Es war einmal vor langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxis. Um genau zu sein, etwa 4000 Jahre vor den bekannten Star Wars Filmen. In dieser Zeit ist das neue Rollenspiel von Bioware, Star Wars: Knights of the Old Republic (KotOR) angesiedelt. Lange vor dem Imperium und der Rebellion, machen sich die Sith, unter der Führung des bösen Darth Malak daran, das Universum zu erobern. Im Spiel übernimmt man die Rolle eines Helden, in dem die Macht sehr stark ist, und der sich vom Planeten Taris aufmacht dem Oberbösewichten Malak das Handwerk zu legen. Bis zum Endkampf ist es aber ein sehr langer weg durch die Galaxis.
Es war einmal vor langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxis. Um genau zu sein, etwa 4000 Jahre vor den bekannten Star Wars Filmen. In dieser Zeit ist das neue
Rollenspiel von Bioware, Star Wars: Knights of the Old Republic (KotOR) angesiedelt. Lange vor dem Imperium und der Rebellion, machen sich die Sith, unter der Führung des bösen Darth Malak daran, das Universum zu erobern. Im Spiel übernimmt man die Rolle eines Helden, in dem die Macht sehr stark ist, und der sich vom Planeten Taris aufmacht dem Oberbösewichten Malak das Handwerk zu legen. Bis zum Endkampf ist es aber ein sehr langer weg durch die Galaxis.
Wie in Rollenspielen üblich geht es auch in KotOR zuerst an die Charaktergenerierung. Zur Auswahl steht lediglich die menschliche Rasse, die Auswahl des Geschlechts bleibt dem Spieler überlassen. Nach dem zuteilen der Attribute, wie Stärke oder Charisma, muss man die Skills der Spielfigur festlegen. Je nach dem welche Skills man bevorzugt, kann sich der Charakter später im Spiel z.B. effektiver in Computer hacken, oder besser Gegenstände reparieren. Des weiteren kann man sich verschiedene Feats (Talente) aussuchen. Zu den wichtigsten gehören „Ducken“, wodurch man im Spiel besser feindlichen Angriffen ausweichen kann, und „Power-Attacke“, mit welcher der Schaden bei einer Attacke steigt, die Trefferwahrscheinlichkeit aber sinkt.
In KotOR ist vor allem die Handlungsfreiheit des Spielers herausragend. Auf den 7 vorhandenen Planeten (darunter Tatooine und Kashyyk – Heimatwelt der Wookies) bleibt es dem Spieler überlassen mit welchen Leuten er redet, und von wem er Aufträge (Quests) annimmt. Das, und die Art wie er mit Leuten kommuniziert oder wie er bestimmte
Quests erfüllt beeinflussen auch seine Gesinnung. Hier gibt es nur zwei Wege: die dunkle oder die helle Seite der Macht. Meistens gibt es zwei Möglichkeiten eine
Quest zu lösen – auf die friedliche Art, oder auf die harte Tour. Egal welche dieser beiden man wählt um den Auftrag zu lösen, der Spieler bekommt immer die gleiche Menge Erfahrungspunkte gutgeschrieben, plus einen Punkt für die jeweilige Art. Dies beeinflusst auch, welche Art von Aufträgen man später im Spiel angeboten bekommt. Ebenso wird

auch die Erlernung der Machtkräfte beeinflusst. Ein heller Jedi hat es schwerer dunkle Machtkräfte (Blitz, Würgegriff) zu erlernen, und muss auch mehr Punkte dafür opfern. Dagegen tut sich ein dunkler Jedi nicht leicht damit andere zu heilen.
Neben den Hauptquests wird es im Spiel auch sogenannte Nebenquests geben. Das sind Aufträge die man „nebenbei“ erfüllen kann. Sie sind nicht Pflicht, manche von ihnen sind aber sehr spaßig. In einer muss man um einen Freund zu befreien ein (aus Episode 1 bekanntes) Podrennen absolvieren, in einer anderen
wiederum muss man auf seinem Raumschiff entlaufene „Fracht“ einfangen, oder feindliche Jäger mit der Bordkanone abschießen. Die Erfüllung solcher Aufträge lohnt sich auch deshalb, weil nach Beendigung meist Belohnungen (Credits oder einzigartige Items) auf einen Warten.
Der Spieler ist in KotOR nicht gezwungen einen Auftrag nach dem nächsten zu absolvieren. In einer freien Minute kann man ruhig in einer Kneipe auf Tatooine vorbeischauen um mit Leuten zu plaudern, oder man geht zum nächsten Händler um sich mit Heiltränken sowie Waffen und Rüstungsgegenständen einzudecken. Man verfügt über ein Inventar in dem alles was man hat (Kleidung, Waffen, Items) aufgelistet ist. Jede dieser Sachen (meistens Kleidung und Waffen) ist auch im Spiel am Charakter zu erkennen.
Die Kämpfe in KotOR laufen rundenbasiert ab. Das heißt das sich die Spielfigur solange man die Aktionstaste gedrückt hält automatisch mit dem Gegner bekämpft. Die Größe des Lebensabzugs beim Gegner wird durch die Skills der Hauptfigur festgelegt. Das heißt das ein Charakter mit wenigen Stärkepunkten länger braucht um einen stärkeren Gegner zu bezwingen als der mit vielen Punkten. Damit die Kämpfe nicht zu öde wirken, stehen einem verschiedene Spezialmanöver zu Verfügung, die dem Gegner dann noch mehr Lebenspunkte abziehen. Nach dem Kampf kann man wie die Gegner nach Beute durchsuchen. Immer wenn ein Feind auftaucht, pausiert das Spiel, damit man sich entscheiden kann ob man kämpfen will oder wegläuft. Außerdem können im Pause-Modus auch Heiltränke verteilt oder Spielfiguren ausgerüstet werden. Damit Kämpfe gegen viele oder besonders schwere Feinde nicht zur Tortur werden, kann man sich für jede
Quest immer zwei Weggefährten aussuchen, die dann mit dem Spieler die Mission absolvieren. Im Verlauf des Spieles schließen sich einem verschiedene Leute an, aus welchen man dann immer zwei für jede Mission aussuchen darf. Diese NPC´s denen man Befehle erteilen kann helfen dann nicht nur beim Kampf mit, sondern heilen den Spieler auch, sofern sie es können.
KotOR basiert auf der Aurora Engine, die manchen wohl aus Neverwinter Nights bekannt ist. Aber diesmal macht Bioware alles anders. Die eckigen Levels aus Neverwinter Nights gehören der Vergangenheit an. Die Grafik ist um längen besser und vor allem detailreicher geworden. Besonders die geschmeidigen Animationen der Spielfiguren stechen einem ins Auge. Und auf dem PC soll laut Bioware alle noch besser aussehen als auf der XBox. In Deutschland erscheint KotOR komplett auf deutsch. Für die Synchronisation des Spieles wurden über 50 Sprecher engagiert, die das Gefühl aufkommen lassen, dass man immer mit jemand anders spricht.
Ersteindruck:
Knights of the Old Republic besticht vor allem durch die schier unendliche Handlungsfreiheit und unzählige Haupt- und Nebenquests. Die Grafik ist sehr schön geworden, und die Animationen der Spielfiguren sind ein Augenschmaus. Außerdem ist es das erste Spiel bei dem das Verhalten des Spielers so viel Einfluss auf den weiteren Spielverlauf hat. Die Hauptstory könnte etwas komplexer sein, aber dieses Manko wird man verzeihen können. Für mich jedenfalls ist Star Wars: Knights of the old Republic schon jetzt das beste
Rollenspiel dieses Jahres.