas "französisch" angehauchter) Schneider, das Töten von bestimmten Gegnern, um seine Kollektion zu bereichern. Ein anderer NPC möchte eine Teedose untersucht haben, sodass ein Hin- und Hergelaufe vorprogrammiert ist. Die Quests sind jedoch liebevoll in die Umgebung eingebettet und versprechen natürlich auch einige Belohnungen.

Karten über Karten

In Granado Espada kann ein einzelner Charakter bis zu Level 100 aufsteigen. Das Sammeln von Erfahrungspunkten geschieht, wie nicht anders erwartet, auch durch das Töten von Monstern. Besonders interessant ist allerdings, dass das Erfüllen von Quests nicht automatisch zur Auffüllung der Erfahrung führt. Die Familie bekommt so genannte EP-Karten, die der Spieler selbst auf die einzelnen Mitglieder verteilen kann. Diese gibt es in verschiedenen Ausführungen und Stärken, sodass auch der Einsatz von Erfahrung ein taktischer sein kann. So ist es möglich, nur einen Charakter zum nächsten Level zu pushen, damit er bessere Gegenstände tragen kann. Ein vernachlässigtes Familienmitglied, das seine Zeit im Quartier fristete, kann so schneller an die anderen angepasst werden. Und es ist doch immer wieder für eine Überraschung gut, wenn man plötzlich merkt, dass sich eine große Menge an Karten im Inventar gesammelt hat, die einen um einige Level höher bringen...

Neben den üblichen Gegenständen und Geld als Belohnungen, gibt es noch eine weitere Kartenart, die viel Abwechslung verspricht. UPC-Karten (Unique Player Charakter) erlauben es, einen ganz individuellen Charakter mit in die Familie zu bringen. Hat man solch eine Karte erworben, kann man bei der Charaktererstellung einmalig eine neue Klasse auswählen. Nach dem Abschluss des Kampftutorials z.B. erhält der Spieler einen Soldaten-UPC. Mit seinen besonderen Fähigkeiten kann Euch dann ein Soldat im Kampf unterstützen. Jedoch Vorsicht: Löscht man den erstellten Charakter einmal aus seinem Quartier, erhält man ihn ohne eine weitere Karte nicht mehr zurück! Die UPCs sollen eine Abwechslung zu den regulären Klassen bieten und durch besondere Fähigkeiten und Eigenschaften auftrumpfen. Der individuelle Charakter bleibt solange erhalten, bis er gelöscht wird, sodass er in allen Kombinationen eingesetzt werden kann.

Bei den Kämpfen kann es teilweise ganz schön zu Sache gehen - da fliegen die Wölfe!

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Und was ist mit Monster kloppen?

Wer bei SotNW ein rein taktisches Kampfsystem erwartet, liegt falsch. Im Gegenteil, die actiongeladenen Szenen erinnern eher an Hack & Slay-Spiele. Die Masse der Gegner ist teilweise schon sehr überwältigend, wenn hüpfende Krokodile und fiese Insekten auf die Dreiergruppe zupreschen. Dem Spieler ist es selbst überlassen, ob er sich auf einen seiner drei Charaktere konzentrieren möchte oder ob er die ganze Gruppe im Kampf lenkt. Durch Tastenkombinationen oder Mausklicks lassen sich die Angriffsbefehle leicht durchführen, wobei die computergesteuerten Charaktere genauso heftig mitmischen. Teilweise führt dies auch dazu, dass irgendwelche auftauchenden Gegner plötzlich von der Familie niedergemäht werden, ohne das man selbst etwas dazu tut.

Besonders wenn man die Kameraansicht sehr nah heranzoomt, sind die Effekte der Kämpfe eindrucksvoll. Während die Elementalistin Eiskugeln auf die Krokos schickt, werfen sich die Krieger mit Kampfgeschrei ins Getümmel. Auch bei simplen Laufbefehlen, lassen die Charaktere ein paar Kommentare fallen. Wem würde ein nettes "I'm coming" von einer Lady im Rock oder einem schicken Herrn nicht gefallen? Wer es lieber taktischer hat, kann natürlich auch im Stil eines RTS seine ,Truppen' über die Landschaft schicken. SotNW hat hier für alle Geschmäcker etwas zu bieten. Die Kämpfe sind im Allgemeinen sehr schnell, können aber nach einer Eingewöhnungsphase gut überblickt werden.
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Kommentare

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  • 09.08.2007 - 18:11 Uhr Rio Tranquila

    Und wieder mal reden diejenigen die keine Ahnung haben.
    Ich wette, dass ein Großteil der über Sword of the New
    World meckert, keine Ahnung hat, geschweige es
    überhaupt angespielt hat. Solche Leute sind mir sowieso
    am Liebsten.

  • 01.08.2007 - 21:19 Uhr Matthias

    jo ist zwar wieder ein Asia Grinder, aber mit guter
    MUsik bzw. Grafik, leider ist das leveln ab 80 sehr
    eintönig, man kann Bildschirm ausmachen und nach der
    arbeit wieder Buildschirm an und zack schon ganze 0,20%
    gelevelt (ohne items aufsammeln aber die quests kill
    2500 headcutters) fertig, aber PvP ist super, sehr
    strategisch, ich kann es nur jeder der auf Asia grinder
    steht sich das mal anzuschauen!

  • 28.07.2007 - 19:41 Uhr Alundril

    Dieses Spiel brauch kein Mensch, völlig abartiger
    Grinder der sich absolute eintönig spielt... für
    umsonst noch zu teuer!

  • 27.07.2007 - 20:36 Uhr Online-Rollenspiel-Freak

    man man wartet aud D3 oder kauft euch fury 2^^
    der rest ist kacke oder kostet monatlich (abzocke)^^

  • 24.07.2007 - 12:59 Uhr ???

    Warum gebt ihr einem typischen Grinder Spiel die
    Wertung SEHR GUT?!

    Das Spiel ist schrott..

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