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Hype it!
Release: PC: 26.02.2008
XBox 360: 26.02.2008
PS3: 2008
Status: Released
Plattformen: PC, XBox 360
Publisher: THQ
Entwickler: Kaos Studios
Genre: Shooter
Off. Seite: keine Angabe
Fansite: frontlines.onlinewelten.com

Knallharte Shooteraction

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Hype it!
Im Jahre 2005 wurden die New Yorker Kaos Studios mit dem Ziel gegründet, einen neuen Multiplayerkracher zu entwickeln. Ob dieser Plan aufgeht? Bevor wir uns von den spielerischen und optischen Qualitäten des Shooters überzeugen konnten, gewannen wir während eines Rundgangs durch die heiligen Hallen des Teams einen Eindruck davon, im welchem Ambiente die Entwicklung stattfindet.
Nach einer eindrucksvollen Präsentation, die mit Explosionen und Schusswechseln nicht geizte, hatten wir die Möglichkeit, selbst Hand anzulegen und sowohl Singleplayer- als auch Multiplayermodus ausgiebig zu testen.

In Frontlines ist nicht nur am Boden die Hölle los. Auch schwere Kampfhubschrauber lassen es ordentlich krachen.

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Pro Einzelspieler-Mission wird man circa 45 - in seltenen Fällen sogar bis zu 60 Minuten - benötigen. Damit man sich während dieser Zeit nicht wie in einem engen Korsett fühlt, wird man die Möglichkeit haben, die Missionen auf unterschiedliche Arten zu lösen. Ob man sich dazu entschließt, den Weg per pedes freizuschießen oder in einem Fahrzeug Platz zu nehmen, bleibt jedem selbst überlassen. Insgesamt stehen allerhand Fahrzeuge - etwa brummige Tanks oder wendige Jeeps - zur Verfügung. Wie die Entwickler während der Präsentation bestätigten, möchten sie mit Frontlines einen auf packende Multiplayererlebnisse fokussierten Shooter abliefern, was selbst beim Spielen der insgesamt zehn SP-Karten deutlich wird. Die Ähnlichkeiten zu Battlefield sind nicht von der Hand zu weisen.

Man vermisst einfach Neues. Stattdessen macht sich das flaue Gefühl breit, dass der Singleplayermodus bei der Entwicklungsplanung schlicht mit zu wenig Aufmerksamkeit bedacht wurde. Die SP-Missionen sind nach dem üblichen Standardprinzip aufgebaut; zumeist gilt es lediglich, sämtliche Gegner von der Bildfläche zu putzen oder wichtige Gefechtspunkte - unter anderem Raketenabschussbasen - einzunehmen und zu zerstören. Der gegnerischen KI mangelt es derweil allerdings noch an Disziplin. Es kam während des Probespiels durchaus vor, dass die Kerle nicht reagierten, obwohl sie dem Hauptcharakter quasi Angesicht zu Angesicht gegenüberstanden. Auch den gerade im Konsolensektor sehr beliebten Coop-Modus, in dem man sich gemeinsam mit einem Freund durch die Kampagne ballert, sucht man leider vergeblich.

Stationäre Geschütze gewinnen in Frontlines an Bedeutung, sind sogar tragendes Spielelement.

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Die gesamte Energie des Teams floss eindeutig in den Multiplayermodus, der mit einigen netten Ideen aufwarten will. Insgesamt stehen sechs verschiedene Klassen zur Verfügung - beispielsweise Assault oder Sniper. Diese wesentlichen Ausrichtungen werden nochmals in drei individuelle Rollen unterteilt, die über spezielle Dronen verfügen. Der Spieler hat die Wahl, ob er mit Boden-, Flug- oder Fahrzeug-Support in die Schlacht ziehen möchte. Während der Kämpfe können die Rollen und Klassen jederzeit gewechselt werden, einzig ein Respawn ist dafür nötig. Die entsprechenden Wiederbelebungspunkte sind - je nach Besetzung der Map - frei wählbar, wie es auch bei anderen Shootern üblich ist. Die Vehikel können auf unterschiedliche Arten besetzt werden - etwa als Fahrer oder Waffennarr, der sich am Bordgeschütz zu schaffen macht.
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