News16.10.2008
15.10.2008
14.10.2008
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Killerspiele Schuld an schlechten Noten![]()
In der letztwöchigen Folge der WDR-Fernsehsendung Quarks & Co. mit der Überschrift "Wie viel Bildschirm verkraften unsere Kinder?" wurde einmal mehr der Einfluss von Killerspielen auf das Verhalten von Kindern und Jugendlichen thematisiert.
In einem Versuch ließen Forscher Probanden, darunter ein professioneller Counter-Strike-Spieler, sowohl gewaltfreie als auch brutale Spiele testen und maßen dabei deren emotionale Erregung. Diese Messung ergab tatsächlich, dass Killerspiele bei den Probanden kurzfristig eine erhöhte Erregung erzeugen. Anschließende Psychotests und eine Fragebogen belegten allerdings, dass der Kontakt zu solchen Spielen keine Auswirkung auf den Charakter der Menschen habe. In einem weiteren Experiment wurden die Auswirkungen des Konsums von gewaltfreien und gewalthaltigen Medien auf die Konzentrationsfähigkeit untersucht. 350 Jugendliche im Alter über 18 Jahren nahmen daran teil. Zum Einstieg absolvierten alle einen Test mit Aufgaben, wie sie in der Schule abgefragt werden könnten. Danach spielten sie in Gruppen aufgeteilt Tischkicker, Ballerspiele oder harmlosere Spiele bzw. guckten "normale" oder brutale Filme, um darauf mit dem gleichen Test mit abgeänderten Fragen konfrontiert zu werden. Die Auswertung ergab, dass die Tischkickerspieler keine Konzentrationsverluste erlitten. Normal-Gucker leisteten nur 91%, Normal-Spieler bzw. Gewalt-Gucker 88% und Gewaltspieler sogar nur 77% im Vergleich zu vorher. Vielleicht sind Gewaltspiele also für schlechte Leistungen in der Schule mit verantwortlich, da sie eine "andere Konzentration" erfordern als das Töten am Computer, so das Resümee eines Test-Leiters. 1 ![]()
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