Nachdem wir 2006 auf der E3 die PC–Version begutachtet hatten, konnten wir in diesem Jahr einen intensiveren Blick auf die X360-Version werfen.
Die Entwickler von Enemy Territory: Quake Wars waren ursprünglich ein nicht kommerzielles Studio, das seit 2002 in einer Partnerschaft mit Activision und Id Software steckt. Dies führte dazu, dass sie die eigene Firma Splash Damage gründeten, unter deren Dach Titel wie Wolfenstein: Enemy Territory entstanden. Der Nachfolger trägt den Namen Enemy Territory: Quake Wars und basiert auf der Doom3-Engine. Storytechnisch gesehen bildet es die Vorgeschichte von Quake 2. Wie schon die PC-Fassung macht auch die Konsolenumsetzung in Sachen Optik einen sehr guten und sauberen Eindruck, was aufgrund der noch immer sehr starken Technologie kein Wunder ist. Wers nicht glaubt, ruft sich nochmals die bisher erschienenen
Bilder oder
Videos ins Gedächtnis.
Dabei wollen die Entwickler nicht nur auf rein optischer Ebene

punkten, auch spielerisch hat der Titel einiges zu bieten. Im Singleplayermodus kann man mit Hilfe seiner Freunde das Missionsziel erreichen. Sollten allerdings nicht allzu viele Gleichgesinnte zur Verfügung stehen, kann man die restlichen Plätze mit
Bots auffüllen. Man sieht jederzeit, wo sich gerade Teammitglieder aufhalten und ob sie eventuell Unterstützung bei ihrem Vorhaben oder in der aktuellen Situation benötigen. Insgesamt 16 Spieler können an einer Partie in Enemy Territory: Quake Wars teilnehmen, im Multiplayermodus wären dies dann 8 vs. 8. Bei der PCVersion sind sogar bis zu 24 möglich, sprich 12 vs. 12. Hier hat man aus den Fehlern von Wolfenstein: Enemy Territory gelernt und möchte nicht mehr so viele Spieler in einem Mutliplayermatch zulassen. Die Entwickler versprechen, uns mit bis zu 40 Stunden Spielspaß im Einzelspielermodus zu versorgen, der anders als in vielen Konkurrenzprodukten - nichtlineare Züge enthalten wird. Jeder Auftrag kann auf verschiedene Arten gelöst werden. Man möchte weg von einem strikt nach Ablaufplan aufgebauten Missionsdesign. Die Spieler sollen selbst entscheiden, wie sie die Aufgaben zu bewältigen gedenken.
Je nachdem, welche Einheit man zu Beginn des Spieles wählt, hat man verschiedene Aufgaben in den Missionen zu erledigen. So ist man als Ingenieur dafür verantwortlich, dass bestimmte Dinge und Fahrzeuge repariert werden. Als Constructor sorgt man für die nötigen Bauwerke und kann verschiede Gebäude in Echtzeitstrategie-Manier auf der Karte platzieren. Somit wird einem schnell bewusst, worauf es bei Enemy Territory primär ankommt, nämlich auf das Teamplay. Ähnlich wie bei anderen Online-Shootern hat man auch hier die Option, durch das Markieren eines bestimmten Punktes einen Air Strike herbeizurufen. Dieser sorgt dann für die nötige Durchschlagskraft und räumt das eine oder andere Hindernis beiseite.

Insgesamt wird es 12 verschiede Maps geben, die sich alle sehr stark voneinaner unterscheiden. Damit wollen die Entwickler allen Karten eine individuelle Note und einen gewissen Wiedererkennungswert verleihen. Durch die hochwertigen Physikmodelle ist es in Enemy Territory: Quake Wars möglich, Objekte vom Fahrzeugen abzuschießen oder auch die Bereifung der Karre zu eliminieren. Dank dieser Technik öffnen sich also taktische Türen, die in anderen Spielen bisher verschlossen blieben. Daher haben die Entwickler großen Wert auf Rampen oder enge Straßenschluchten gelegt. Somit hat der Spieler die Option, verschiedene Wege zu gehen und selbst zu bestimmen, wie er gerne spielen möchte. Lediglich das eigentliche Kernziel der jeweiligen Mission darf nicht außer Acht gelassen werden und muss am Ende erledigt sein.
19.07.2007 - 23:01 Uhr low
meisten player wollen nur ein wissen ---- WAN KOMMT ES
RAUS----- jaja die entwickler sagen wie immer wen es
fertig ist hoffendlich wird das kein duke forever2^^
18.07.2007 - 20:30 Uhr tugay