Einmal mehr steht Grand Theft Auto III in den Schlagzeilen, denn nachdem das Spiel zwar bereits seit 2003 in Japan erhältlich ist, scheint es erst jetzt in den Fokus der Jugendschützer wie Takahito Hayashi geraten zu sein.
In dem japanischen Teilstaat Kanagawa zu dem auch die Metropolen Yokohama und Kawasaki gehören, darf das Spiel nicht mehr an Jugendliche verkauft und zusammen mit anderen Spiel öffentlicht zur Schau gestellt werden. Dies kommt einer Indizierung in Deutschland gleich. Der Grund ist, dass man befürchtet, dass ansonsten Jugendliche von dem Spiel zu kriminellen Handlungen angetrieben werden.
Es ist das erste Mal, dass ein Computerspiel in Japan wegen Gewaltdarstellungen diese Einstufung erhalten hat. Zuvor war dies lediglich bei Titeln mit sexuellem Inhalt der Fall gewesen. Unklar ist, ob ähnliche Einstufungen im gesamten Land folgen werden.