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Hype it!
Release: keine Angabe
Status: keine Angabe
Plattformen: PC, XBox
Publisher: Activision
Entwickler: Ravensoft
Genre: Action-Adventure
Off. Seite: keine Angabe
Fansite: keine Angabe

Jedi Knight 3 im Test

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Hype it!
Am Anfang des Spiels steht man vor der Wahl eines der vier Schwierigkeitsgrade – vom Leichtesten, Padawan, bis zum extra Schwerem Jedi Meister. Nach dieser Wahl wird der Spieler vor ein neues Feature der Serie gestellt – der Charaktergenerierung. Egal ob Frau oder Mann, dick oder dünn, Glatze oder Haarpracht. Aus fünf Rassen, kann man sich seinen individuellen Charakter basteln, wie in einem Rollenspiel, nur ohne Skills, denn die entwickeln sich erst im Laufe des Spiels. Der Name Jaden Korr bleibt allerdings immer der gleiche – unklar ist noch wie sich der Name im weiblichen Geschlecht anhören wird.

Die erste Mission spielt sich auf dem Planeten Yavin IV ab. Bei der Reise zur Akademie wird nämlich das Shuttle des Spielers angegriffen, und der muss sich nach einer Notlandung mit einem Freund und seinem selbstgebasteltem Lichtschwert durch den dichten Dschungel des Planeten kämpfen. Da man schon von Anfang an das starke Lichtschwert besitzt, mangelt es in den Sümpfen auch nicht an Gegnern. Sturmtruppen und Dunkle Jedis sind überall verstreut.
In der Akademie angekommen wird man von Luke Skywalker empfangen, und bekommt gleich auch einen Lehrmeister zugeteilt – Kyle Katarn. Der macht den Spieler mit der Steuerung des Spiels vertraut. Nach dieser Lehrstunde geht es gleich ab zu einer Mission.

Die Mission wird einem aber nicht zugeteilt. In einer Tabelle wird sich der Spieler wie in Freelancer seine Aufträge aussuchen können. Meistens stehen fünf Missionen zur Auswahl, zwei oder auch nur eine davon treiben die Story des Spiels voran. Die dreht sich um einen mysteriösen 5000 Jahre alten Sith-Kult.

Die Missionen in Jedi Knight 3 sind sehr Abwechslungsreich. In einer
Mission muss man mit dem Wookie Chewbacca Han Solo´s Millenium Falken vor Angriffen von Feinden Schützen,
in einer anderer Jagt man mit einem Speeder Bike (fliegendes Motorrad) durch die Wüste, wobei man sich mit dem Lichtschwert in der Hand gegen einen Gegner der neben uns fliegt verteidigen. In wiederum einem anderem Level muss man mit einem stationären Geschütz TIE -Fighter vom Himmel holen.

Die Levels im Spiel sind wie im Vorgänger mit der Quake 3 Engine entstanden,

sehen aber dank vieler Details besser aus. Auch die Polygonmengen der Charaktere sind gewachsen und sehen damit realistischer aus.

Nach jeder erfolgreichen Mission bekommt man Punkte gutgeschrieben die man in 16 Fertigkeiten investieren kann – darunter Macht Kräfte wie Sprung oder Schwertwurf. Jede dieser Fertigkeiten kann in drei Levels ausgebaut werden.
Beim Macht-Sprung ist beim ersten Level lediglich ein kleiner Hopser drin, mit dem man gerade so ein kleines Hindernis überspringt. Der dritte Level dann aber erlaubt es Riesensprünge von der Höhe eines Hauses hinzulegen. Einen Haken gibt es an diese Sache allerdings. Durch die Entwicklung der Jedi Kräfte zeigt sich auf welcher Seite der Macht sich der Spieler befindet. Als guter oder heller Jedi bleiben einem damit die dunklen Kräfte wie Würgegriff oder Blitz verwehrt. Wenn man wiederum der dunklen Seite der Macht angehört muss man auf Kräfte wie die Absorbtion, die den Spieler vor Attacken anderer Jedis schützt,
oder den Geisertrick mit dem man einen Gegner verwirren kann, verzichten.

Wie auch im Vorgänger ist die wichtigste Waffe im Spiel das Lichtschwert. In Jedi Knight 3 kann man sogar zwei Lichtschwerer auf einmal benutzen. Das erhöht die Chance nicht von feindlichem Laserfeuer getroffen zu werden. Oder man benutzt ein doppeltes Lichtschwert wie Darth Maul in Star Wars: Episode I. Mit diesem neuen Schwert wird es dann auch möglich sein mehrere Gegner auf einmal zu vernichten. Die Chance auf diese zwei neuen Möglichkeiten eröffnet sich allerdings erst später im Spiel. Wie es passiert, ob man vor die Wahl gestellt wird, einfach eins findet oder sich selber eines zusammenbauen muss ist noch nicht klar. Die Farbe des Säbels bestimmt man am Anfang vom Spiel bei der Charaktergenerierung. Zu den Farben werden gehören – blau, grün, rot, lila, gelb und orange. Außer dem Lichtschwert wird es natürlich auch noch andere Waffen geben. Vom Imperialen Blaster über das Scharfschützengewehr bis zum Raketenwerfer und 4 Arten von Minen kommt auch der schießwütige Spieler nicht zu kurz.

Über den Multiplayer Modus ist bisher noch nicht alles bekannt, Standardmodi wie Deathmatch oder Capture the Flag wird es aber auf jeden Fall geben. Auch der Duell-Modus könnte wieder mit von der Partie sein.

Ersteindruck:

Jedi Knight 3 wird den Vorgänger auf alle Fälle übertreffen. Die Idee mit den wählbaren Missionen gefällt mir ebenso gut wie die spannenden Lichtschwert Duelle. Und an der Grafik kann man sehen, das auch die Quake 3 Engine noch Großes vermag. Ich fange schon mal an mein Lichtschwert zu bauen, damit ich dann im September dieses Jahres das Universum retten kann.
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