Bereits vor dem Wochenende gab es
Gerüchte über die Zukunft der Games Convention in Leipzig. Am heutigen Montag nun hat der
Bundesverband Interaktive Unterhaltunssoftware e.V. (BIU) zur Pressekonferenz ins noble
Adlon Kempinski Hotel geladen und wir waren natürlich dabei.
Der Branchenverband verlässt den Traditionsstandort Leipzig und wird in
Köln mit der
GAMESCom 2009 neu durchstarten.
Olaf Wolters, Geschäftsführer des BIU, machte deutlich, dass dies keine leichte Entscheidung gewesen sei, da man "substantiellen Respekt vor der Leistung in Leipzig" hätte und man in den vergangenen Jahren die Games Convention gemeinsam zu dem gemacht habe, was sie heute ist. "Dies ist keine Entscheidung gegen Leipzig, sondern für Deutschland." Das mittelfristig starke und dynamische Wachstum der Branche bedinge aber den Umzug in die Metropole am Rhein. Die Kapazitäten in Leipzig und Umgebung seien ausgeschöpft und die Infrastruktur für die internationalen Fachbesucher nicht ausreichend. Wolters und die Mehrzahl der dem Verband angehörigen Unternehmen sehen darin eine Gefahr für die zukünftige Qualität der Messe.
In Anbetracht der europäischen Konkurrenz müsse man vor allem im Fachbesucherbereich wachsen, um dem Ziel, sich als "Leitmesse Europas" zu etablieren, gerecht werden zu können.
Oliver P. Kuhrt, Geschäftsführer der
Koelnmesse GmbH, zeigte sich erwartungsgemäß hocherfreut und betonte den Medien-, Kultur- und Event-Charakter der Stadt. Die Messe selbst verfügt mit 284.000 Quadratmeter über das viertgrößte Messegelände der Welt. Über 80.000 Betten stünden in unmittelbarer Umgebung zur Verfügung. Kuhrt erklärte auf Nachfrage, dass auch ausreichend Übernachtungsmöglichkeiten für den kleinen Geldbeutel zur Verfügung stünden. Die Koelnmesse GmbH konnte sich mit ihrem Konzept gegenüber vielen Mitbewerbern durchsetzen, darunter München und Düsseldorf. Kuhrt betonte, dass es keinerlei Deals oder besonderes Entgegenkommen gegenüber dem Branchenverband gegeben habe.
Die
GAMESCom wird außerdem nicht wie die Games Convention im August, sondern im September stattfinden. Man könne dadurch die Urlaubszeiten in Südeuropa umgehen und das internationale Profil der Messe schärfen. Die zeitlichen Verschiebung könnte auch dazu führen, dass es in Zukunft ausgereiftere Spiele zu sehen gibt. Die namentliche Ähnlichkeit der GAMESCom zur GC sei unbeabsichtigt. Man sei aber seit jeher der Ansicht gewesen, dass die Namensrechte der Branchenmesse auch bei der Branche selbst liegen müssten und nicht wie bisher bei der Leipziger Messe GmbH.
All dem zum Trotz erwartet man auch in diesem Jahr Rekordzahlen von der
Games Convention 2008, um dann möglichst komplett "die Karawane umziehen zu lassen.". Zweifel daran hat man nicht, denn das Feedback zur Entscheidung sei überwiegend positiv gewesen.
26.02.2008 - 04:39 Uhr ChrisMcD
bekannt is diese ja auch nicht... also jedenfalls nich
so bekannt wie die in München, Berlin, Frankfurt oder
Leipzig, also ich habe das gefühl das da Schmiergeld im
Spiel ist... aber naja auch egal. Sollen die sich
Freuen für ihre GamesCon (was für ein Abscheulicher
Name)
26.02.2008 - 02:30 Uhr Mortua
25.02.2008 - 20:40 Uhr Valve
münchen wär fein.
die ganze welt kennt münchen.
viele weniger gebildete im ausland, meinen ja , das
münchen die hauptstadt deutschlands wär.
25.02.2008 - 17:57 Uhr Soulbutcher
east will!
25.02.2008 - 17:21 Uhr dacascos
Da es im Westen nix neues gibt, nimmt mans halt aus dem
Osten.
Betten sind genug da, nur nicht 5 Sterne für die
verwöhnten Programmierer die nur noch bugverseuchte,
schnöde Alphaversionen von Fortsetzungen auf dem Markt
werfen. An so etwas merkt man das zu viel Zucker in den
Popo geblasen zu bekommen nicht gut fürs Hirn ist.
T-Shirts mit dem Aufdruck meines ersten Satzes kann man
übrigens bei mir kaufen. Momentan haben sich knapp 50
Leute dazu entschlossen diese Shirts auf der GC in
Leipzig zu tragen.
Ich würde gern die Programmierer und Developer fragen
warum Spieler loyal sein sollen wie sie selbst mit
dieser Aktion zeigen das sie einen scheiß von Loyalität
halten. Schade das da nur Windelpupser rumrennen die
keine cojones in der Hose haben.