Amoklauf an der Virginia Tech Universität ohne Spielezusammenhang
Autor: Torsten Kägler | 31.08.2007 | 08:38 Uhr
In diesen Tagen wird der Abschlussbericht über den Amoklauf an der Virginia Tech Universität im US-Bundesstaat Virginia vorgelegt. Der 23 Jahre alte Cho Seung-Hui hatte während seinem Amoklauf am 17. April 2007 an der Universität Virginia Tech 32 Personen und sich selber getötet. Schnell kamen damals Vorwürfe auf, dass auch Videospiele eine Mitschuld an der Tragödie tragen würden.
Vor allem der Rechtsanwalt Jack Thompson schob die Schuld sofort auf virtuelle Welten und brutale Inhalte. Im Abschlussbericht zu den Ermittlungen wird nun hervorgehoben, dass Videospiele keinen Einfluss hatten, da Cho Seung-Hui nur selten mit ihnen in den Kontkat kam.
Zudem wurden bei ihm keine gewaltlastigen Spiele gefunden, sondern lediglich Titel wie "Sonic the Hedgehog" und mit vergleichbaren Inhalten. In dem Bericht wird im relevanten Kapitel vor allem auf den mentalen und geistigen Zustand von Seung-Hui eingegangen. Hier wird sein gesamter Lebenslauf aufgegriffen, wobei viele Passagen einen Einblick darin geben, was unter anderem Gründe oder Auslöser für die Tat sein könnten.