Genesis Rising wandelt auf den Spuren von Homeworld und präsentiert sich mit einem frischen Szenario. Wir haben uns die Previewversion angesehen.
Die Steuerung beschränkt sich auf wenige Tasten, zwar vermittelt das Spiel durch eine 360 Grad frei dreh- und zoombare Welt die völlige Freiheit des Raums, allerdings bewegt man die eigenen Einheiten immer auf einer Höhe. Verschiedene Shortcuts erleichtern dem Spieler das Management über die eigenen Einheiten, man kann aber auch jeden Befehls mittels Maus und den komfortablen Interface an seine Raumschiffe übermitteln.

Die organischen Schiffe in Aktion, man beachten die coolen Lichteffekte.


Kaum ein anderer Weltraum sieht zur Zeit so gut aus, wie der aus Genesis Rising. Sterne, Nebel, Asteroiden, Raumschiffe und Raumbasen, alles wurde sehr detailliert in Szene gesetzt. Die Raumschiffe und -stationen sind durch ihre organischen Texturen und futuristischen Formen echte Eye-Catcher. Die Explosions- und Lichteffekte müssen sich auch nicht verstecken, Schiffe die zerstört werden, vergehen in einer riesigen Explosion oder wenn sie organischen Ursprungs waren in einen blutigen Nebel.
Sound und Musik hielten sich etwas zurück, in größeren Schlachten kam zwar etwas Atmosphäre auf, ansonsten dröhnt aber das brummende Geräusch des Antriebs aus den Lautsprechern - etwas zu langweilig. Die Sprachausgabe war in der Vortestversion ausschließlich auf Englisch, somit sind Aussagen zur deutschen Lokalisierung noch nicht möglich.
Ersteindruck:
Endlich wieder Weltraumluft schnuppern, so häufig erscheinen Echtzeitstrategiespiele aus diesem Genre nicht und Genesis Rising schickt sich an, gleich auf den Thron platz nehmen zu wollen. Die Story ist interessant und wird mit sehr guten gerenderten Zwischensequenzen erzählt. Die Möglichkeit anhand von Dialogen das Spielgeschehen zu ändern, ist gut und verspricht eine hohe Wiederspielbarkeit. Etwas mehr strategische Tiefe wäre sicherlich hinzugekommen, wenn sich Raumschiffe auch vertikal und horizontal bewegen könnten und der dreidimensionale Raum dem Spieler nicht nur vorgegaukelt werden würde. Aber letztlich wird jeder Echtzeitstratege auf solche Möglichkeiten verzichten, wenn die anderen Rahmenbedingungen stimmen.
16.04.2007 - 18:04 Uhr Finor
sehr sehr schlecht. Massenschlachten, die sich an einer
Linie ausrichten werden dem restlichen Spiel einfach
nicht gerecht! Ich hätte mir neben der tollen Grafik
und der interessanten Idee des Genpools schon eine
3D-Steuerung gewüscht...